10.5.2012 von admin.
Gesamtes Angebot des Second-Hand-Marktes der Diakonie nun in der Oberen Bauscherstraße 21
Weiden. Der Textil- und Flohmarktbereich des gemeinnützigen Second-Hand-Marktes des Werkhofes ist in den vergangenen Wochen vollständig in die Obere Bauscherstraße 21 umgezogen. „Damit können wir den alten Standort in Weiden-West in der Pressather Straße 93 aufgeben, was uns die Organisation und Logistik deutlich erleichtert“, gibt sich der Projektleiter beim Diakonischen Werk, Markus Friedrich, zufrieden. Mit der Zusammenführung des Möbel- und Textil-Bereiches finden Interessierte wieder eine umfassende Auswahl an gut erhaltener Second-Hand-Ware unter einem Dach.
Kleider-Sonderaktion
Beim Umzug fiel den Betreibern des Beschäftigungsprojektes auf, dass sich im Lauf der Jahre unheimlich viel Kleidung angesammelt hat. Diese Lagerbestände sollen nun in einer Sonderaktion reduziert und damit Platz für neue Kleiderspenden geschaffen werden: Vom 14. bis 19. Mai bekommen alle Käufer – zusätzlich zu den günstigen Preisen – 20 Prozent Rabatt auf alle Kleidungsstücke. Während Textiles derzeit ausreichend im Werkhof auf Lager ist, sind gut erhaltene Möbelstücke und voll funktionsfähige Elektrogroßgeräte eher Mangelware. Deshalb erinnert der Träger des Gebrauchtwarenladens einmal mehr an den für die Spender kostenfreien Abholservice von Großmöbelspenden (Schlafzimmer, Küchen, Wohnzimmerschränke…) in Weiden und Umgebung. Wer sich selbst ein Bild vom Angebot im „Werkhof Weiden“ machen will, hat dafür von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 12 Uhr Gelegenheit in den Räumen in der Oberen Bauscherstraße 21 (neben Leihstadtmühle). Weitere Informationen oder einen Termin für eine Möbelbesichtigung gibt es unter der Servicenummer 0961/21024.
Das Diakonische Werk hat den Werkhof aus Weiden-West in die Obere Bauscherstraße 21 verlagert. Dort ist nun das gesamte Sortiment des Second-Hand-Marktes vereint. Bild: hfz
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20.4.2012 von admin.
Unter der Leselampe: Bürgermeister Andreas Meier war Zivi im Sindersberger-Altenheim – Berufswunsch Journalist
Weiden. Zurück zu den Wurzeln. So hieß es dieses Mal für Andreas Meier unter der Leselampe des Eleonore Sindersberger-Altenheims. Frau Huber (Gerlinde Kledtke) war sehr gespannt auf den ehemaligen Superzivi, der im Jahre 1998 seinen Zivildienst dort ableistete. Sie wollte unbedingt erfahren, wie man vom einfachen Zivi zum Bürgermeister und stellvertretenden Landrat aufsteigen kann. Ganz offen stellte er sich den Fragen.
Praktikant beim NT
So erfuhren die Bewohner, dass er eine schöne Kindheit, zusammen mit seinem jüngeren Bruder, in Windischeschenbach verbrachte. Sein Berufswunsch war, Journalist zu werden, entweder bei Zeitung, Rundfunk oder Fernsehen. 2001 verbrachte er ein halbes Jahr als Praktikant beim Neuen Tag in der Außenstelle Neustadt. Dies war Voraussetzung für sein Studium in Bamberg. Allerdings schaffte er nur zwei Jahre, weil dann eine andere Herausforderung auf ihn wartete.
In der langjährigen SPD-Hochburg Windischeschenbach fand sich bei der CSU niemand bereit, sich als Gegenkandidat aufstellen zu lassen. In seinem jugendlichen Leichtsinn sagte Meier: „Wenn’s keiner macht, dann mach’s ich!“ Mit Semmeln stellte er sich den Bürgern persönlich vor. Dies brachte ihm die Stichwahl. Nun zog er erneut los, dieses Mal allerdings mit herzhaften Mitteln im Gepäck. Er prägte den Slogan „Jetzt geht’s um die Wurst“.
Feuereifer bei Feuerwehr
Er ist stolz auf seine Mitbürger, die sich gut kennen und die sich gegenseitig helfen. Sein Blick gilt besonders auch der Jugend. Viele Jugendliche wollen sich nicht mehr der Verantwortung in den Vereinen stellen. Er selbst geht daher mit gutem Beispiel voran. Bei Feuerwehreinsätzen ist er mit Eifer dabei und erklärt schmunzelnd, „wenn der das kann,
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18.4.2012 von admin.
SPD rät Diakonie mit ungewöhnlichem Konzept Stadt für Krippenbau zu begeistern
Weiden. (mte) Die Diakonie lässt nicht locker: Eine Krippe, die auch samstags geöffnet hat? Das wäre neu in Weiden. Und hat vielleicht gerade deshalb eine Chance. Da sind sich SPD-Fraktionschef Roland Richter und Sozialpädagogin bei der Diakonie, Dagmar Deutschländer, einig. Womöglich reicht auch eine verlängerte Öffnung wochentags bis 18 Uhr, um die Stadt nach drei vergeblichen Anläufen doch noch von der Notwendigkeit eines Krippenbaus in St. Michael zu überzeugen? Die Arbeit an einem etwas anderen Konzept jedenfalls laufen an.
Parallel zu den Bemühungen um erste Kostenschätzungen für die nötige Aufstockung des Gebäudes in der Friedrich-Ebert-Straße. Darüber verständigten sich seitens der Diakonie Hans-Jürgen Mehlan, Dekan Wenrich Slenczka, Kindergartenleiterin Anke Brunner und die SPD-Abordnung mit den Stadträten Josef Gebhardt, Gabriele Laurich, Brigitte Schwarz und eben Richter bei einem Treffen am Montagabend im Kindergarten.
„Bei den Öffnungszeiten könnten wir erweitern“, meint Kindergartenleiterin Anke Brunner. „Pauschalzusagen aber können wir nicht machen“, bittet Mehlan von der Verwaltungsstelle des Dekanats um Verständnis. Auch deshalb will Gebhardt „irgendwie, vielleicht mit einem Aufruf in der Presse oder bei der Gleichstellungsbeauftragten der Agentur für Arbeit“ abklären, inwiefern Bedarf an einer Samstagsbetreuung besteht.
Apropos Bedarf: Aktuell haben sich acht Kinder bei Anke Brunner für einen Krippenplatz vormerken lassen. Maximal 12 bilden eine Krippen- Gruppe. 96 Kinder besuchen derzeit den einzigen Kindergarten der Stadt unter evangelischer Trägerschaft. „Wir sind eine große Einrichtung. Und als solche kann man uns doch nicht aussparen, einen Übergang von Krippe zu Kindergarten anzubieten“, argumentiert Dekan Slenczka.
Für ein Jahr hat die Stadt den Antrag auf den Bau einer Kinderkrippe zurückgestellt. So viel Zeit aber bleibt nicht. Sonst versiegen Fördertöpfe, warnt Mehlan. Zum Beispiel der von der Regierung der Oberpfalz, aus dem bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten für einen Krippenbau abzuschöpfen wären. Entsprechend schnell will sich die SPD-Fraktion kundig machen und helfen.
Bezeichnet Richter den Ausbau der Krippenplätze doch als „politisches Leitziel der Partei“. Auch wenn sich seit 2007 die Krippenplätze in der Stadt verdreifacht haben. „Damit entstand ein enormes Kostenbündel. Für neue Krippen wird’s deshalb nun schwieriger.“ Bedarf bestehe aber wohl, sind sich Diakonievertreter und SPD-Politiker einig. Meist allerdings erst nach dem ersten Jahr der Eröffnung, weiß Mehlan aus den Erfahrungen mit anderen Einrichtungen im Dekanatsbezirk und spricht von Wartelisten, die dann wie zuletzt in Floß entstünden. Personell überbrückbar wäre eine mögliche Durststrecke bei einer solch großen Einrichtung anfangs auch finanziell, meint der Dekan zuversichtlich. „Und ein gewisses Restrisiko bleibt doch immer.“
In der Vergangenheit hat es sich gelohnt, es zu tragen. Meint Richter doch: „Vor fünf Jahren hat kaum einer geglaubt, dass in Weiden ein Krippenplatzbedarf von über 100 besteht.“ Derzeit sind 119 Plätze belegt. Acht Anfragen gibt es in St. Michael, erinnert Anke Brunner
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17.4.2012 von admin.
Jahresbilanz des Frauenhauses: Zahlen auf hohem Niveau
Weiden. (fku) Vielleicht ist es am besten, sich zunächst von falschen Vorstellungen zu verabschieden: Nein, es trifft nicht nur Frauen aus Arbeiterfamilien, Akademiker sind genauso unter den Opfern – und Tätern. Und nein, das Problem ist nicht nur auf bestimmte Altersgruppen beschränkt. 18-Jährige suchten genauso Hilfe wie Seniorinnen, sagt Marianne Kleber-Meierhöfer. Häusliche Gewalt gibt es überall.
Kleber-Meierhöfer versucht mit ihren Mitarbeiterinnen, wenigstens das Schlimmste zu verhindern: Sie ist die Leiterin des Frauenhauses, das nun seine Jahresbilanz vorstellte. 47 Frauen mit 42 Kindern fanden im vergangenen Jahr dort Zuflucht vor körperlicher, aber auch psychischer oder sexueller Gewalt in ihrem eigentlichen Zuhause. Die Zahlen sind etwas niedriger als noch 2010 – damals waren es 54 Frauen und 41 Kinder. Trotzdem sei das Niveau unverändert hoch, so Kleber-Meierhöfer.
Dabei sind die Aufnahmezahlen ohnehin nur ein kleiner Ausschnitt der Realität. Die Leiterin zitiert eine Studie, wonach jede vierte Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben Opfer häuslicher Gewalt wird. Nur: Solche Zahlen mögen sich dramatisch anhören, ein neues Phänomen sind sie laut Kleber-Meierhöfer indes nicht. „Ich glaube nicht, dass sie gestiegen sind, ich glaube, dass es schon immer so schlimm war.“ Dass es seit einigen Jahren vergleichsweise viele sind, die Hilfe im Frauenhaus suchen, liege vielmehr daran, „dass das Thema nicht mehr das Tabu ist wie noch vor 20 Jahren“. Und mit der Diskussion darüber seien nunmal auch mehr Betroffenen Hilfsangebote wie das Frauenhaus bekannt.
Langes Zögern
Dabei dauert es auch heute noch lange bis sie dort Zuflucht suchen. Durchschnittlich, so Kleber-Meierhöfer, halten sie ihre Leiden sieben Jahre lang aus. Manchmal sei es aber auch noch deutlich mehr Zeit – dann seien es auch Seniorinnen, die erst nach 20, 30 Jahren mit einem gewalttätigen Mann zu handeln wagen. Auslöser dafür, endlich etwas zu unternehmen, seien mal massive Verletzungen, häufig planten Frauen diesen Schritt aber auch über lange Zeit hinweg.
Gründe für häusliche Gewalt sind ebenso unterschiedlich. „Oft ist es in der Persönlichkeit des Täters begründet, dass er Macht, Kontrolle ausüben will.“ Manchmal brauche es einen zusätzlichen Auslöser, Stress, hervorgerufen etwa durch Arbeitslosigkeit, Schulden – oder den Umstand, dass Kinder neu in die Beziehung kommen. Vielleicht ist das auch eine Erklärung für eine weitere Auffälligkeit in der Statistik: Viele der 2011 aufgenommenen Frauen – drei Viertel von ihnen – waren Mütter. 22 von ihnen brachten ihre Kinder mit, von denen die Hälfte unter sechs Jahre alt war.
42 Prozent der Frauen waren bis zu zwei Wochen in der Einrichtung, rund ein Drittel länger als sechs Wochen. Ähnlich verschieden gestaltete sich die Zeit nach dem Aufenthalt. Während der überwiegende Teil den Schritt in die Unabhängigkeit wagte, zu Verwandten, einem neuen Partner oder in andere Einrichtungen zog, ging immerhin fast jede Fünfte wieder zurück in das frühere Zuhause.
Rückkehr zum Peiniger
Zu den Gründen dafür zählen der Leiterin zufolge mal die Kinder, die sich nach ihrer alten Schule, den Freunden sehnen. Mal sind es die Partner, die beteuern, dass sie sich ändern würden. Die Leiterin und ihre Mitarbeiter sehen das bestenfalls „mit gemischten Gefühlen“. Häufig ändere sich der Partner eben nicht.
Nach einer kurzen, leidlich friedlichen Phase „wird es in der Regel sogar noch schlimmer“. Das zeigt sich auch in der Statistik: Elf der Frauen, die 2011 die Hilfe der Einrichtung in Anspruch nahmen, waren zuvor schon einmal in einem Frauenhaus – viele davon wegen desselben Partners. Noch eine Auffälligkeit findet sich in den Zahlen des Jahresberichts: 20 der Frauen kamen aus anderen Regionen, manchmal auch aus anderen Bundesländern – nicht selten, weil sie aus Sicherheitsgründen weit weg von ihrer alten Heimat regelrecht fliehen mussten. Hinzu kamen 17 Frauen aus Weiden – aus dem Landkreis Neustadt/WN waren es dagegen nur sechs, aus dem Kreis Tirschenreuth nur vier.
Stadt-Land-Gefälle
Eine bemerkenswerte Differenz, über „die wir auch schon oft nachgedacht haben“, so Kleber-Meierhöfer. Eine schlüssige Erklärung hätten sie bislang noch nicht gefunden. Klar sei nur, woran es nicht liege: Das Klischee vom friedlicheren Leben auf dem Dorf sei falsch. „Auf dem Land gibt es auf keinen Fall weniger häusliche Gewalt.“ Auch so eine Vorstellung, von der man sich verabschieden muss.
Helfer und Spenden gesucht
Weiden. (fku) Träger des Frauenhauses ist das Diakonische Werk. Die Einrichtung bekommt zwar öffentliche Zuschüsse, ist laut Leiterin Marianne Kleber-Meierhöfer jedoch auch dringend auf Spenden angewiesen. Im vergangenen Jahr ermöglichten beispielsweise „Lichtblicke Tirschenreuth“ und die Stadt Weiden die Erneuerung der Außenspielanlage. Spendenmittel von „Inner Wheel“ und „Adventslicht“ halfen bei der Finanzierung eines Kunstherapie-Projekts für die Kinder der betreuten Frauen. Trotz solcher Unterstützung hat die Einrichtung weiter Bedarf; so muss beispielsweise der Parkettboden dringend überholt werden.
Spenden an das
Diakonische Werk Weiden e.V.,
Evangelische Kreditgenossenschaft Nürnberg,
Bankleitzahl 520 604 10,
Konto 260 80 14,
Verwendungszweck: Frauenhaus.
Daneben ist das Frauenhaus auch auf ehrenamtliche Mitarbeiterinnen angewiesen. 22 sind es aktuell, die unter anderem die Rufbereitschaft rund um die Uhr ermöglichen und bei verschiedenen Aktivitäten helfen. Auch hier sucht das Frauenhaus weitere Unterstützer (Telefon 0961/389 31 70).
Umfassende Hilfe
Weiden. (fku) Drei hauptamtliche Fachkräfte und eine Bürgerarbeiterin kümmern sich im Frauenhaus um Hilfesuchende. Eine harte Arbeit – denn zum einen haben die Belegungszahlen die geplante Auslastung überschritten. Zum anderen müssen sie Frauen (und deren Kinder) in einer extrem schwierigen Situation umfangreich unterstützen. Die Aufarbeitung des Geschehenen und die Überwindung der Gewalt ist beispielsweise genauso Thema wie beispielsweise die Existenzsicherung der Frauen, Erziehungsfragen oder erste Schritte auf dem Weg in die (wirtschaftliche) Unabhängigkeit der Betroffenen. Frauen, die selbst Hilfe brauchen, können das Frauenhaus rund um die Uhr erreichen: Telefon 0961/389 31 70.
Quelle: Der neue Tag, www.oberpfalznetz.de
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16.4.2012 von admin.
Im Diakoniezentrum informierte Markus Friedrich, der Leiter des Arbeitsförderungszentrums, über das selbstständige Ausfüllen der Einkommenssteuererklärung. Die Kosten einer fachmännischen Beratung übertreffen oftmals die Höhe der möglichen Rückerstattung durch das Finanzamt, zumal bei niedrigen Verdiensten manchmal gar keine Einkommensteuer fällig wird. Friedrich zeigte die wichtigsten Formulare und versicherte, dass in den meisten Fällen die Einkommensteuererklärung selbst erstellt werden kann.

Dabei konnten die Teilnehmer durch die Beispiele gut nachvollziehen, wie man einen solchen Steuerbogen ausfüllt und was zu beachten ist. Sie konnten bei Unklarheiten gleich nachfragen. Nach gut zwei Stunden waren der Mantelbogen, die Anlage N und die neue Anlage „Vorsorgeaufwand“ besprochen.
Das Arbeitsförderungszentrum als „Beratungsstelle für arbeitslose Menschen“ berät von Arbeitslosigkeit betroffene Frauen und Männer kostenfrei und unabhängig bei psychosozialen oder rechtlichen Frage. Kontakttelefon: 0961-38931-17.
Quelle: Der neue Tag www.oberpfalznetz.de
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4.4.2012 von admin.

Der Startschuss ist gefallen: Bis Ende 2014 läuft die Initiative „f.i.t.“ zunächst. 56 000 Euro fließen dafür von der Evangelischen Landeskirche nach Weiden und Grafenwöhr. Vorgestellt wurde das Gemeinschaftsprojekt von Diakon Karl Rühl, Pfarrer Dr. André Fischer, Dekan Dr. Wenrich Slenczka, Pfarrer Michael Lorenz, den Diakoniebeauftragten Ljudmila Schlehuber und Elisabeth Gottsche sowie von Migrationsbeauftragter Karin Lukes (von rechts). Bild: Huber
Diakonie und evangelische Kirche starten Gemeinschaftsprojekt für Menschen mit Migrationshintergrund
Weiden. (ps) Die Evangelische Landeskirche macht’s möglich. Dank ihrer Förderung starten das Diakonische Werk Weiden, die Kirchengemeinde St. Markus und das evangelische Pfarramt Grafenwöhr-Pressath eine gemeinsame Initiative für Menschen mit Migrationshintergrund: „f.i.t.“ – „fördern – initiativ werden – teilhaben“ – lautet das Schlagwort dafür.
Genau genommen hat die Arbeit bereits am 1. März begonnen. Zu diesem Datum wurden Ljudmila Schlehuber (St. Markus, Weiden) und Elisabeth Gottsche (evangelisches Pfarramt Grafenwöhr-Pressath) als Diakoniebeauftragte für dieses Projekt eingestellt. „Sie müssen zunächst die Kirchengemeinde und die Situation im Stadtteil kennenlernen, um entsprechende Initiativen zu entwickeln“, erklärt Diakon Karl Rühl, Vorstand des Diakonischen Werks.
Doch erste Ideen gibt es bereits. Pfarrer Michael Lorenz von St. Markus: „Bei uns zeichnet sich ein Deutschkurs ab, der im Gemeindehaus abgehalten wird.“ Auch eine Gruppe für Kleinkinder ist im Gespräch. Gerade in den letzten Jahren – nach der Sanierung des Stadtteils Stockerhut – sind viele Menschen mit Migrationshintergrund in den Hammerweg gezogen. „Wir möchten sie stärker einbinden. Sie sollen in unserer Gemeinde eine Heimat finden.“ Dabei spielt die Konfessionszugehörigkeit keine Rolle. Das Angebot ist überkonfessionell und kostenlos.
Lotsendienste leisten
Ähnlich ist die Situation in Grafenwöhr. Auch hier lebt ein hoher Anteil von Migranten, vor allem aus der ehemaligen Sowjetunion. Das Angebot richtet sich aber ebenso an Amerikaner und andere Menschen mit ausländischen Wurzeln. „Mit Migrationshintergrund hat man immer mehr Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden“, weiß Dekan Dr. Wenrich Slenczka. „Ich hab das mal umgekehrt erlebt, als ich in Russland gelebt habe.“

Die Diakoniebeauftragten werden die Betroffenen quasi an der Hand nehmen – Rühl: „Lotsendienste leisten“ – und ihnen so die Integration erleichtern. Das kann die Begleitung bei einem Behördengang sein, der Kontakt zu einem Sportverein, Hilfe bei der Einschulung oder ein gemeinsamer Arbeitsabend. „Das Angebot ist bewusst offen gehalten“, sagt Pfarrer Dr. André Fischer (Kirchengemeinde Grafenwöhr-Pressath). „Die Frage ist, was brauchen die Leute?“ Darauf sollen die Diakoniebeauftragten eingehen. Unterstützt werden sie dabei von der Migrationsbeauftragten Karin Lukes und allen anderen Mitarbeitern des Diakonischen Werks.
Für Diakon Rühl „eine spannende Sache.“ Denn in der täglichen Arbeit kommen die Gespräche zwischen Diakonie und Kirchengemeinde zu kurz. „Jeder erstickt in seiner eigenen Arbeit. Aber durch die Initiative ,f.i.t.‘ wird die Vernetzung vorangetrieben.“ Eine Steuerungsgruppe – bestehend aus je zwei Vertretern der Diakonie und des Kirchenvorstands – befasst sich vor allem mit dem Thema Wohnen und Zusammenleben vor Ort, um hier Ansatzpunkte zu finden.
Hausbesuche: jederzeit
Die beiden Diakoniebeauftragten sind auch gerne zu Hausbesuchen bereit. Ljudmila Schlehuber spricht übrigens Russisch, so dass Sprachbarrieren kein Thema sind. Interessenten können ihre Sprechstunde – jeweils freitags von 15 bis 17 Uhr – im Gemeindehaus St. Markus aufsuchen oder anrufen unter 0961/33 178. Elisabeth Gottsche ist im Pfarramt Grafenwöhr-Pressath unter der Telefonnummer 09641/2218 erreichbar.
Quelle: Der neue Tag Weiden, 04.04.2012 www.oberpfalznetz.de
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30.3.2012 von admin.
Speichersdorf/Kemnath. In einem sechswöchigen Projekt arbeiten vier Mädchen und ein Junge aus der 9. Klasse der Realschule Kemnath mit ihrer Religionslehrerin Gertraud Burkhardt im Luise-Elsäßer Seniorenheim in Speichersdorf. Anja Seifert, Nadine Schraml, Kristin Sellner, Julia Neuner, Fabian Popp wohnen selbst in der Gemeinde. Bei der Physiotherapeutin Kati Estler fanden sie eine gute Ansprechpartnerin, und es dauerte nicht lange, bis das Eis gebrochen war.
Mit Kennenlernspielen, Spaziergängen und Basteltagen war der Kontakt zu den Senioren schnell hergestellt. Für das nahende Osterfest bastelten Schüler und Senioren Osterschmuck. Besonders schätzen die Senioren, wenn der Opa von Kati Estler mit dem Schifferklavier aufspielt und alle Volkslieder singen.

Die Interessen haben sich mit den Generationen verändert – manche aber auch nicht. Osterschmuckbasteln macht den Senioren und den Schülern um Lehrerin Gertraud Burkhardt (Zweite von links) und Physiotherapeutin Kati Estler (Zweite von rechts) gleichermaßen Spaß. Bild: hfz
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29.3.2012 von admin.
Besuch von Norbert Neugirg begeistert im Sindersberger Altenheim 70 Senioren und Frau Huber

Weiden. (mte) Eine liebestolle Putzfrau, ein heißer Tanz zu Samba-Klängen und das vor Senioren, die zuvor reihenweise Witze auf seine Kosten gemacht haben. Das hat Norbert Neugirg wohl nicht erwartet, als der Kommandant der Altneihauser Feierwehrkapell’n zugesagt hat, unter der Leselampe im Sindersberger-Altenheim Platz zu nehmen.
Nun ist es zu spät … Also schlürft er scheinbar gelassen vor rund 70 Senioren aus dem Sindersberger - Altenheim und vor Gästen aus dem Michaelszentrum sein Lieblingsgetränk: Ingwer-Tee. Der soll gut für die Stimme sein. Bei Putzperle Frau Huber (alias Gerlinde Kledtke, Gerontofachkraft) macht sich die Wirkung deutlich bemerkbar: Ohne Unterlass schwärmt sie von ihrem „Herrn Norbert“ und schimpft über die vielen Gäste im Saal. Wollte sie doch ganz ungestört mit ihrem „Herrn Norbert“ in der Sofaritze verschwinden …
„Voll peinlich“ findet das Fonsi, der Sohn der Putzperle. Ihn mimt Tina Meyer, Beschäftigungstherapeutin im Seniorenheim. Heimleiter Bernd Hensel zupft die Saiten seiner Gitarre und die Senioren üben sich kurz in Thrombose-Prophylaxe, indem sie schmissig Gymnastik machen. So verrinnen die Minuten und Norbert Neugirg tut das, wofür er sonst eher weniger bekannt ist: Er hält die Klappe und hört zu. Zum Beispiel der Heimbeiratsvorsitzenden Anneliese Hein, die dichtet: „Alter kommt auch in Ihrem Leben, möge es Ihnen dann auch viel Freude geben.“
Nach etwa 20 Minuten die Sensation: Neugirg kommt doch zu Wort. Nein, eine Zangengeburt war er nicht, als er am 8. Oktober 1960 als erstes von fünf Kindern im Erbendorfer Krankenhaus zur Welt kam, sofort in Quarantäne musste und gierig Muttermilch in sich aufsog. Seine vor allem in Franken gefürchteten Talente hätte ihm wohl der Großvater väterlicherseits als Tubaspieler und Dichter „über irgendwelche Sekrete“ mitgegeben. „Ja, ja mit Sekreten kenn’ ich mich aus. Wenn S’ da herinnen putzen“, nickt Frau Huber, nippt vom Ingwer-Tee und hört vom „Rampensau-Gen“, das einzig Neugirgs Sohn mitbekommen habe.
Frau verdient das Geld Zwei weitere Kinder hat der Kommandant der Altneihauser noch, erfuhren die Senioren. Die 16 Jahre alte Tochter zum Beispiel, die ihren Vater zu guten Zeiten „peinlich“ und in schlechteren Momenten „übelst peinlich“ findet. Dabei ging’s mal ganz bieder zu in Neugirgs Leben.
Bürokaufmann habe er gelernt und zuletzt begleitend zum Künstlerdasein als Abteilungsleiter in der Porzellanindustrie in Eschenbach gearbeitet. In dem Moment dämmert es Anneliese Hein: „Deshalb ist die Industrie eingegangen“, meint die Seniorin frech. Tatsächlich könnte hier ein Zusammenhang bestehen, kontert Neugirg: „War ich doch zuvor im Bleikristallbereich tätig.“
Und nun tritt er mit seiner Kapell’n bei der Frankenfastnacht auf. „Aber da gibt’s doch nur eine Aufwandsentschädigung. Wie wollen Sie Ihre Familie ernähren? Mit Bücher schreiben? Da wird wohl die Frau schon immer arbeiten gegangen sein“, mutmaßt die Putzperle. Ja, die Frau sei eine fleißige Beamtin, sagt Neugirg. Er dagegen ein fleißiger Spazierer. „Täglich übe ich mich daran, mindestens eine halbe Stunde an der frischen Luft flott an jedem Wirtshaus vorbeizugehen.“
„Und wie machen Sie das mit ihren schwarzen Zähnen?“, will Anneliese Hein wissen. Mit handelsüblichem Zahnschwarz, verrät Neugirg und erklärt: „In Gelb gibt es das auch.“ – „Das nehmen wir hier alle“, ruft eine Seniorin aus der letzten Reihe in Richtung Sofa. Die Damen ganz vorne weisen derweil die Putzperle auf ihre Pflicht hin: „Der Herr Neugirg hat keinen Tee mehr.“ Dabei muss er doch gut bei Stimme sein, wenn er verbal bis ins Jahr 1985 zurückblickt. „Am Faschingssamstag hat sich die Feierwehrkapell’n mit fünf Mann gegründet.“ Nur drei davon sind heute noch dabei. „Der Rest ist gewachsen. Das kann man nicht casten.“
Ins Fernsehen sei die Kapell’n erst Mitte 2000 gekommen. Obwohl Neugirg bereits 1999 in Franken einen Zettel mit einer Telefonnummer zugesteckt bekommen hat. „Da hätte ich mich melden sollen, weil’s in Franken eine Kapelle gesucht haben. Ich dachte mir, da rufst nicht an, des kannst erwarten. Dann hat’s sechs Jahre gedauert.“ Mittlerweile hat es Tradition, dass Neugirgs Truppe die Franken piesackt. „Haben Sie eigentlich fränkische Freunde?“, will Frau Huber wissen. „Wenn wir dort spielen, platzen die Säle aus allen Nähten“, antwortet Neugirg. Und auch die Prominenten seien der Kapell’n nicht böse. Ganz im Gegenteil: „Wir haben sogar bei Seehofers 60. Geburtstag gespielt.“
Auf Tuchfühlung Aktuell arbeitet Neugirg an Texten für den Deutschen Internistenkongress in München. „Geht’s da ums Herzklopfen?“, fragt die Putzperle und fasst sich ans Dekolleté. „Da geht’s mehr um Darmsachen“, enttäuscht Neugirg die liebestolle Frau Huber. Deren Blick wandert doch glatt tiefer und prompt schafft sie es doch noch, mit ihrem „Herrn Norbert“ auf Tuchfühlung zu gehen. Hingebungsvoll tastet sie seine Körpermitte ab. Frau Huber sucht Neugirgs angebliche Problemzonen, bevor sie ihn zum Abschlusstänzchen mit ihr und den Senioren bittet und bilanziert: „So hat diese Couch noch nie gewackelt.“
Quelle: Der neue Tag, www.oberpfalznetz.de
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7.3.2012 von admin.
Diakonie eröffnet ein „Gebrauchtwarenkaufhaus” - Arbeit für Menschen mit Handicap
Eine Vielzahl an Ehrengästen drängt sich im neuen Möbelhof der Diakonie.
Cham. (ge) Sofa, Jacke oder Nähmaschine – der „Möbelhof“ der Diakonie hat einiges zu bieten. In der ehemaligen Werkhalle eines Grillgeräteherstellers in Katzbach hat der Wohlfahrtsverband seinen neuen Ableger eröffnet. Gestern spendete Dekan Walter Kotschenreuther im Beisein zahlreicher Ehrengäste den kirchlichen Segen.
„Zum 50. Geburtstag habe ich mir die ‚Tafel’ gewünscht. Zum 55. Geburtstag habe ich festgestellt, dass wir als Ergänzung einen Möbelhof brauchen”, stellte Dekan Kotschenreuther lachend fest. Die Idee ist Realität geworden. Seit August 2011 werden in der Fabrikhalle gebrauchte Haushaltsgüter günstig angeboten. Dazu hatte sich der Chamer Verband Unterstützung aus Weiden geholt. Cham ist der vierte Werkhof, der unter dem Dach der Diakonie Weiden eröffnet worden ist. Die Initiative geht auf das Jahr 1985 zurück, erklärte Markus Friedrich, Sozialarbeiter der Diakonie Weiden, in seinem Grußwort. Damals schnellte die Arbeitslosigkeit in der Oberpfalz enorm nach oben. Um den Betroffenen zu helfen, wurde die Idee des „Gebrauchtwarenkaufhauses” geboren. Drei Ziele führte Friedrich als Beweggründe an: ,,Wir wollen gebrauchte Artikel vor dem Wegwerfen bewahren, wollen Bedürftigen günstige Möbel anbieten und Arbeitslosen eine sinnvolle Beschäftigung geben.”
Arbeit ist Berufung
Um die vier Möbelhöfe auf eine neue rechtliche und finanzielle Basis zu stellen, hat die Diakonie die „Aktion Mensch” ins Boot geholt und wird eine Integrationsfirma gründen. Sprich: Die Hälfte der Mitarbeiter soll schwerbehindert sein. Die noch zu gründende GmbH wird, so Friedrich, eine „schwarze Null” schreiben. „Wir sind nicht gewinnorientiert”, fügte Karl Rühl, Vorstand der Diakonie Weiden, an. Aber die verschiedenen Einrichtungen müssen sich finanziell tragen. Bühl wies zudem auf die „sinnstiftende Bedeutung der Arbeit” hin. Der Vorstand: „Wir bieten keine Almosen, sondern Arbeit. Arbeit ist Berufung.”
Die Entstehung des Chamer Möbelhofes erläuterte Oswald Probst, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Cham und Regen. Schon von Beginn an war das Interesse enorm. „Lieferanten hatten wir genügend. Was bisher noch gefehlt hat, waren die Kunden. Die Nachfrage zieht jetzt aber spürbar an”, stellte Probst zufrieden fest. Er betonte, dass sich das Angebot - vom Löffel bis zum Kinderbett - nicht nur an sozial Schwache wendet. Probst: ,,Auch Chefärzte dürfen bei uns kaufen.”
Ein „Dankeschön für die Initiative” sagte Sozialstaatssekretär Markus Sackmann. An Dekan Kotschenreuther gewandt, stellte der MdL fest: „Sie sind die Triebfeder für diese Projekte.” Sackmann wies auf die vielen Initiativen im Freistaat hin, räumte aber auch punktuellen Nachholbedarf ein: „Trotz einer guten Arbeitslosenquote von derzeit 5,2 Prozent gibt es Bevölkerungsschichten, an denen der Aufschwung vorbeigeht.”
Dies unterstrich Landrat Franz Löffler in seinem Grußwort. Den Möbelhof wertete er als Baustein für mehr „soziale Gerechtigkeit in einem wirtschaftlich aufstrebenden Landkreis”. Bürgermeisterin Karin Bucher betonte die vielschichtigen Chancen, die die Einrichtung eröffnet: Sie bietet Arbeit und verwertet gebrauchte Waren. Bucher outete sich als EBay-Fan, der mit Secondhand-Kleidung kein Problem hat.
„Innovative Idee“
Mit Hans-Peter Hausladen, stellvertretender Leiter der Arbeitsagentur im Landkreis Cham, sowie Josef Beer, Geschäftsführer des Jobcenters, waren auch zwei Kooperationspartner der Diakonie gekommen. Beer erklärte, dass 70 Prozent der Hartz-IV-Empfänger Handicaps haben, Sein Fazit: „Wir brauchen also solche innovative Ideen.”
CHAM Samstag, 3. März 2012
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27.2.2012 von admin.
MdB Albert Rupprecht unter der „Leselampe“ des Sindersberger-Seniorenheims
Weiden. Wieder einmal wurde im Eleonore-Sindersberger-Heim „Die Leselampe“ angeknipst. MdB Albert Rupprecht stellte sich bereitwillig den Fragen von „Putzperle Frau Huber“ (Gerlinde Kledtke).

Im voll besetzten Saal begrüßte Heimleiter Bernd Hensel die Bewohner und den Gast. Wie gewohnt interessierte sich „Frau Huber“ für das private Leben des Abgeordneten. So erfuhr man, dass er mit sechs Geschwistern in Albersrieth aufgewachsen ist. Keine große Freude machte ihm der Kindergarten, zu dem er sich erst überreden ließ, als ihm seine Mutter neue Hausschuhe versprach. Auch die Schule lag ihm nicht wirklich am Herzen, obwohl er dem Augustinus- Gymnasium im Nachhinein einen guten Geist bescheinigte. Zu einem sehr guten Abitur (1,5) habe ihm eine Erfahrung als Jugendlicher bei einer Marokko-Reise verholfen.
Er beschloss, zielstrebiger seinen Weg zu gehen. Auch während seines Volkswirtschafts-Studiums in Regensburg reiste er gerne in fremde Länder. Er habe Armut und brenzlige Situationen erlebt – und sein Heimatland mit seinen Sicherheiten und Chancen schätzen gelernt. Er habe all seine Kraft einsetzen wollen, um die Welt ein bisschen besser zu machen.
Tatsächlich schaffte er als Listenkandidat den Einzug in den Bundestag. Die Illusion wurde ihm schnell genommen. Dort war er nur einer von 600. Um sich eine Position zu erkämpfen, habe er zehn Jahre hart gearbeitet – dafür könne er heute gute Erfolge vorweisen. Er brenne nach wie vor für die Politik. Sein größter Schatz sei allerdings seine kleine Tochter, und er schwärmt von seinem Ruhepol Maria, mit der er sich auf weiteren Nachwuchs freut. Da er erst am Abend zum Essen kommt und dazu gern ein Glas Rotwein trinkt, lag Tina Meyer mit ihrem Geschenk goldrichtig.
Quelle: Der neue Tag, 27.02.2012 www.oberpfalznetz.de
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