„Neidaffer“ platteln auf Seniorenheim-Terrasse

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Jul 142020
 
Einer wie Andreas Gabalier – oder auch seine Kopie – kommt immer an. Bild: Kunz

Weiden. (uz) „Hulapalu“ sprang ein Andreas-Gabalier-Verschnitt mit dem für den Österreichischen Alpen-Rock ’n‘ Roller typischen Geweih-Mikrophon über die Terrasse. Die Vorfreude war riesig. Schon die ganze Woche lang fieberten die Heimbewohner im St.-Michael-Zentrum der Diakonie dem Auftritt des „Neidaffer Plattlclubs“ entgegen.

Monatelang durften sie wegen Corona keine Besucher empfangen. Da tat dieses Gastspiel gut. Das Wetter war ideal. Neben Gabalier machten die Trachtenburschen auch auf Hubert von Goisern und sein „Brenna tuats guat“.

Wie Pflegedienstleiterin Sonja Rummler betonte, waren die Schuhplattler „Für ein Lächeln“ zur Benefizveranstaltung nach Weiden gekommen, um hier im Seniorenheim kostenlos vor den Bewohnern aufzutreten. Anstatt Honorar gab’s eine Brotzeit für die jungen Männer Ein Vergelt’s Gott an die plattelnden Jungs kam auch von Hans Joachim Grajer.

Quelle: Der neue Tag – Ausgabe vom 14.07.2020

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70 Jahre Müttergenesungswerk: Beratungsstellen für überlastete Eltern in Weiden

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Mai 042020
 

Finanzieller Druck, schwieriges Zeitmanagement, Patchwork-Familien, Trennungen, Doppel- oder Dreifachbelastung durch Beruf, Erziehung und Pflege, Zwillings- und Mehrlingsgeburten, Entwicklungsstörungen beim Kind, Erkrankung oder Behinderung, Sorgerechtsstreitigkeiten und viele weitere Faktoren können Mütter und Väter an ihre Leistungsgrenzen bringen. Wer über eine Kur des Müttergenesungswerks (MGW) nachdenkt, die sich speziell an Elternteile richtet und bei der die Kinder dabei sein können, kann sich bei der Diakonie Weiden und dem Caritasverband für Weiden und den Landkreis Neustadt beraten lassen. Dagmar Deutschländer (Diakonie) und Elisabeth Hirn (Caritas) helfen bei der ersten Einschätzung, ob eine Maßnahme des MGW angebracht ist, beim Ausfüllen des Antrags und geben bürokratische Unterstützung im Falle einer Ablehnung.

Besonders Mütter angesprochen

Beide Beraterinnen weisen auf die rechtliche Verankerung der Kuren hin. Sie gehören zu den Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Belastete Mütter und Väter haben also ein Recht auf Vorsorgemaßnahmen mit oder ohne Kinder in den 74 MGW-Kliniken. „Es gilt nicht: ambulant vor stationär. Es ist nicht nötig, erst alle ambulanten Maßnahmen auszuschöpfen. Eine ganzheitliche, interdisziplinäre Kur kann man nicht ersetzen durch ambulante Maßnahmen“, erklärt Dagmar Deutschländer. Voraussetzung für die Genehmigung einer Kur ist allerdings eine durch einen Arzt attestierte medizinische Indikation.

Diese sei vor allem bei Frauen häufig gegeben. Überlastete Mütter sollten sich laut Dagmar Deutschländer häufiger bewusst machen: „Ich habe auch mal ein Recht auf drei Wochen ohne Kids.“ Die Hilfestellung sei da. Es gehe darum, sich zu trauen, das Angebot anzunehmen. „Die Frauen sind heute älter als früher, wenn sie Kinder kriegen. Dadurch haben sie häufig gleichzeitig pflegebedürftige Eltern und dadurch eine Doppelbelastung“, weiß sie aus zahlreichen Gesprächen.

„Es ist oft der Wahnsinn. Die Frauen haben keine Kapazitäten, durchzuschnaufen. Der Tag beginnt um 5.30 Uhr und endet um 22.30 Uhr mit dem Zusammenlegen der Bügelwäsche.“ Die Erschöpfung zeige sich erst nach einer langen Belastungsphase, ergänzt ihre Kollegin von der Caritas. „Den Kindern geht es nur so gut, wie es der Familie und besonders der Mutter geht.“ Außerdem gehen Frauen laut Dagmar Deutschländer zu selten wegen sich selbst zum Arzt, nach dem Motto: „Die Bandscheibe hat ja schon immer wehgetan.“

Recht auf Widerspruch

Die beiden Frauen wissen aus Erfahrung, dass die Krankenkassen die beantragten Kuren relativ oft ablehnen. „Das ist oft wie eine Ohrfeige für die Frauen“, sagt Elisabeth Hirn. „Die Krankenkassen sollten der ärztlichen Verordnung einer Kur auch Rechnung tragen.“ Es sei meist ein langer Weg, sich die Erschöpfung einzugestehen, ergänzt Dagmar Deutschländer. Eine Ablehnung wirke, „als wäre man zu hysterisch“. Auf den Widerspruch haben Antragsteller ein Recht. Hirn und Deutschländer unterstützen dabei.

Im Vergleich zu anderen Kuren sehen die Beraterinnen bei den Maßnahmen des Müttergenesungswerks einige Vorteile. „Es gibt einen großen Zusammenhalt bei den Frauen in den MGW-Kurhäusern, weil sie über die ganze Aufenthaltsdauer zusammen sind“, erklärt Dagmar Deutschländer als Beispiel. Denn die dreiwöchigen Kuren starten zu festgelegten Terminen.

Der intensive Austausch untereinander führe zu mehr Wissen bei den Müttern über Hilfsangebote nach der Kur. „Die Mütter kommen gestärkt und mit guten Vorsätzen wieder“, meint sie. „Viele Frauen lernen durch die Kur, besser auf sich zu achten.“ Außerdem könne eine Kur die Mutter-Kind-Beziehung stabilisieren. Und wenn eine Mutter alleine zur Kur geht, könnt dies das Familiensystem positiv verändern, „weil man zu Hause merkt, wie es ohne die Mutter läuft“.

Ergebnisoffene Beratung

Die Empfehlungen der beiden Fachfrauen sind nicht an das Müttergenesungswerk gebunden. „Wir erklären, was eine mögliche Kur ist und was nicht“, so Deutschländer. In einigen Fällen raten die Fachfrauen von einer Kur ab oder empfehlen andere Maßnahmen. „Man muss als Voraussetzung kurbedürftig und kurfähig sein.“

INFO:

Beratung während der Coronakrise

Die Coronakrise wirkt sich auf die Arbeit von Caritas und Diakonie aus. Die Beraterinnen helfen telefonisch. Trotzdem: „Momentan ist die Kurenvermittlung schwierig“, sagt Dagmar Deutschländer. Das liege vor allem an den Kurhäusern, die entweder Vorhaltestationen für Coronapatienten oder ganz geschlossen seien.

Auch bereits geplante Kuren können derzeit nicht angetreten werden. „Alles wird verschoben“, betont Deutschländer. Ärgerlich: Viele sogenannte Schwerpunktkuren finden nur einmal im Jahr statt. „Die Frauen müssen wieder warten.“ Krankenkassen genehmigten derzeit eine Verschiebung der Kur ohne neues Attest oder Antrag. „Das läuft wirklich unkompliziert“, sagt die Fachfrau.

Deutschländer erwartet in Folge der Corona-Pandemie einen „Kuren-Boom“. Homeoffice, Unterricht daheim, Sorgen um die Eltern: „Das zehrt an den Familien. Und sind wir uns mal ehrlich: Das bleibt meistens an den Frauen hängen.“ (tsa)

MÜTTERGENESUNGSWERK UND KONTAKT VOR ORT:

Bei der Gründung des Müttergenesungswerks (MGW) 1950 standen die Belastungen durch Kriegsfolgen im Fokus. Gründerin Elly Heuss-Knapp erreichte die gesetzliche Verankerung der Mütterkuren. Später kamen Angebote für Mütter mit Kindern hinzu. Heute gibt es außerdem Kuren für Väter, Väter und Kinder sowie pflegende Angehörige. In Deutschland gibt es 74 Kliniken unter dem Dach des MGW.

Über 1000 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände unterstützen Interessierte in Vorgesprächen, bei Widersprüchen und in der Nachsorge.

Ansprechpartnerinnen in Weiden:

  • Caritasverband Weiden und Landkreis Neustadt/WN: Elisabeth Hirn, Telefon: 0961/3891-40, E-Mail: e.hirn@caritas-weiden.de. Die Geschäftsstelle zieht Anfang März von der Nikolaistraße 6 in die Bismarckstraße 21 um. Während des Umzugs kann es Probleme bei der Erreichbarkeit geben.
  • Diakonie Weiden: Dagmar Deutschländer, Sebastianstraße 18, Telefon: 0961/38931-16 (Anrufbeantworter nutzen), E-Mail: dagmar.deutschlaender@diakonie-weiden.de.
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Frauenhaus: Schutz in der Krise

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Apr 132020
 

In Zeiten von Corona erhält das Thema Partnerschaftsgewalt in den Medien neue Beachtung. Doch Häusliche Gewalt gehört schon seit langem zum Alltag in Deutschland. Und auch in der Oberpfalz.

Wie bei allen Frauenhäusern ist auch der Standort des Frauenhauses in Weiden streng vertraulich. „Das gibt ein Stück Sicherheit für die Frauen, die bei uns Zuflucht finden“, sagt Enikö Nagy, 41, Sozialpädagogin und seit 2019 Leiterin des Frauenhauses in der Max-Reger-Stadt. Und eben diese Sicherheit ist von hoher Wichtigkeit.

Sieben Frauen und bis zu zehn Kinder können im Weidener Frauenhaus aufgenommen werden. In der Gemeinschaftswohneinrichtung hat jede Frau zusammen mit ihren Kindern ein eigenes Zimmer. Pro Etage gibt es zur gemeinsamen Nutzung eine Küche und ein Bad. Den Alltag organisiert jede Frau selbst. „Die Frauen, die zu uns kommen, suchen Schutz und Hilfe“, sagt Enikö Nagy. Sie sind Opfer von häuslicher Gewalt.

Experten befürchten, dass die Coronakrise eine starke Zunahme der Gewalt in Beziehungen auslöst. Auch Kinderschutzbund und Frauennotruf schlagen Alarm. Dass die Befürchtung nicht unbegründet ist, wird am Beispiel China deutlich: Während der Krise verdreifachten sich die Fälle häuslicher Gewalt. In Frankreich verzeichnete die Polizei innerhalb acht Tagen Ausgangssperre einen Anstieg von 32 Prozent bei ihren Einsätzen im Bereich häuslicher Gewalt. Auch in Weiden stellt man sich auf eine deutliche Zunahme ein. Bei nur sieben Plätzen für Frauen ist die Kapazität allerdings schnell erschöpft. Es gibt 350 Frauenhäuser in Deutschland, doch unabhängig von der derzeitigen Situation fehlen hier 14 600 Schutzplätze. In Weiden denkt man über Ausweichkapazitäten nach. „Falls unser Haus komplett besetzt ist, weisen wir die Frauen keinesfalls ab, sondern vermitteln sie – so schnell es geht – in eine andere Einrichtung“, sagt Enikö Nagy.

Bett, Bad und Gespräche

Die telefonische Kontaktaufnahme mit dem Frauenhaus in einer Notsituation ist denkbar einfach, und wird auch während der Krise aufrechterhalten. „Die Frauen können bei uns anrufen und sich beraten lassen. Das geht, auch ohne den eigenen Namen zu nennen“, sagt Nagy und erklärt, dass Anonymität oft eine Hemmschwelle beseitige. Möglich seien natürlich auch eine persönliche Beratung und gegebenenfalls die anschließende Unterbringung im Frauenhaus.

Alleine mit der Unterbringung im Frauenhaus sind die Probleme zwar nicht gelöst, aber es ist ein Anfang gemacht. Zusammen mit drei Kolleginnen und einer Praktikantin leistet Enikö Nagy vielfältige Hilfe. Außer „Bett, Bad und Hilfe beim Ausfüllen von Formularen“, wie auf der Internetseite des Frauenhauses zu lesen ist, gibt es auch die Möglichkeit zu Gesprächen. Diese ermöglichen es den betroffenen und oft traumatisierten Frauen, das Erlebte aufzuarbeiten. Und noch viel wichtiger: Im Frauenhaus werden ihnen Alternativen aufgezeigt. Denn Alternativen gebe es immer. „Die Frauen werden gestärkt, wir zeigen ihnen, dass ein besseres Leben möglich ist, dass es Hoffnung gibt, dass es Lösungen gibt“.

Entscheiden muss jede Frau selbst

Bereits dieser Ansatz würde den Frauen Mut machen, denn in vielen Fällen hätten die Frauen in der bestehenden Beziehung zum Partner ihren Selbstwert und die Selbstachtung verloren. Enikö Nagy bekräftigt: „Wir geben ihnen die Möglichkeit für einen Neuanfang und auch für den Neuaufbau ihres Selbstwertgefühls.“ Nagy betont aber gleichzeitig: „Wir beraten die Frauen mit dem Ziel, zu einer tragfähigen Entscheidung zu kommen. Sei es die Entscheidung, in der Beziehung zu bleiben mit unterstützenden Angeboten, oder der Entschluss, einen Neuanfang auf eigenen Beinen zu wagen. Die Entscheidung muss jede Frau selbst treffen.“

Derzeit rückt die Coronakrise das Thema häusliche Gewalt ins Rampenlicht der Gesellschaft. Der Aufschrei ist groß. Die Leiterin des Frauenhauses Weiden registriert das mit einem Kopfschütteln. Denn: „Häusliche Gewalt ist immer da. Sie war auch schon da vor Corona.“ Durch die Pandemie sei sie nur verstärkt von den Medien aufgegriffen worden. Und, so befürchtet die Sozialpädagogin, das Interesse an der Thematik könnte mit dem Verschwinden des Coronavirus auch ganz schnell wieder versiegen. Leider sind diese Befürchtungen von Nagy und ihrem Frauenhaus-Team nicht ganz unbegründet.

INFO:

Hilfetelefone

An wen kann ich mich wenden?

  • Frauenhaus Weiden, Telefon: 09 61 / 389 31-70
  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, Telefon: 0 80 00-11 60 16 (kostenfrei) oder im Internet: www.hilfetelefon.de
  • Dornrose e.V., Telefon: 09 61 / 330 99 (Fach- und Beratungsstelle bei sexualisierter Gewalt und Frauennotruf)
  • Opfertelefon Weißer Ring, Telefon: 116 006 oder im Internet www.weisser-ring.de

INFO:

Ausgangsbeschränkung gilt nicht für das Aufsuchen eines Frauenhauses

Darf ich trotz Ausgangsbeschränkung ins Frauenhaus? Das Aufsuchen eines Frauenhauses gilt als triftiger Grund, das Haus zu verlassen, wie das Staatsministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert. Auch das Aufsuchen „einer Fachberatungsstelle/eines Notrufs für von sexualisierter und/oder häuslicher Gewalt betroffene Frauen und von sexualisierter Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche in Bayern“ gilt demnach als triftiger Grund.

https://www.onetz.de/deutschland-welt/weiden-oberpfalz/frauenhaus-schutz-krise-id3008470.html

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Diakoniekreuz für Ehrenamt

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Mrz 092020
 

Weiden. (exb) Diakon Karl Rühl überreichte nun Dr. Elvira Freifrau von Lindenfels und Lothar Höher das silberne Diakoniekreuz und eine Ehren-urkunde der Diakonie Bayern für ihr Ehrenamt im Aufsichtsgremium
des Diakonischen Werks.

Rühl würdigte in diesem Zusammenhang die fachliche und doch zugewand-te Klarheit von Freifrau von Lindenfels und die verbindliche, im Quer-schnitt denkend und praktisch orientierte Arbeitsweise von Höher. Vor allem am Anfang ihres Diensts war Durchstehvermögen gefordert und ging seither mit gut 40 Sitzungen einher.

Freifrau von Lindenfels brachte ihr fachlichesWissen als Hausärztin aus 35 Jahren Praxistätigkeit ein. Lothar Höher fand es spannend, dass man ihn als Katholik für ein evangelisches Werk angefragt hatte. „Als Weidener, der auch hinter die Kulissen schauen kann, wusste ich um die schwierige Ausgangslage, die Diakon Rühl übernahm und wollte ihn unterstützen.“

Lothar Höher (rechts) und Elvira Freifrau von Lindenfels bekommen die Ehrung
von Diakon Karl Rühl. Bild: exb/Michaela Barth

Quelle: Der neue Tag – Ausgabe 07.03.2020

Diakonie ehrt Mitarbeiter

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Feb 062020
 

125 Mitarbeiter der Diakonie Weiden trafen sich zum Neujahrsempfang. Vorstand Diakon Karl Rühl und Mitarbeitervertretungsvorsitzender Hans-Joachim Grajer freuten sich, dass aus den über 20 Unternehmensbereichen angereist wurde.

Mit Musik, Gesang, Datespitting und kulinarischen Köstlichkeiten erlebten die Mitarbeiter einen kurzweiligen, lustigen und erfüllten Abend der Begegnung. Mit Blumen, Diakoniekochlöffel und einer Urkunde vom Diakoniepräsidenten Bammessel und Vorstand Diakon Rühl unterzeichnet, wurden anwesende Jubilare geehrt. 10 Jahre sind dabei Michaela Barth, Karin Pickel, Hannelore Kottwitz, Ruth Wöhrl, Petra Österer, Sonja Gollwitzer-Lingl, Jennifer Frischholz, Danuta Bubak, Nina Hutzler, Sandra Meyer, Christine Kessler, Brigitte Lehner, Maria Neubauer, Galina Bernst, Stefanie Hausner, Lilli Peter, Sara Schmidt. Für 20 Jahre wurden geehrt Bozena Kasprowiak, Beate Oestreich, Eugenia Konrad, Margit Winterl, Erika Kleber, Brigitte Kauper, Aniela Augustiniak, Günter Boxhorn, Tatjana Ghennam, Diana Haubner, Gerlinde Koch, Konrad Nickl, Rosalinde Schröder, Ralph Witzsch, Ewa Hutsch, Elke Richter, Eugenia Lakin, Elfriede Stoppe, Georgine Völkl, Maria Götz, Helena Wiebe, Gudrun Oelmann. 30 Jahre sind Dagmar Deutschländer, Markus Friedrich, Eleni Ziem bei der Diakonie und bereit 40 Jahre Elfriede Müller.

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Maria-Seltmann-Haus spendet an Frauenhaus

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Jan 222020
 

Die Leiterin des Frauenhauses Enikö Nagy informiert im Maria-Seltmann-Haus über häusliche Gewalt gegen Frauen und das Angebot des Hauses. So können die Zuhörer einschätzen, wie wichtig die Arbeit ist, die mit dieser Spende unterstützt wird.

930 Euro waren beim Weihnachtsbasar der Kreativgruppen des Maria-Seltmann-Hauses zusammengekommen. Socken, Töpferarbeiten, Patchwork, Geschreinertes, Bastelarbeiten aller Art und viele andere von den Kreativgruppen hergestellte Gegenstände waren verkauft worden. Jetzt übergab das eingenommene Geld Waltraud Ertl, Leiterin der Kreativgruppen im Maria-Seltmann-Haus, an die Frauenhaus-Leitung.

Dass diese Spendenübergabe mit so viel Beifall begleitet wurde, dürfte auf die vorher gehörten Informationen über die von Gewalt betroffenen Frauen zurückzuführen sein. Schon der Titel der Veranstaltung drückte es drastisch aus „Schluss mit der Romantik – über häusliche Gewalt unter unseren Dächern“. Vorgetragen wurde gleich zu Beginn, dass jede vierte Frau mindestens einmal im Leben solche Gewalt erlebt. Dabei seien nicht nur die Frauen selbst betroffen, sondern auch deren Kinder. Frauenhaus-Mitarbeiterin Baierl sprach von einer „Spirale der Gewalt“ in den Familien. Gewalt der Väter werde oft als normales Rollenmuster erlebt. Beobachtungen im Frauenhaus würden zeigen, Kinder gewalttätiger Väter neigen auch später selbst zur Gewalt. „Wir mussten auch schon die dritte Generation im Frauenhaus erleben“, berichtete Baierl.

Die Dunkelziffer sei sehr hoch, wurde berichtet, denn oft würden weitere Misshandlungen befürchtet oder es gibt Ängste vor einer ungewissen Zukunft im Falle der Flucht aus dem Haus. Manchmal würden sich Betroffene sogar mit den Tätern solidarisieren und sagen: „Er trinkt halt.“ Phasen der Gewalt und der Reue und liebevollen Vorsorge bei den Tätern wechselten sich oft ab. Doch die Abstände zwischen Gewalt und Reue würden im Laufe der Zeit immer kürzer werden. „Häusliche Gewalt ist eine Straftat“ stellte Baierl fest. Notwendig sei eine stärkere gesellschaftliche Ächtung der Gewalt und nicht die Einstellung, dass „Männer schlagen, weil sie es können und weil sie es dürfen“, betonte Nagy. Und nicht selten würde den Opfern die Schuld zugeschoben. Häusliche Gewalt gebe es in allen Gesellschaftsschichten und sei auch kein besonderes Thema von Personen mit Migrationshintergrund. Behörden wären auch längst auf diese Fälle eingestellt. So gebe es bei der Polizei einen Sachbearbeiter für häusliche Gewalt.

Dann wurde die Betreuungsarbeit im Frauenhaus vorgestellt. Sieben Plätze für Frauen und ihre Kinder gibt es dort. Sie werden von vier hauptamtlichen und zahlreichen ehrenamtlich Mitarbeiterinnen betreut. Bei jedem Zugang wird eine Gefährdungseinschätzung durchgeführt. Drohe Gefahr, bestehe die Möglichkeit der Vermittlung in ein Frauenhaus einer anderen Stadt. An die Bevölkerung appellierte Nagy: „Gewalt in einer Beziehung ist nie ein Privatangelegenheit.“ Wird diese beobachtet, gelte es Hilfe anzubieten. In akuten Situationen sollte die Polizei angerufen werden oder, gegebenenfalls anonym, das Jugendamt informiert werden. Telefonisch ist das Frauenhaus unter 3893170 rund um die Uhr erreichbar.

https://www.onetz.de/oberpfalz/weiden-oberpfalz/maria-seltmann-haus-spendet-frauenhaus-id2952011.html

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Weihnachtsfeier für Alleinlebende in Weiden für viele das größte Geschenk

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Dez 232019
 

Diese zweieinhalb Stunden sind für manchen Menschen das größte Geschenk. Die Weihnachtsfeier für Alleinlebende an Heiligabend in Weiden einmal ausfallen zu lassen, kommt den Organisatoren nicht in in den Sinn.

„Schon im August gibt es die ersten Nachfragen, ob die Feier stattfindet“, sagt Dagmar Deutschländer. Die 55-Jährige ist Sozialpädagogin beim Diakonischen Werk Weiden, das gemeinsam mit dem Caritas-Kreisverband Weiden-Neustadt/WN im Wechsel den Abend vorbereitet. Ein Erfolgsrezept. Die ökumenische Zusammenarbeit klappt bereits seit über 30 Jahren. Damals hieß sie „Alten- und Einsamenweihnacht“. Zumindest für ein paar Stunden wollte man allein lebenden Frauen und Männern ohne Familie in der Stadt und im Landkreis eine Freude zum Weihnachtsfest bereiten.

Daran hat sich nichts geändert. Seit Jahren bleibt die Zahl der Gäste weitgehend konstant. „An die 100 sind es meistens, manche kommen jedes Jahr. Bis aus Eslarn und Wiesau“, weiß Diakon Karl Rühl. Die Altersstruktur ist gemischt. „Von 18 bis über 70 Jahren ist alles dabei. Seit ein paar Jahren kommen auch immer mehr jüngere. Spontan, von der Straße“, sagt Rühl. Das klappe ganz gut, was nicht selbstverständlich sei. „Die Leute sind unterschiedlich, manche sind gesundheitlich angeschlagen oder erscheinen bereits alkoholisiert. Da kann es natürlich Spannungen geben, aber in der Regel bleibt es friedlich. Wenn die ganze Gruppe es aushält, dann kann es auch bereichernd sein“, sagt der Diakon.

Dankbare Gäste

Jeder sei willkommen. Das sehen auch die freiwilligen Helfer so. Mit rund zehn an der Zahl ist das Grüppchen in diesem Jahr etwas kleiner als sonst. Ihr Einsatz reicht von der Betreuung an den Tischen bis hin zum Heimfahr-Service. „Wir könnten da gut noch ein paar Ehrenamtliche gebrauchen“, sagt Deutschländer. Ein 24. Dezember ohne die Alleinlebenden-Weihnacht ist für Carmen Pichel undenkbar. Familie samt Enkel müssen zur Bescherung auf sie verzichten. „Dafür haben sie mich dann an den beiden Feiertagen ganz für sich.“ Die 56-Jährige gibt gern. Dank genug sind ihr dabei die kleinen Gesten. „Die Feier findet ein Mal im Jahr statt und trotzdem kommt es vor, dass vermeintlich Fremde einen auf der Straße ansprechen und fragen, ob man sich wieder am Heiligen Abend sieht. Das macht einen schon glücklich“, sagt Pichel.

„Manche Gäste kenne ich noch vom letzten Jahr. Da ist das Wiedersehen besonders schön“, sagt auch Bärbel Poweleit. Die verwitwete Weidenerin engagiert sich seit acht Jahren. „Wir mischen uns unters Volk, sitzen mittendrin. Manche wollen reden, manche nicht. Das ist in Ordnung“, sagt die 73-Jährige. „Wir geben jedem das Gefühl, dass er willkommen ist.“ Schön sei es auch, wenn Freundschaften unter den Gästen entstehen. Da würden dann schon mal gegenseitige Kaffeeeinladungen ausgesprochen.

Deutschländer weiß, dass ein solcher Abend auch emotional anstrengend sein kann. Und das liege nicht nur an Weihnachten. Im Alltag allein und dann plötzlich so viele Leute in einem Raum? Das koste Überwindung. „Nicht jeder kann damit umgehen und es annehmen. Es passiert auch, dass Gäste mithelfen oder das Essen bezahlen wollen“, sagt die Sozialpädagogin. Das habe auch etwas mit Würde zu tun.

Niemand bleibt hungrig

Die Helfer jedenfalls wollen allen eine Freude bereiten. Der Abend bietet auch ein Rahmenprogramm mit Musik von Alleinunterhalter Hans Spindler auf dem Keyboard, dem Lauschen des Weihnachtsevangeliums, heiteren und besinnlichen Geschichten und einem festlichen Essen. „Niemand muss hungrig aufstehen, es gibt auch Nachschlag“, verspricht Diakon Rühl. Gemeinsam mit Küchenchef Ronny Hinderlich und Koch Marcel Hofmeister vom Klinikum Weiden wurde das Überraschungs-Menü besprochen. Die Besucher dürfen sich, so viel sei verraten, am Dienstag auf Suppe, ein Bratengericht und selbst gebackene Plätzchen freuen. „Stollen, Punsch und andere Getränke gibt es außerdem“, sagt Rühl. Und noch ein kleines Geschenk für jeden. „Wir versuchen immer etwas Praktisches zu schenken, mit dem die Leute was anfangen können. In diesem Jahr gibt es Honig aus der Region. Wir hatten auch schon Handschuhe, Decken, Briefbeschwerer oder Filztaschen.“ Für viele sei das oft das einzige Geschenk an Weihnachten.

Caféteria hat sich bewährt

Gefeiert wird seit Jahren in der Personalcaféteria des Klinikums. „Wir brauchen Platz für mindestens 100 Leute und eine Küche“, sagt Deutschländer. „Wir waren schon im Evangelischen Vereinshaus und im Kloster St. Augustin, in der Caféteria haben wir jedoch die besten Möglichkeiten“, sind die Organisatoren dankbar. Nur eine behindertengerechte Toilette fehle leider.

Die Feier beginnt um 18.30 Uhr und endet um 21 Uhr. „Für die meisten vergeht die Zeit viel zu schnell“, sagt Pichel. Aber auch die Helfer wollen irgendwann nach Hause zu ihren Familien. „Es wird sowieso mindestens halb elf Uhr nachts“, bis man heimkommt, sagt Deutschländer. Und wenn’s vorbei ist, kreisen die Gedanken bereits ums nächste Jahr.

Übrigens: Die Adventsgestecke auf den Tischen und den Weihnachtsstollen stiftet die Stadt. Die Kosten der Feier in Höhe von 3000 Euro teilen sich die beiden Wohlfahrtsverbände. Unbezahlbar ist jedoch die Unterstützung durch die Ehrenamtlichen.

https://www.onetz.de/oberpfalz/weiden-oberpfalz/weihnachtsfeier-fuer-alleinlebende-weiden-fuer-viele-groesste-geschenk-id2928886.html

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Kirche kommt zu den Menschen

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Dez 122019
 

In den evangelischen Gemeinden Floß und Wildenreuth startete die Diakonie Weiden das Projekt „Aufsuchende Seelsorge“. Vier Jahr lang soll die seelsorgerische und diakonische Gemeindearbeit gefördert werden.

Ab sofort bis Herbst 2023 führen die evangelischen Kirchengemeinden Floß und Wildenreuth sowie der Diakonieverein Floß das diakonische Projekt „Aufsuchende Seelsorge“ unter der Trägerschaft des Diakonischen Werkes Weiden durch.

Der Vorsitzende der Diakonie Weiden, Diakon Karl Rühl, ging auf die Ausgangsfrage dieses Projekts ein. „Was benötigen die evangelischen Kirchengemeinden in ihrer dörflichen Struktur an seelsorgerlichen und diakonischen Vorhaltungen? Was ist aus diakonischer Sicht möglich, um die Struktur zu stärken und die Menschen vor Ort, in ihrer gewohnten Struktur, zu begleiten?“

Viel erreicht

Antworten kamen unter anderem in den Sondierungsgesprächen beispielsweise aus Erzählungen über das Wirken von früheren Gemeindeschwestern. „Diese haben mit wenig Mitteln viel erreicht“, stellte Rühl fest. „All das, was wir heute mit modernen Begriffen, wie Case Management beschreiben, ging bei einer Gemeindeschwester ganz selbstverständlich einher und man hatte nicht den Eindruck, obwohl die Not groß war, dass unsere Gemeindeschwester ein Motivations- oder Geldproblem hatte.“ Der Wildenreuther Pfarrer Manuel Sauer betonte dabei den besonderen Auftrag. „Kirche muss bei den Menschen sein und auch im Alltag der Menschen erlebbar werden.“ Weiter sagte er: „Wir wollen mehr. Mehr für die Menschen da sein.“

Eigenständig leben

Der Vorstand der Diakonie Weiden und die Gemeindevertreter haben sich einstimmig auf eine Projektkonzeption verständigt, die eine aufsuchende, helfende, einladende und angebotsorientierte seelsorgerlich/diakonische Gemeindearbeit fördert. Dabei soll es vor allem auch hilfsbedürftigen und älteren Menschen ermöglicht werden, weiterhin eigenständig in ihrer dörflichen Umgebung zu leben.

Neben dem persönlichen begleitenden Kontakt, sollen aber auch Hilfsfelder erkannt werden und über das Individuelle hinaus, in Zusammenarbeit mit der Diakonie, weitere Maßnahmen bedacht und organisiert werden. Stichworte waren unter anderem Fahrdienste, Tagestreffen, offener Mittagstisch, Wohngruppe, Betreuungsleistungen, Babysitterdienst und Kursangebote. „Wir reden in unserer Kirche von der sogenannten ‚Geh-Struktur‘, so Pfarrer Wilfried Römischer aus Floß. „Die Kirche kommt ins Haus. Ich glaube, das kann auch den umgekehrten Weg fördern.“ Nach seinen Worten habe eine aufsuchende Kirche eine kommende Gemeinde.

Die Evangelische Landeskirche in Bayern unterstützt die zwei neuen Projekte und erhofft sich modellhafte Ergebnisse für weitere Überlegungen. Die Förderung hänge auch an der Zusammenarbeit von Kirchengemeinde und Diakonischem Werk. „Ich finde es schön, dass aus den eigenen Reihen der Kirchengemeinden fachlich qualifizierte Personen für die praktische Umsetzung des Projektes gewonnen werden konnten“, betonte Dagmar Deutschländer von der Bezirksstellenarbeit der Diakonie Weiden. Für das Projekt in Floß steht Erika Römischer-Thamm. „Die Stellenbeschreibung hat mich sofort angesprochen. Ich habe selbst bei meiner eigenen Mutter erlebt, wie erdrückend Alleinsein sein kann. Gerne lerne ich Menschen kennen, habe Zeit für das Gespräch, gerade auch in Krisensituationen, wie Krankheit, Trauer oder Sorgen. Alles bleibt bei mir!“ In der evangelischen Kirchengemeinde Wildenreuth konnte für das Projekt Bärbel Ehmann gewonnen werden. Sie ist auch Fachkraft in der Pflege und Betreuung. „Der persönliche Kontakt zu den Menschen liegt mir sehr am Herzen“, so Ehmann. „Gerne besuche ich, ich denke und handle praktisch und bin gerne in der Kirchengemeinde unterwegs“.

https://www.onetz.de/oberpfalz/wildenreuth-erbendorf/kirche-kommt-menschen-id2918320.html

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„Häusliche Gewalt aktiv ächten“

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Dez 082019
 

Ein klares Zeichen wollen sie setzen: Die CSU-Politiker Benjamin Zeitler und Lothar Höher besuchen das Weidener Frauenhaus.

Das Aufgabenspektrum des Diakonischen Werkes Weiden ist vielfältig. Davon überzeugten sich nun Oberbürgermeisterkandidat Benjamin Zeitler und Bürgermeister Lothar Höher. Im Vordergrund des Besuchs standen das Frauenhaus und die Absicht, ein klares Zeichen gegen häusliche Gewalt zu setzen.

Geschäftsführender Vorstand Karl Rühl gab zunächst einen Überblick über die Entwicklung des Frauenhauses, das 1996 gegründet worden war. Dabei verdeutlichte er, dass die Diakonie als Träger dieser Einrichtung viele Herausforderungen zu meistern habe, und bemängelte, dass es für investive Maßnahmen derzeit keine Zuschüsse gebe. Zwar sei man mit den staatlichen Stellen im Gespräch. Allerdings sei nicht klar, ob eine Unterstützung aus dieser Richtung möglich sei.

Die Leiterin des Frauenhauses, Enikö Nagy, berichtete mit ihrer Mitarbeiterin Tina Braun über den Alltag im Frauenhaus und über die immer noch weitverbreitete häusliche Gewalt. „Jede vierte Frau hat mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Partnerschaftsgewalt erlebt. Betroffen sind Frauen aus allen sozialen Schichten“, berichtet Nagy. Diese Zahl dürfe eine aufgeklärte Gesellschaft nicht akzeptieren. Deshalb betreibt das Frauenhaus intensive Öffentlichkeitsarbeit, um die Menschen zu sensibilisieren.

Neben dieser Vortrags- und Informationsarbeit kümmere sie sich im Wesentlichen selbst um Frauen, die keinen anderen Ausweg als die Flucht von zu Hause kannten. Ihnen liege am Herzen, dass die Frauen wieder ihren Weg zurück in ein normales Leben fänden. Insgesamt könnten sieben Erwachsene und zwölf Kinder aufgenommen werden. Tatsächlich sei das Haus meist auch voll belegt, was die Problematik der häuslichen Gewalt unterstreiche.

Für Bezirkstagsvizepräsident Höher spielte die Vernetzung der einzelnen Akteure eine wichtige Rolle. Auch der Bezirk Oberpfalz trage mit seinen Einrichtungen in Wöllershof und Weiden dazu bei. Zeitler hielt es für wichtig, dass häusliche Gewalt aktiv geächtet werde. „Für Gewalt gibt es nie eine Rechtfertigung, das gilt insbesondere für zu Hause.“ Im Kampf gegen die häusliche Gewalt müssten alle Verantwortlichen in staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen eng zusammenarbeiten. Die politischen Gäste sagten hierfür, wie auch für die Arbeit des Frauenhauses, weiterhin ihre Unterstützung zu.

https://www.onetz.de/oberpfalz/weiden-oberpfalz/haeusliche-gewalt-aktiv-aechten-id2917512.html

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