Category: Eleonore-Sindersberger-Haus

August 4th, 2019 by admin

Letztes Jahr wurde der Abschluss der Umbaumaßnahmen gefeiert, jetzt der 50. Geburtstag. Nicht nur deshalb herrscht im Eleonore-Sindersberger-Haus in Weiden gute Stimmung.
von Siegfried Bühner

Vorstand Diakon Karl Rühl begrüßt die Gäste.
Bild: Bühner

Mit Liedern, humorvollen Sketcheinlagen, Rückblicken auf die vergangenen Jahrzehnte und einem Gottesdienst feierte das Eleonore- Sindersberger-Haus seinen 50. Geburtstag. Doch bevor so richtig gelacht werden durfte, formulierte zunächst Diakonievorstand Karl Rühl bei der Begrüßung der Ehrengäste Nachdenkliches. „An einem solchen Tag sollten wir auch dankbar sein. Dafür, dass wir einen Wohlfahrtsstaat haben und auch, dass unser Haus immer wieder wachsen konnte“. Rühl erinnerte auch an die Spendenaktion im vergangenen Jahr. 150 000 Euro seien zusammengekommen, von denen unter anderem der Pflegebereich, die „Arche“ und der Demenzgarten profitierten.

Weiter zurück blickte Dekan Wenrich Slenczka. Zusammen mit Pastoralassistent Stefan Dotzler gestaltete der Dekan den Festgottesdienst. Slenczka erinnerte an den Anlass des Geburtstags und sagte „vor 50 Jahren wurde von Betty im Gedenken an ihre Schwester Eleonore eine Stiftung gegründet, um alten Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen“. Sogar 500 Jahre zurück blickte dann Rainer Sindersberger als Nachfahre der Sindersberger-Schwestern und beschrieb die wechselvolle Geschichte der „katholischen und der evangelischen Sindersberger- Linien“. Er wies auch darauf hin, dass die Ereignisse in diesen beiden Familien viele Jahre auch eng mit der Geschichte der Stadt Weiden verbunden waren.

Eine Zeitreise durch die Geschichte des Hauses unternahmen Gerlinde Koch und Selma Ülküseven und erinnerten unter anderem daran, dass Diakon Bernd Hensel die Hälfte dieser Zeit dessen Einrichtungsleiter war. Ziel sei es immer gewesen, Senioren aus ihrem Alltagstrott herauszuholen. Dazu diene in der heutigen Zeit unter anderem die tägliche Zeitungsrunde, Gymnastik, die Heimzeitung „Eleonore aktuell“ oder die Kegelbahn.

Nach vier Jahren Umbau stünden heute 130 Wohnplätze („90 Prozent Einzelzimmer“), der 400 Quadratmeter große Demenzgarten und der Wohnbereich betreutes Wohnen zur Verfügung, erläuterten Koch und Ülküseven. Dass sie seit zehn Jahren in diesem Haus lebe und „dies noch nie bereut habe“ bekannte Heimbeiratsvorsitzende Anneliese Hein.

Nur noch gelacht und gesungen wurde dann bei den Auftritten von Gerlinde Koch als „Putzperle Huber“ und von Sängerin Tina Meyer. Mitgerissen sangen alle Festgäste unter anderem in Anlehnung an „das alte Haus von Rocky Docky“ den Text „das alte Haus, das Sindersberger hat Vieles schon erlebt“.

Vorgestellt wurde dann auch das neue „Eleonore Sindersberger-Logo“, basierend auf einer von der Künstlerin Irene Meier geschaffenen Statue mit Abbildern der beiden Gründerinnen.

Gerlinde Koch, Selma Ülküseven, Tina Meyer und Bernd Hensel (von links) sorgen für Stimmung beim 50. Geburtstag im Eleonore Sindersberger-Haus.
Bild: Bühner
Diakon Karl Rühl zeigt das neue Logo.
Bild: Bühner
Dekan Wenrich Slenczka (links) und Pastoralassistent Stefan Dotzler gestalten den Festgottesdienst.
Bild: Bühner

Quelle: https://www.onetz.de/oberpfalz/weiden-oberpfalz/eleonore-sindersberger-haus-50-jahre-heimat-fuer-senioren-id2810349.html

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Juli 6th, 2018 by admin

Weiden. (sbü) Anlässlich der Einweihungsfeierlichkeiten des Seniorenheims Eleonore Sindersberger überreichen Präsidentin Kornelia Sparrer und Past-Präsident NorbertWittmann vomLions-Club Goldene Straße eine Spende von 5000 Euro an Diakonie-Vorstand Diakon Karl Rühl. „Wir wollen damit die Ausstattung des Demenzgartens im umgebauten und erweiterten Wohnheim unterstützen“,betonte Sparrer. Möglich wurde die Spende durch die Tombola des Lions-Clubs beim diesjährigen Weidener Bürgerfests.Der neue Gartenmit 400 Quadratmeter Fläche wurde eigens für demenziell erkrankte Menschen mit speziellem Betreuungsbedarf geschaffen. Er grenzt unmittelbar an das Wohnheim an und ist auch von dortaus zu betreten. Durchseine Aufteilung ist er überschaubar, bietet Geborgenheit und Möglichkeiten zu gemeinsamer Betätigung oder zum Rückzug.

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Juli 3rd, 2018 by admin

Zwei Jahre wurde geplant, drei Jahre gebaut. Mit einem großen Fest wird im „Eleonore Sindersberger“ Einweihung gefeiert. Dabei fehlt es nicht an Prominenz.

Weiden. (sbü) Zwei Anlässe und eine gemeinsame Feier: Die Einweihungsfeier für das umgebaute und erweiterte Seniorenwohnheim Eleonore Sindersberger wird mit dem Fest der Kirchengemeinde St. Michael zusammengelegt. Das eigens für die Feierlichkeiten errichtete Festzelt reichte bei Weitem nicht aus, um allen Besuchern Platz zu bieten.

Das umfangreiche Programm begann mit einem gemeinsamen Fest-und Familiengottesdienst. Aus Nürnberg war Diakoniepräsident Pfarrer Michael Bammessel gekommen, um die Festpredigt zu halten. Immer wieder war in der Predigt von Vertrauen die Rede. Viele Menschen hätten Angst vor einer stationären Pflege, stellte Bammessel fest, meinte aber: „Diese Angst halte ich für falsch.“ Vielmehr sollten die Menschen „darauf vertrauen, dass man auch an diesem Ort gut leben kann“.

Unter Hinweis auf die Sindersberger-Arche und das dortige palliative Milieu ergänzte der Diakoniepräsident: „Man kann hier auch Abschied nehmen.“ Laut Bammessel hat dieses Modell Pilotcharakter für ganz Bayern, denn „wir können nicht überall Hospizeschaffen“.

Eröffnet wurde die Feier durch Dekan Wenrich Slenczka. Er bat, „das ,Eleonore Sindersberger’ neu anzunehmen“. Es bringe Geborgenheit,„auch weil Christus mit im Boot ist“. Für Slenczka ist es „wunderbar, wenn man im Alter etwas Neues beginnen darf“. Diakonie-Vorstand Diakon Karl Rühl führte anschließend durch das Programm und begleitete auch Lieder mit der E-Gitarre.

In einem Kurzvortrag über die Namensgeberin Eleonore Sindersberger stellte sich Stadtrat Rainer Sindersberger zunächst als „Mitglied der ärmeren Sindersberger-Linie“ vor. Die Ahnenforschung habe ergeben, dass sich schon im Jahre1518, also zu Lebzeiten Martin Luthers, eine katholische und eine evangelische Sindersberger-Linie gebildet hätten. Später, imJahre1965, überschrieben die Schwestern Babette und Eleonore Sindersberger das große Areal an der Friedrich-Ebert-Straße der evangelischen Kirche.

Viel Lob für das erweiterte Seniorenheim und ihre Bauherren kam von den Grußwortrednern. „Diakon Rühl war als Bauleiter sensationell“, sagte Bürgermeister Lothar Höher als Vertreter des Verwaltungsrats der Diakonie. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß hob hervor, dass Pflege im erweiterten Heim jetzt noch exakter „je nach Grad der körperlichen Einschränkung erfolgen kann“. Für Landtagsabgeordnete Annette Karl kann mit den neuen Räumen „grandios den Ängsten vor einem Heimaufenthalt entgegengewirkt werden“. Pfarrer Markus Schmid von St. Josefbedankte sich für „ein gutes Miteinander beider Kirchen“. Immer wieder wurde in den Ansprachen zu Spenden für die Arche aufgerufen. Eine Gewinnverlosung soll Anreiz geben. Religiöse Spielszenen und Lieder trugen Dorothee Rühl, Religionspädagogin Evelyn Krähe und Geronto-Fachkraft Gerlinde Kledtke vor.

Heimbeiratsvorsitzende Anneliese Hein rezitierte ein selbst verfasstes Gedicht. Musikalisch wurde die Feierstunde begleitet von Kirchenmusikdirektor Hanns-Friedrich Kaiser und dem Bläserkreis St. Michael. Marktstände, Führungen und Aufführungen bis in den späten Nachmittag rundeten den Tag ab.

Quelle: Der neue Tag, Printausgabe vom 03.07.2018

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Juni 30th, 2018 by admin

Gisela Nohl thematisiert mit „D.a.S Theater“ im Sindersberger-Seniorenheim Demenzerkrankungen

Weiden. (sbü) Am Ende des 90-minütigen Theaterstücks von Joop Admiral, „Du bist meine Mutter“, vergingen mehrere Sekunden, bis Schauspielerin Gisela Nohl ihren verdienten Beifall bekam. Tiefe Betroffenheit war zunächst im Zuschauerraum zu spüren. Fast alle Erscheinungsformen der Demenzkrankheit waren im Schauspiel in beeindruckender Realität zu erleben.

Der Theaterabend war Auftakt der dreitägigen Feierlichkeiten zur Eröffnung des umgebauten und erweiterten Senioren- und Pflegeheims Eleonore Sindersberger. Diakonie-Vorstand Diakon Karl Rühl begrüßte die Besucher im Festzelt. Im Einpersonenstück des Kölner „D.a.S.Theater“ wechselte die Darstellerin ständig zwischen der Rolle der Tochter Hanna und ihrer demenz- und parkinsonkranken Mutter.

Mimik, Körperhaltung und Sprache mussten dauernd geändert werden. Schauspielerisch eine riesige Herausforderung, die souverän gemeistert wurde. Angehörige von Demenzkranken konnten viele Sätze wiedererkennen, die sie selbst immer wieder hören müssen. „Wo bin ich?“, fragt die 86-jährige Mutter mehrmals, obwohl sie schon seit drei Jahren in dieser Umgebung lebt. Geduldig bekommt sie die Antworten, auf die prompt der Vorwurf folgt: „Warum sagt mir das niemand?“ Erinnerungsfetzen aus der Vergangenheit („Metha hat Tabletten genommen“) wiederholen sich mehrfach auf die unterschiedlichsten Stichworte der Unterhaltung. Gefragt wird nach Personen, die entweder gestorben sind oder seit Jahrzehnten nicht mehr in der Umgebung der Kranken auftauchten. Kleidungsstücke werden nicht wiedererkannt.

Tragikomisch wirkt es, wenn die Mutter zur 59-jährigen Tochter sagt „du bist aber gewachsen“ und sich selbst für „50 oder 40“hält. Die Mitbewohner werden bedauert „die sind arm dran“ , und die Tochter wird diesen bei jedem Besuch neu vorgestellt. Dass jedoch manchmal auch Momente gedanklicher Klarheit vorkommen, gehört ebenso zum realistisch dargestellten Krankheitsbild.
Ganz groß wurde die Verwirrung der Kranken im Theaterstücknach dem Sturz aus dem Bett und der Einlieferung ins Krankenhaus. Der letzte Satz im Schauspielfällt dort und heißt, „ich will nicht mehr“. Regie führte Bernd Rieser. Laut Diakon Rühl soll zukünftig zweimal im Jahr im „Sindersberger“ Theater gespielt werden.

Quelle: Der neue Tag, Printausgabe vom 30.06.2018

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Juni 21st, 2018 by admin

Den Senioren im Eleonore Sindersberger servierten die Weidener Flötenladies,unter Leitung der Kirchenmusikerin Annemarie Scholz, ein ganz besonderes musikalisches Tagesmenü. Heike Hübner geleitete durch die Speisekarte und brühte mit der „Flötenuhr“ gekochte Eier. Bald rief der Gong zum Mittagessen und alle sangen „Ich wollt ich wär’ ein Huhn“. Einige entschieden sich dann aber für das Gericht „Die launige Forelle“. Der feine Duft nach orientalischen Gewürzen zieht bei den Liedern aus Israel, „Havanagila hava“ und „Shalom chavarim“, durch die Gänge. Heimbeiratsvorsitzende Anneliese Hein bedankte sich bei den Musikerinnen Kathrin Müller-Schwemin, Heike Goedecke,Karin Schraml und Luise Slenczka. Mila Stojan überreichte ein Geschenk. (exb)

Quelle: Der neue Tag, Printausgabe vom 21.06.2018

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Juni 15th, 2018 by admin

Weiden. (ps) Tatsache ist: Die meisten Menschen sind heute nicht mehr so fit, wenn sie ins Alten- und Pflegeheim kommen. Mit dem Wochenplan für aktive Senioren ist für die geistig und/oder körperlich fitten Bewohner im Wohnheim Eleonore Sindersberger einiges geboten: Von der täglichen Zeitungsrunde mit Ehrenamtlichen über die Erinnerungsrunde, Muskelaufbautraining, Bewegungsspiele und Kegeln bis zum Café Sahnehäubchen am Donnerstag und dem Gottesdienst am Sonntag.

139 Plätze bietet die Einrichtung nach dem Ende der Umbaumaßnahme. „Die Grundausstattung der Zimmer kann –bis auf das Pflegebett –durch eigene Möbel ersetzt werden“, erklärt Heimleiter Wolfgang Reuther, schränkt aber ein: „So weit es rein passt. Besser ist es, sich auf die wichtigsten Stücke zu fokussieren, wie beispielsweise den Lieblingssessel und die geliebte Kommode.“ Reuther ist froh, dass die über dreijährige Umbauphase und der damit verbundene Lärm– bis auf die Gartenarbeiten –nun beendet sind. „Die 21 neuen Plätze wer-den jetzt nach und nach belegt“, erklärt Verwaltungskraft Elfriede Stoppe. „Das nächste Zimmer erhält eine Frau, die sich bereits 1991 angemeldet hat, aber jetzt erst einziehen will. Sie steht auf unserer Liste natürlich ganz oben.“ Allen Interessierten legt sie ans Herz, noch vordem Einzug eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung abzuschließen. „Damit wir wissen, wer zum Beispiel bei einem Sturz des Bewohners die Entscheidungsbefugnis hat.“ Reuthers Rat an Senioren, die später mal in ein Altenheim wollen: „Schauen Sie sich rechtzeitig um, um zu wissen, wo Siehinwollen. Damit das später nicht einmal Ihre Angehörigen entscheiden müssen.“

Quelle: Der neue Tag, Printausgabe vom 15.06.2018

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Juni 15th, 2018 by admin

Mehr als drei Jahrelang wurde abgerissen, gemauert und umgebaut. Zwölf Millionen Euro hat die Diakonie investiert –nun ist der Bau fertig. Nicht nur den Namen, auch das gesamte Konzept hat das Wohnheim Eleonore Sindersberger weiterentwickelt.

Weiden. (sbü) Viele Heimbewohner mussten für den Umbau verlegt werden, was für alte Menschen besonders belastend ist. Doch jetzt ist die Diakonie Weiden als Bauträger und Eigentümer des Senioren- und Pflegeheims an der Friedrich-Ebertstraße auf der Zielgerade. Zukünftig heißt die Anlage nur noch Eleonore-Sindersberger. Mit der Namensänderung geht eine Anpassung des gesamten Konzepts einher.

Wohnheimträger und Heimleitung haben jetzt über die Einzelheiten informiert. „Menschen suchen immer später im Leben Hilfe in einem Alten- und Pflegeheim“, stellt Diakon Karl Rühl, Vorstand und Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, fest. Noch vor wenigen Jahren hätten 30 Prozent „Rüstige“ im Heim gelebt, heute seien es gerade noch fünf. Der Um-und Erweiterungsbau habe diese Veränderung berücksichtigt. Deshalb wurde für demenziell-erkrankte Menschen mit speziellem Betreuungsbedarf ein rund 400 Quadratmeter großer Demenzgarten errichtet. In geschützter Umgebung bietet diese Anlage Geborgenheit, aber auch Möglichkeiten für Aktivitäten.

Arche für den letzten Weg

Schwerstpflegebedürftige und diejenigen, die laut Rühl „ihren letzten Weggehen“, finden Aufnahme in der Sindersberger Arche .Dort gibt es „ein palliatives Milieu“ sowie die „Kultur eines Hospizes“. Spendengelder werden hierfür noch unter dem Motto „200 Freunde gesucht“ benötigt. Im Zuge der Baumaßnahmen wurde die Kapazität des Heims erweitert und trotzdem in vielen Räumen mehr Platz geschaffen. „Aus drei Zimmern sind zwei geworden“, berichtet Rühl. Es gebe jetzt 130 belegbare Plätze bei einer Höchstkapazität von 139. 90 Prozent seien Einzelzimmer. 21 Zimmer sowie einzelne Wohnungen des Bereichs betreutes Wohnen könnten derzeit neu belegt werden, bestätigt der Einrichtungsleiter Diakon Wolfgang Reuther.

Alleine für die Aufstockung der Heimplätze seien drei Millionen Euro ausgegeben worden. Das Konzept wird ergänzt durch Kurzzeitpflege-plätze und eventuell zukünftig Nachtpflegeplätze. Unter dem Namen „Quartierkonzept“ gibt es auch die Möglichkeit für alte Menschen, sich am „Marktplatz“ zu versammeln oder am Essen teilzunehmen. Von einem „Kraftakt für alle Beteiligten“ spricht Heimbeiratsvorsitzende Anneliese Hein.

Trotz „Dreck und Lärm“ hätte es keinerlei Einschränkungen im Betreuungsprogramm gegeben. Im 12 000 Quadratmeter großen Gelände wurde auch der Seniorenpark neu gestaltet, der auch für Gäste offen ist. „Bewegungspunkte“ mit seniorengerechten Geräten sind geplant. An „Kunststationen“ sollen Objekte der Bewohner sowie Projekte der Gymnasien ausgestellt werden. Auch für die Parkanlage werden noch Spenden benötigt. Kritik an einer negativen öffentlichen Diskussion über Heime übt Rühl, wenn er feststellt: „Wir investieren 12 Millionen und in der Öffentlichkeit werden die Häuser schlecht geredet“.

Feier und Führungen

Der Abschluss der Umbauphase wird von28. Juni bis 1. Juli gefeiert. Die Öffentlichkeit ist dazu eingeladen. Das Programm beginnt am Donners-tag, 28. Juni, ab 19.30 Uhr mit dem Theater „Du bist meine Mutter“. Am Freitag um 19.30 Uhr ist das „Fest der Diakonie“ und das Oldie-Konzert „Lower Market Rock ’n’ Rollis King!“.
Am Sonntag, 1. Juli, ist gleichzeitig das Gemeindefest von St. Michael. Ab 10 Uhr ist ein Familiengottes-dienst mit Diakonie-Präsident Pfarrer Michael Bammesel. Es gibt Führungen durch die Räume, Stände und viel Programm.

Quelle: Der neue Tag, Printausgabe 15.06.2018

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Juni 15th, 2018 by admin

Bild [M]: logoboom-stock.adobe.com

Weiden. (mte) Ihr Name ist auch nachdem großen, drei Jahre währenden Umbau(Seite25) weiter untrennbar mit dem Altenheim der Diakonie an der Friedrich-Ebert-Straße verbunden: Eleonore Sindersberger. Aber wie sah die Seifenhändlerin aus, die einst 85 Prozent der Bausumme für das 1967 eröffnete Heim gespendet hatte? Ein Bild von ihr gibt es scheinbar nicht. Nicht in den Alben der Familie, nicht in den Händen der Diakonie, nicht in alten Zeitungsveröffentlichungen –und auch nicht im großen Fundus des Stadtarchivs. „Wir haben sogar sämtliche Personalausweisanträge durchgeschaut“, sagt Stadtarchivarin Petra Vorsatz. Fehlanzeige. Deshalb braucht es Ihre Hilfe: Wer hat ein Bild von Eleonore Sindersberger, die am 18.2.1896 geboren wurde, am Unteren Markt 3 eine Seifenhandlung betrieben hat und am10.3.1962 gestorben ist? Bitte melden Sie sich in der Redaktion unter der Telefonnummer 0961/85-423 oder via E-Mail an redws@oberpfalzmedien.de. Das Foto käme bei den Einweihungsfeierlichkeiten des Altenheims Ende Juni und auch darüber hinaus groß raus. Das jedenfalls verspricht die Diakonie. Auch das Stadtarchiv hat großes Interesse daran.

Quelle: Der neue Tag, Printausgabe vom 15.06.2018

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Juni 20th, 2017 by admin

Weiden. (kzr) Mit einem großen Scheck kamen Vorsitzende Christl Bock vom evangelischen Frauenbund und ihre Stellvertreterin Sieglinde Flittner. Sie wollen das neu eingerichtete Modellprojekt unterstützen, das in Teilen schon sehr gut läuft. In der „Sindersberger-Arche“ mit 13 Plätzen wird schwerstpflegebedürftigen Menschen und jenen, die ihren letzten Weg gehen, Hilfe in allen Dimensionen angeboten. „Es soll ein palliatives Milieu geschaffen werden“, erklärte Diakon Karl Rühl. „Wir versuchen als kirchlicher Träger die Kultur eines Hospizes zu verwirklichen.“ Die Damen erinnerten, dass das Haus in der Luitpoldstraße 7 verkauft wurde. Die Rücklagen für Reparaturen sollen karitativ gespendet werden. Die Höhe der Spende: 15 000 Euro. Einrichtungsleiter Diakon Wolfgang Reuther unterstrich, dass Spenden notwendig sind. Die Sonderpflege für die Arche ist nicht ausfinanziert.

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Juni 7th, 2016 by admin

archekonzert

 

Die Lions helfen – das hat sich inzwischen herumgesprochen. Nach dem Wasserspielplatz im Schätzlerbad, der eher für die jüngere Generation gedacht ist, heißt das neue Projekt „Sindersberger-Arche“. Dafür spielt am Sonntag das Salonorchester Babári im Autohaus.

Weiden. (gag) Die „Sindersberger-Arche“ ist die neue Palliativ- und Hospiz-Station im Eleonore-Sindersberger-Altenheim, die für Menschen in der letzten Phase ihres Lebens beste Versorgung und Geborgenheit bietet: spezielle Pflegebetten, Lichtdecke, geschultes Personal, dazu warme Farben, große Fenster, heimelige Atmosphäre. „Wir finanzieren die ,Arche‘ auch mit Spenden, weil die Pflegeversicherung noch nicht offen dafür ist“, erklärte Diakon Karl Rühl, geschäftsführender Vorstand des Diakonischen Werks Weiden.

Vom Staatstheater

Um Spenden ging es denn auch, als der Lions-Club zu einem Nachmittag wie in einem „Wiener Kaffeehaus“ einlud – an einem ungewöhnlichen Ort. Das Autohaus Widmann hatte sich für diese Veranstaltung herausgeputzt. Das Salonorchester Ferenc Babári, aus Mitgliedern des Staatstheaters Nürnberg, unterhielt das Publikum an elegant gedeckten Tischen mit beschwingter Salonmusik der Jahrhundertwende. Verschmitzt und geistreich begrüßte Anneliese Hein, Vorsitzende der Bewohner-Vertretung im Sindersberger-Seniorenheim, das Publikum: „Herzlich willkommen in dieser wunderschönen Garage.“ Zehn Damen und Herren bewohnten inzwischen die „Arche“ und fühlten sich dort allesamt wohl.

Bei Kaffee, Kuchen oder einem Glas Sekt lauschten die Gäste im voll besetzten Autohaus den nostalgischen Klängen. Bei dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms oder dem Lied „Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt“ aus dem „Land des Lächelns“ von Franz Lehár sprang sofort der Funke über. Flotte ungarische Melodien bezauberten die Gäste, die bald den Takt mitwippten. Viele erinnerten sich bei „Komm Zigan“ aus der Operette „Gräfin Mariza“ oder „Heut geh ich ins Maxim“ aus der „Lustigen Witwe“ von Franz Lehár an die Operettenverfilmungen mit Marika Rökk oder Johannes Heesters. Ein beschwingtes Potpourri aus Walzern, Csárdás oder den „Geschichten aus dem Wienerwald“ von Johann Strauß unterhielt aufs Beste.

Ferenc Babári, dessen elegante Bewegungen den Ungarn verrieten, ließ seine Geige durch alle Oktaven jubeln, während er immer wieder den Gang durch die Tischreihen antrat. Seine Kollegen Alexandru Duma (2. Violine), Rainer Bartke (Cello), Joachim Sevenitz (Kontrabass) und Noorman Widjaja (Klavier) begleiteten ihn dazu von der Bühne. Gefühlvolle Soli, auch des Cellos von Rainer Bartke, bezauberten das Publikum, das mitunter gern mitgetanzt hätte.

Unglaubliches Tempo und höchste Töne entlockte Babári seiner Geige beim zwitschernden Solo zu „Die Lerche“, das ihm frenetischen Applaus und „Bravo“-Rufe einbrachte. Dass Zugabe eingefordert wurde, war klar. Mit charmantem Lächeln zauberte das Quintett noch den Hit „Die Julischka aus Budapest “ aus ihrem breiten Repertoire. Dabei sangen manche vergnügt mit „…die hat ein Herz von Paprika, das keinem Ruhe lässt“ – in Erinnerung an den Marika-Rökk-Film. Lions-Präsident Anton Forster dankte den Musikern, den Helfern des Autohauses Widmann und den Kuchenbäckerinnen.

Quelle: Der neue Tag Weiden
https://www.onetz.de/weiden-in-der-oberpfalz/vermischtes/lions-konzert-fuer-sindersberger-arche-mit-salonorchster-babari-vor-ausverkauftem-haus-ungarischer-pfeffer-d1673608.html

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