Category: St. Michael-Zentrum

November 22nd, 2019 by admin

Diakonievorstand ehrt Mitarbeiter für langjähriges Engagement

Die Verantwortlichen des Michaelszentrums ehren langjährige und engagierte Mitarbeiter.
Bild: Kunz

Weiden. (uz) Diakon Karl Rühl ehrte als Diakonievorstand treue und motivierte Mitarbeiter des Michaelszentrums. Besonders hervorgehoben wurde die Pflegedienstleitung von Sonja Rummler, die er als das Herzstück des Hauses bezeichnete. Sie wirke unermüdlich, sowohl in fachlicher wie menschlicher Hinsicht und achte stets auf das seelische Wohlbefinden der Bewohner.

Für 20-jährige Treue wurden Ewa Hutsch und Elke Richter ausgezeichnet. Für zehn Jahre Danuta Bubak, Anja Felenda und Nina Hutzler. Dafür gab es einen Blumenstrauß, die Ankündigung von Sonderurlaub und eine Urkunde des Diakonie-Präsidenten.

Gewürdigt wurde auch die Leistung des Gerontoteams und der Beschäftigung, unter anderem die wertschätzende musische Arbeit des Diplompädagogen Hans Grajer. Diakon Reuther galt große Anerkennung für dessen ordnende und fachliche Vorgehensweise.

Gemeinsam mit SPD-Stadtrat Horst Fuchs und Stadtratskanditatin Anke Reiss wurden die Küchenchefs Max Heuer und Franz Wirth gelobt. Mit einer ökumenischen Andacht mit Pfarrerin Edith Lang und Stadtpfarrer Gerhard Pausch feierte das Michaelszentrum außerdem 15-Jähriges. Bürgermeister Jens Meyer erinnerte an die schwierigen Anfänge. In der Kapelle präsentierte Fotograf Peter Klein eindrucksvolle Bilder über das Leben im Michaelszentrum. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von „Chicks an’ Escapades“.

Quelle: Der neue Tag Ausgabe 22.11.2019

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Juli 26th, 2019 by admin

Auch dieses Jahr fand im St.-Michaels-Zentrum der Diakonie das Sommerfest statt. Unter dem Motto „50er bis 60er Jahre“ und bei bestem Wetter feierten Bewohner im Garten mit vielen Nachbarn aus dem betreuten Wohnen.

Passend gekleidet zum Motto feiern die Bewohner ihr Sommerfest.
Bild: exb/St.-Michaels-Zentrum der Diakonie

Mit einem Grillteller und kühlen Getränken wurden die Bewohner verköstigt. Musikalisch begleitete die Feier Norbert Fiedler mit Akkordeon und Gitarre mit Liedern aus diesen Jahrzehnten.

Pflegedienstleitung Sonja Rummler und das Sozialteam kamen im Stil der damaligen Zeit: das schwarzrote, weiß gepunktete Petticoat – Augenweiden schlechthin. Sie unterhielten die Gäste mit einer Tanzeinlage.

Quelle: https://www.onetz.de/oberpfalz/weiden-oberpfalz/sommerfest-st-michaels-zentrum-id2801562.html

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Juli 21st, 2014 by admin

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St.-Michaels-Zentrum feiert zehnjähriges Bestehen und Amtseinführung von Diakon Wolfgang Reuther

Weiden. (uz) Das St.-Michaels-Zentrum in der Leimbergerstraße feierte am Samstagnachmittag zehnjähriges Bestehen. Gleichzeitig wurde der neue Leiter, Diakon Wolfgang Reuther aus Postbauer-Heng, der seit Mai vor Ort wirkt, bei dieser Gelegenheit offiziell in sein Amt eingeführt.

„Wen Gott nicht kann leiden, denschickt er nach Weiden“, schmunzelteder neue Chef und zeigte sich –ganz im Gegensatz zu diesem Ausspruch– mit seinem neuen Aufgabengebiethochzufrieden. DiakonReuther wähnte sich schon in der Diaspora,als er die Stelle in Weiden angenommenhabe. Er habe dann aberschnell festgestellt, dass es hier einreges evangelisches Leben gebe.Besonders erfreut zeigte er sichüber die ökumenischen Projekte, vorallem über die enge Zusammenarbeitmit den katholischen Kollegen.Allen voran Regionaldekan GerhardPausch, aber auch Pfarrer AndreasUschold im Innenstadtbereich.Stadtpfarrer Pausch dankte dem Diakondafür, dass er die Leitung übernommenhabe und gratulierte zumzehnjährigen Bestehen des Zentrums.

Wichtige Aufgabe

In der Pfarreiengemeinschaft spielten die Seniorenheime eine große Rolle. „Wir sehen es als eine wichtige Aufgabe in der Seelsorge an, auch hier präsent zu sein.“ Die Vorsitzenden des Heimbeirats des Eleonore-Sindersberger-Altenheims, Anneliese Hein, und des St.-Michaels-Zentrums, Gertrud Seibold, unterstrichen die große Bedeutung des selbstbestimmten Wohnens. Insgesamt kümmerten sich in den beiden Einrichtungen 340 Mitarbeiter um die Senioren. Bei hochsommerlichen Temperaturen feierten die Bewohner mit ihren Betreuerinnen und Betreuern im Freien bei Kaffee und Kuchen. Moderiert wurde der Nachmittag von Diakon Karl Rühl, dem geschäftsführenden Vorstand des Diakonischen Werks.

In Anwesenheit von Dekan Dr. Wenrich Slenczka überbrachte Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher die Grüße von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und sprach von einer „sehr, sehr schweren Geburt.“ Aber nach zehn Jahren könne man sagen: „Das Kind hat sich prächtig entwickelt.“ Weiden sei froh über das Zentrum. Der demografische Wandel sei eine große Herausforderung für die Politik. Die älteren Menschen zögen aus vielerlei Gründen gerne in die Stadt. Und Weiden sei gefordert, möglichst viele Einrichtungen zu stellen. „In einem Zentrum wie diesem sind die Menschen gerne Zuhause. Das freut auch einen Bürgermeister.“

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Ehrungen für Mitarbeiter

Mit Hans-Joachim Grajer am Klavier sorgte die Saxophon-Gruppe für die passende Musik. Geehrt wurden die langjährigen Mitarbeiter Teresa Gawlak, Anita Rodestock, Serap Bahali Görgülü, Jolanta Bruhnke, Gertraud Dietl, Johannes Höfer, Irene Janzen, Susanne Kamm, Miriam Ponitz, Cynthia Pusch, Kathrin Wild, Patrizia Keilhofer, Peter Fischer und Elke Richter. Blumen gab es für die Heimbewohner der ersten Stunde: Uta-Maria Stamm, Walter Graf, Peter Unger, Marianne Hahn, Waltraud Morgeneier, Werner Morgeneier, Gisela Rau, Edelgard Deml, Johann Schmid, Ingrid Höhn, Anna Pappenberger, Andreas

Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de

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November 15th, 2013 by admin

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Weiden. (rdo) Als Vorstand der Diakonie Weiden hieß Diakon Karl Rühl bei einem großen Empfang den neuen Heimleiter des Michaelszentrums Weiden, Diakon Wolfgang Reuther, in der Einrichtung in der Leimberger Straße willkommen. Auch zahlreiche Bewohner hatten sich aus diesem Anlass im großen Saal eingefunden. Diakon Rühl hob mit Blick auf den Werdegang des neuen Mannes an der Spitze des Michaelszentrums dessen große Erfahrung hervor, die er im Pflegebereich sowie im Wirtschaftsdienst des Krankenhauses Rummelsberg sammelte.

 

Die enge Verbundenheit eines Diakons zur Kirche stellte Dekan Dr. Wenrich Slenczka hervor. Als Verwaltungsrat der Diakonie dankte er Wolfgang Reuther für die Übernahme der verantwortungsvollen Aufgabe und wünschte ihm Gottes Segen sowie eine rasche Eingewöhnung.

 

Als Vorsitzender der Mitarbeitervertretung freute sich Hans Joachim Grajer auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, nachdem das Wohn, Pflege- und Therapiezentrum ein Jahr lang ohne Heimleitung war. Er dankte Pflegedienstleiterin Sonja Rummler für die umsichtige Vertretung in dieser Zeit.

 

Diakon Reuther stellte den Anwesenden auch seine Familie vor: Ehefrau Sabine, die mit dem 21-jährigen Sohn und der Tochter derzeit noch in Postbauer-Heng lebt. Nach dem Abitur der Tochter möchte die Familie ihren Lebensmittelpunkt nächstes Jahr nach Weiden verlegen. Reuther betonte, dass er sich in der nächsten Zeit auf viele Gespräche freut: immerhin 150 Bewohner werden im Pflegebereich und im Betreuten Wohnen des St.-Michaels-Zentrums umsorgt.

 

Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de

 

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August 7th, 2012 by admin

Unter diesem Motto stand das diesjährige Sommerfest im St. Michael-Zentrum der Diakonie Weiden und wurde ihm mit Sonne, Urlaubslaune und fröhlicher Stimmung voll gerecht. Nach Eröffnung und Begrüßung durch Heimleiter Herrn Daubenmerkl, begleitete Stammgast Norbert Fiedler (Akkordeon und Gesang) den Nachmittag mit unterhaltsamer Musik.

 

Neben Erfrischungsgetränken ließ man sich, trotz der Hitze, Kaffee und sommerfruchtigen Kuchen aus der hauseigenen „Feinkostbäckerei“ schmecken. Die offenen Zelte boten Schutz vor zuviel Sonneneinstrahlung und des Weiteren sorgten Kneipp´sche Wassergüsse über  Beine und Arme der Festgäste für die notwendige Abkühlung. Manche Bluse wurde unter großem Gelächter für erfrischende „Umschläge“ und natürlich dem Einverständnis ihrer Trägerin, kurzerhand zweckentfremdet.

Ein Planschbecken unter Palmen sorgte zusätzlich für die Abkühlung der unteren Extremitäten,  der dazu passende „Longdrink“ aus der „Strandbar“ für Erfrischung von Innen.  Auf „Aktivurlaub“, wie Wandern und Radfahren, verzichteten die Teilnehmer des Festes, angesichts der hochsommerlichen Temperaturen, wohlweislich und ließen die angeboten Wanderstiefel, Stock und Rucksack, sowie Fahrrad samt Gepäcktaschen, im wahrsten Sinne des Wortes links liegen.

 

Zum ersten und hoffentlich nicht zum letzten Mal dabei, waren die Christlichen Pfadfinder. Sie machten mit Zeltaufbau und Lagerfeuer das Camping-und Pfadfinderleben anschaulich, auch eine Erinnerung und Verbindung der Senioren und Seniorinnen mit  Sommer und Urlaub. Die Kinder und Jugendlichen verteilten, ohne Berührungsängste mit den älteren Mitmenschen, das am Lagerfeuer gebackene Stockbrot und luden Erfrischungswillige ans aufgestellte Planschbecken zum Erholen ein.  

 

 

Unter Hallo und Juchhe der amüsierten Zuschauer und Zuschauerinnen lieferten sich Mitarbeiter/-innen des Sozialteams und der Pflege eine „spritzige Wasserschlacht“, als sie sich mit Gießkannen durch den Garten jagten oder einen unerwarteten Wasserangriff  von hinten „erleiden“  mussten.

Gegen Abend sorgte die Küche, wie sollte es anders sein bei diesem Thema, mit Essen vom Grill und schmackhaften Salaten vom Büffet für das leibliche Wohl.

 

 

„Schön war´s“, hörte man von verschiedenen Seiten, als sich das Sommerfest langsam dem Ende zuneigte und die gesellige Runde auflöste. Schöner hätte auch das dazugehörige Wetter gar nicht sein können und hat damit das Fest perfekt abgerundet.

 

 

Text & Fotos Renate Buchfelder

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Oktober 13th, 2011 by admin

Weidener Heime wollen „freiheitsentziehende Maßnahmen“ vermeiden

Weiden. (rg) Gitter am Gestell sollen verhindern, dass Senioren aus dem Bett fallen. Eigentlich. Stattdessen erhöht sich die Verletzungsgefahr gerade durch die Barriere: wenn die Pflegebedürftigen versuchen, über das Gitter zu klettern. Der Sinn von sogenannten „freiheitsentziehenden Maßnahmen“ in Pflegeheimen ist inzwischen höchst umstritten. Auch bei den Verantwortliche in Pflegeheimen selbst. Und so verpflichten sich die acht Weidener Einrichtungen, auf Gurte und Gitter künftig möglichst zu verzichten.

Dieses Bemühen dokumentieren Zertifikate, die OB Kurt Seggewiß und Bärbel Otto, Leiterin der städtischen Seniorenfachstelle, am Mittwoch im Rathaus überreichen. Der vorläufige Abschluss eines Projekts, das die Heimaufsicht der Stadt vor eineinhalb Jahren gestartet hatte. Ziel: „die Reduzierung körpernaher freiheitsentziehender Maßnahmen“. Sämtliche Pflegeheime, so freut sich Bärbel Otto, hätten sich beteiligt, um ein zeitgemäßes Maß „zwischen Fürsorge und Autonomie“ (Projekttitel) zu finden. Sie nahmen an Infoveranstaltungen teil, schulten das Personal

 

 

Weltweit zeigt keine Studie einen positiven Effekt von Fixierungen. Projektleiterin Bärbel Otto

 

 

Dafür gibt es Urkunden für das AWO-Seniorenheim Franz Zebisch und das Pflegeheim des Diakonischen Werkes. „Sonderzertifikate“ erhalten das AWO-Seniorenheim Hans Bauer, das BRK-Seniorenwohn- und -pflegeheim sowie das St.-Michaelszentrum. Denn sie schrieben sogar in ihrer Konzeption fest, auf Fixierungen gänzlich zu verzichten. Auch die restlichen Heime bemühten sich weiter um Zertifikate, versichert Bärbel Otto. Vereinzelt fehlten dazu noch Mitarbeiterschulungen. Im März 2010 hätten noch alle Einrichtungen auf Gitter und Gurte gesetzt, um eine Sturzgefahr zu bannen oder „herausfordernden Verhaltensweisen“ zu begegnen, blickt die Projektleiterin zurück. Eine Praxis, die den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht. Denn die besagten, dass die „freiheitsentziehenden Maßnahmen“ (FEM) die Risiken oftmals sogar noch erhöhen.

„Fixierte Menschen stürzen mindestens gleich häufig wie nicht fixierte“, zitiert Bärbel Otto aus Untersuchungen. Und sie stürzten schwerer. Fazit: „Weltweit zeigt keine Studie einen positiven Effekt von Fixierungen.“ „Sichere Pflege ohne FEM ist möglich“, behauptete Bärbel Otto gegenüber den Heimleitungen – „und wir haben damit offene Türen eingerannt“. Dafür dankt auch OB Kurt Seggewiß den Verantwortlichen. Er verweist auf Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

HINTERGRUNG

Lieber Partner als Überwacher

Weiden. (rg) So ausufernd der Name, so klein, aber fein die Besetzung. Die einstige Heimaufsicht heißt jetzt „Fachstelle Pflege- und Behinderteneinrichtungen – Qualitätsentwicklung und Aufsicht“ – kurz: FQA – und besteht aus vier Mitgliedern: Evelyn Friedmann vom Gesundheitsamt, Sozialamtsleiter Christian Hölzl, Bärbel Otto, Leiterin der Seniorenfachstelle der Stadt, und Dr. Renate Kersten-Nickl. Dieses „multiprofessionelle Team“ prüft die Qualitätsstandards in den Pflegeeinrichtungen, versteht sich dabei aber „nicht als Überwachungsbehörde, sondern als Partner und Ratgeber“, wie Evelyn Friedmann betonte. Die aktuellen Prüfberichte sollten bereits seit 1. Oktober im Internet abrufbar sein (www.weiden.de/soziales/fqa/). Bärbel Otto bat allerdings für Verständnis, dass ein Unfall von Koordinator Hölzl dazwischenkam. Erst im Januar könnten die Berichte veröffentlicht werden.

Erfolg in Zahlen

Vor eineinhalb Jahren ergriff Bärbel Otto von der FQA (Heimaufsicht der Stadt) die Initiative: Die acht Pflegeheime der Stadt sollten fortan „freiheitsentziehende Maßnahmen“ (FEM) – das Fixieren von Bewohnern an Bett, Stuhl oder Tisch – vermeiden. Den Erfolg belegt die Leiterin des Projekts „Zwischen Fürsorge und Autonomie“ mit einer Studie: Im Juli 2010 fand sie demnach unter 632 Heimbewohnern in Weiden 123 vor, bei denen FEM angewandt wurden. Ein Jahr später waren es 629 Bewohner – und nur mehr 72 FEM.

Die „Fixierungsquote“ verringerte sich damit von 19,5 auf 11,4 Prozent. Nicht nur ein Rückgang um 41,5 Prozent – „auch in Dauer und Intensität“ hätten die Maßnahmen abgenommen, berichtet die Expertin. Wohlgemerkt: Stand der Studie ist Juli. Bärbel Otto zu den Verantwortlichen: „Das ist längst Geschichte. Sie sind natürlich schon wieder viel weiter.“ (rg)

Weitere Informationen im Internet:

www.stmas.bayern.de/pflege/pflegeausschuss/fem-leitfaden.pdf

www.redufix.de

www.leitlinie-fem.de/materalien/sonstiges/

Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de

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Juli 1st, 2011 by admin

Reger Austausch zwischen Generationen: Schüler kümmern sich um Senioren

Weiden. (rdo) Der zwischenmenschliche Umgang steht in keinem Lehrbuch. In unserer Gesellschaft, in der häufig beide Elternteile berufstätig sind und nur noch selten mehrere Generationen unter einem Dach leben, fehlt es oftmals an der Sozialkompetenz zwischen den Generationen. Die Kinder verbringen den Nachmittag in Ganztagsklassen oder Horten. Mit einem Sozialpraktikum will die Pestalozzischule die Defizite wettmachen.

Die Mittelschule fördert den Erfahrungsaustausch in der Praxisklasse 9c jede Woche mit zwei Schulstunden, in denen sich die Jugendlichen um die Bewohner der Weidener Seniorenheime Eleonore Sindersberger, Hans Bauer, Franz Zebisch und St.- Michael-Zentrum kümmern. Die gemeinsamen Aktionen bestanden aus Basteln, Malen, Vorlesen für sehbeeinträchtigte Senioren und Backen. Die Schüler machten ihnen Mut, brächten neue Lebensfreude in die Altenheime, freut sich Hermine Strunz vom Betreuungsteam des St.- Michael-Zentrums.

Angenehme Erfahrungen

Beim Schulfest sowie beim Fest der Jahreszeiten im Wohnheim kamen Alt und Jung zusammen. Bewohnerin Erika Rittner berichtet von angenehmen Erfahrungen mit den Schülern, die mit den Senioren unter anderem über tagesaktuelle Ereignisse und Schulthemen sprechen. Im Gegenzug lernen die Schüler die Sichtweise der älteren Generation kennen und verstehen, können daraus wertvolle soziale Kompetenz für den Umgang zwischen den verschiedenen Altersgruppen schöpfen. Schulleiter Roland Schwertsik begrüßt, dass die Schüler die Aktionen mit Freude angehen und dankt Klassenlehrer Herbert Wach für den vorbereitenden Unterricht.

Jüngst betreuten 20 Schüler Senioren in Rollstühlen bei einer Stadtführung, die Förderlehrerin Claudia Lorenz organisiert hatte. Sie holten die Senioren vom St. Michael-Zentrum ab und brachten sie später wieder zurück. Dr. Sebastian Schott vom Amt für Kultur- und Tourismus erläuterte die Sehenswürdigkeiten rund um das Alte Rathaus mit dem ehemaligen Stadtbach, den Hussitenkugeln und der Apotheke mit dem katholischen und evangelischen „Türl“.

Quelle: Der neue Tag 25.06.2011 www.oberpfalznetz.de

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