Okt 242011
 

KAB Weiden und Partner stellen „Weidener Sozialtage“ auf die Beine – Start am Dienstag

Weiden. (rdo) Arbeitslosigkeit, Leiharbeit, Überschuldung, Armut nicht nur im Alter, Vereinsamung. Dies alles prägt das Leben vieler Menschen auch in unserer Region. Am Dienstag beginnen die „Weidener Sozialtage“, mit denen die KAB und Partner den Blick für die sozialen Probleme schärfen wollen.

 

Verschiedene Aktionen machen auf die Auswirkungen vor allem der Wirtschafts- und Finanzkrise aufmerksam. Trotz Aufschwung erlebten immer mehr Menschen, wie sie an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, erklärte KAB-Kreisvorsitzender Hermann Stadler. Am Samstag stellten er und seine Mitstreiter das Programm der „Sozialtage“ vom 25. bis 29. Oktober im Stadtteilzentrum Stockerhut vor.

Die gerechte Ordnung der Gesellschaft ist der zentrale Auftrag der Politik. KAB-Diözesansekretär Markus Nickl

Neben der KAB, mit ihrer über 150-jährigen Geschichte einer der großen Sozialverbände Deutschlands, wirken die Caritas, das Katholische Bildungswerk und die Diakonie mit. „Die gerechte Ordnung der Gesellschaft ist der zentrale Auftrag der Politik“, erklärte KAB-Diözesansekretär Markus Nickl. Solidarität im Leben sei „die Zukunft, die wir meinen“. Und Sicherheit bei Rente, Krankheit, Unfall und Pflege das oberste Ziel der KAB. Bei den Sozialwahlen hätten die christlichen Verbände gut abgeschnitten. 

Im Namen der Diakonie dankte Markus Friedrich als Leiter des Arbeitsförderungszentrums (AFZ) für die Einladung, sich an den „Sozialtagen“ beteiligen zu dürfen. Für Samstag lädt er alle Interessenten zum Tag der offenen Tür in den Werkhof ein. Im Namen des abwesenden Caritas-Kreisverbandsgeschäftsführers Bernhard Uhl verlas Nickl eine Stellungnahme. „Menschen, denen es am Lebensnotwendigen fehlt, muss geholfen werden. Deshalb unterhält die Caritas Kleiderkammern. Ähnlich der Tafel erhalten Menschen Unterstützung, welche am Rande der Gesellschaft stehen.“ Stellvertretende Kreisvorsitzende Christa Burzer erinnerte an das Projekt „Licht für Uganda“: Solarleuchten gegen die Finsternis.

Präses Armin J. Spießl wies auf die Verantwortung der Kirche und Sozialverbände hin, Politiker auf die Missstände in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Die Schere zwischen Arm und Reich dürfe sich nicht weiter öffnen. Jeder müsse das Recht auf einen gerechten Lohn erhalten. „Arbeit muss sich lohnen.“

 Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de

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