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März 16th, 2010 by admin

Evangelische Landessynode berät über Ökumene – Kardinal Kasper als Prediger

Weiden. Hoher Kirchenbesuch wird in Weiden erwartet, wenn die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern ab Sonntag zu ihrer Frühjahrstagung in der Max-Reger-Stadt zusammenkommt. Bei der Sitzung werden sich die 108 Synodalen sowie zahlreiche weitere leitende Kirchenvertreter schwerpunktmäßig mit dem Thema “Ökumene ” befassen.

Als Eingaben stehen auf der Tagesordnung Sonderzahlungen in diakonischen Einrichtungen sowie die Versetzung von Pfarrern. Die evangelische Landessynode tagt bis zum Donnerstag (25. März) in der Oberpfalz. Zuletzt war Weiden im Jahr 1999 landeskirchlicher Tagungsort.

Als hochrangiger prominenter Vertreter der römisch-katholischen Kirche kommt der im Vatikan für die Ökumene zuständige Kurienkardinal Walter Kasper nach Weiden. Im Festgottesdienst zur Eröffnung der diesjährigen Landessynode wird Kapser in der Michaelskirche predigen. Zum Stand der Beziehungen zwischen den beiden großen Kirchen auch mit Blick auf den Zweiten Ökumenischen Kirchentag im Mai in München wird der bayerische evangelische Landesbischof Johannes Friedrich in seinem Bericht eingehen, den er der Landessynode vorlegt.

Das Gremium gilt als das Kirchenparlament der rund 2,6 Millionen Protestanten im Freistaat. An der Spitze der Landessynode steht deren Präsidentin, Richterin Dorothea Deneke-Stoll aus Ingolstadt. Die Synode tagt zwei Mal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst in unterschiedlichen bayerischen Städten.

Die Synode (griechisch: Versammlung zur Beratung) verfügt über weitreichende Befugnisse. Sie entscheidet in Personalfragen, verabschiedet den landeskirchlichen Haushalt und Kirchengesetze. Bei ihrer übernächsten Synodaltagung im Herbst 2011 wird das Kirchenparlament einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Landesbischof Friedrich wählen. Die Landessynode bildet zusammen mit dem Landesbischof und dem Landeskirchenrat die Kirchenleitung.

Der Synode gehören insgesamt 108 Mitglieder an. Sie werden alle sechs Jahre von den rund 13 000 bayerischen Kirchenvorstehern gewählt. Die meisten Frauen und Männer, auch Synodale genannt, sind Nicht-Theologen. Daneben werden Pfarrerinnen sowie Pfarrer in das Gremium und drei Vertreter von den theologischen Fakultäten entsandt sowie 13 Mitglieder in die Synode berufen. Zu ihnen zählen der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) und die Grünen-Politikerin Christine Scheel.

Christian Stahl, Mesner der Michaelskirche in Weiden, zündet die Kerzen auf dem Altar an. In der evangelischen Kirche die bis zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts von Protestanten und Katholiken gemeinsam genutzt wurde, predigt der katholische Kurienkardinal Walter Kasper am Sonntag. Bild: Ingrid Popp

Pressemeldung Der neue Tag / Von Dirk Johnen, epd / 16.03.2010 / Netzcode: 2239919

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März 4th, 2010 by admin

Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Weiden – Schwerpunkt Ökumene

Weiden. (ska) Vom 21. bis 25. März findet in Weiden die Tagung der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern statt. Aus diesem Anlass besuchte am Mittwoch die Präsidentin der Synode, Dorothea Deneke-Stoll, Oberbürgermeister Kurt Seggewiß in dessen Amtszimmer. Der OB gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass die Synodalen sich diesmal in der oberpfälzischen Stadt treffen, sei diese Begegnung doch ein wichtiger Termin im Kalender der evangelisch-lutherischen Kirche. Die Landessynode bildet gemeinsam mit dem Landesbischof und dem Landeskirchenrat sowie dem Landessynodenausschuss die Kirchenleitung in Bayern.

Der OB überreichte dem Gast ein Paket mit zwei Espressotassen der Firma Bauscher (“Wir sind eine Porzellanstadt”), auf dem das Emblem der Michaelskirche prangte. Seggewiß betonte, St. Michael sei für Weiden und für die Region mehr als nur Kirche, durch die Max-Reger-Orgel habe sie auch Bedeutung als Begegnungsstätte für kulturelle Ereignisse.

Kardinal Kasper predigt

Mit seiner Bemerkung, er sei anderer Konfession, war das Stichwort gegeben für den Themenschwerpunkt der Synoden-Tagung. “Das ist umso besser”, antwortete Deneke-Stoll, “denn es geht ja bei unserer Tagung vor allem um die Zusammenarbeit der Konfessionen”. Die Präsidentin freute sich besonders darüber, dass die Predigt beim Eröffnungsgottesdienst Kardinal Walter Kasper halten wird, der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen ist. “Einen so hochrangigen Vertreter der katholischen Kirche hatten wir noch nie bei einer Synode, deshalb freut es mich besonders, dass der Kardinal zugesagt hat,” betonte Deneke-Stoll.

Zum Thema Ökumene meinte sie weiter, man solle bei diesen Bemühungen um Annäherung nicht so sehr auf das Trennende sehen, sondern die Schwerpunkte vor allem darauf setzen, was gut laufe. Die Ökumene klappe besonders an der Basis: “In vielen Gemeinden ist die Zusammenarbeit fast schon selbstverständlich. Bei dogmatischen Themen gebe es aber noch genügend Knackpunkte. Im Übrigen informiere auf der Tagung ein eigener Stand über die ökumenischen Beziehungen.

108 Synodalen werden nach Weiden kommen, dazu noch Kirchenräte. Insgesamt treffen sich 170 Kirchenvertreter. Die Synode wird über neue Kirchengesetze beschließen. Für die 2011 bevorstehende Einführung des kaufmännischen Haushalts- und Rechnungswesens im landeskirchlichen Haushalt müssen die Kirchenverfassung und die Haushaltsordnung geändert werden.

Pressemeldung Der neue Tag / 04.03.2010 / Netzcode: 2223103

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März 3rd, 2010 by admin

Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern tagt vom 21. bis 25. März in Weiden – Beschluss über Landesstellenplanung

Weiden. (wd) Über Jahrhunderte war das Simultaneum der Kirchengemeinden in der Nordoberpfalz üblich. Katholische und evangelisch-lutherische Christen nutzten im guten Einvernehmen dasselbe Gotteshaus. In Weiden steht dafür die Michaelskirche – für gelebte Ökumene. Darum, so meint Dr. Wenrich Slenczka, der neue evangelisch-lutherische Dekan und Erste Pfarrer von St. Michael, sei Weiden auch der rechte Ort für die Landessynode, die im Haus der Gemeinde vom 21. Bis zum 25. März tagt: Eines der Hauptthemen des Treffens der 108 Landessynodalen ist nämlich die Ökumene.

Das Dekanat Weiden wird in der Landessynode von Käthe Pühl aus Neustadt am Kulm vertreten. Dekan Dr. Wenrich Slenczka ist Gastgeber. Derzeit liegen 21 Anträge vor, die beraten werden. Wie hoch die Ökumene bei diesem Treffen angesiedelt ist, zeigt sich schon durch Festprediger Walter Kardinal Kasper, der beim Eröffnungsgottesdienst am 21. März in der Michaelskirche sprechen wird.

Die Landessynode beschließt über neue Kirchengesetze. Für die im Jahr 2011 bevorstehende Einführung des kaufmännischen Haushalts- und Rechnungswesens („Doppik“) im landeskirchlichen Haushalt müssen die Kirchenverfassung und die kirchliche Haushaltsordnung geändert werden. Eine weitere wichtige Entscheidung wird die Verabschiedung der Landesstellenplanung 2010 sein, wobei die theologischen und theologisch- pädagogischen Stellen im landesweiten Durchschnitt nach der Empfehlung vom Herbst 2009 um fünf Prozent gekürzt werden sollen.

Der Rotstift wurde vor allem in den Zentren angesetzt, so dass der Stellenplan in der Nordoberpfalz nahezu unverändert bleiben kann.

Pressemeldung Der Neue Tag Weiden / Von (wd) / 02.03.2010 / Netzcode: 2219565

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Februar 22nd, 2010 by admin

Pfarrhof wird saniert – Antrittsbesuch von Dr. Wenrich Slenczka bei OB Seggewiß

Der neue Dekan ist zwar bereits in Amt und Würden. Aber er ist noch nicht ganz in Weiden angekommen: Der Pfarrhof von Dr. Wenrich Slenczka wird derzeit “energetisch” aufgerüstet. Noch wohnt er in einem “Stübchen”. In den Osterferien wird die Familie von Manching nach Weiden umziehen, berichtete Dr. Slenczka bei seinem Antrittsbesuch im Neuen Rathaus. “Meine Kinder werden schon ein bisschen zu knabbern haben.”

Bei OB Kurt Seggewiß traf er auf einen nahezu vertrauten Gesprächspartner. Der Oberbürgermeister war Ehrengast bei der feierlichen Einführung und Installation des ersten Pfarrers von St. Michael und Dekans im Dekanatsbezirk Weiden sowie beim anschließenden Empfang. Seggewiß empfahl dem Geistlichen, der für 35 000 evangelisch-lutherische Christen zwischen Speichersdorf und Wernberg, Waldsassen und Vilseck zuständig ist, Geduld mit den “wirklich ganz netten” Oberpfälzern aufzubringen. “Harte Schale, weicher Kern. Mit ihnen muss jeder offen und ehrlich umgehen.”

Slenczka kennt bisher nur die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg – “aus Kindertagen”. Er fühle sich in Weiden “auf Händen getragen” und habe sich in die Geschichte einiger Gemeinden eingelesen. Eine Besonderheit sei das Simultaneum, das über viele Jahre das Leben prägte. Deshalb passe das Thema Ökumene der Landessynode, die vom 21. bis zum 25. März in Weiden tage, auch besonders. Er wolle in den nächsten Monaten vor allem “hinschauen und hinhören”. Das Hinhören gelte auch für die Max-Reger-Orgel in St. Michael.

“Die Orgel war auch ein Kraftakt der Region”, betonte OB Seggewiß, der auf die zahlreichen Verknüpfungen zwischen Kirche und Stadt hinwies. Dafür stehe gerade die Diakonie, die als Träger sozialer Maßnahmen für die Stadt ein wichtiger und verlässlicher Partner sei. “Wir sind gerade dabei, eine zweite Integrationsfirma zu gründen, die Menschen mit psychischen Belastungen eine Stelle anbieten kann.”

Von (wd) | 19.02.2010 | Netzcode: 2206049 | Weiden

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Februar 18th, 2010 by admin

 Antrittsbesuch von Herrn Dekan Dr. Wenrich Slenczka beim Oberbürgermeister.

Heute stattete Weidens neuer Dekan Dr. Wenrich Slenczka (45) beim Weidener Oberbürgermeister im Neuen Rathaus seinen Antrittsbesuch ab.

Zusammen mit einem Buch über die Stadt Weiden i. d. OPf. wünschte Kurt Seggewiß einen guten Start und freute sich über eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Weiden i. d. OPf.

Bevor Dr. Sleczka als Dekan die Nachfolge von Wolfgang Scheidel in Weiden antrat, war er Pfarrer in Manching bei Ingolstadt. Mit seiner Frau, ebenfalls Pfarrerin hat er 4 Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren. Der Dekanatsbezirk Weiden umfasst ca. 31.000 Protestanten in 35 Gemeinden und reicht von Wernberg bis in den Landkreis Bayreuth und von Waldsassen bis Vilseck.

Seine Laufbahn führte ihn auch nach St. Petersburg. Dr. Slenczka spricht fließend Russisch, was für die Betreuung russlanddeutscher Mitbürger von Vorteil ist.

In den Osterferien zieht er mit seiner Familie nach Weiden i. d. OPf., wo derzeit im Pfarrhof alle Vorbereitungen dafür getroffen werden.

OB Kurt Seggewiß wies im Gespräch auch darauf hin, dass die Kirche St. Michael in Weiden mehr ist als eine Kirche. Durch die Max-Reger-Orgel ist St. Michael darüber hinaus eine Begegnungsstätte für besondere kulturelle Ereignisse.

OB Kurt Seggewiß, Dekan Wenrich Slenczka (Bild: Flaschel)

Pressemitteilung der Stadt Weiden i. d. OPf. vom 18.02.2010

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