Category: Allgemein
Oktober 2nd, 2014 by admin
Diakonie plant Palliativstation und „Sindersberger Arche“
Am Konzept „Wohnen im Quartier“ der Innenstadt hält die Diakonie Weiden fest: Sie modernisiert das Eleonore-Sindersberger-Altenheim im Sinne der beiden Stifterinnen, die 12 000 Quadratmeter Grund zur Verfügung stellten. Die Einrichtung wird aufgewertet: mit einer Demenzabteilung, einer Palliativstation und einer „Sindersberger Arche“. klicken sie hier für den gesamten Artikel
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September 29th, 2014 by admin

Mit 3 Bussen sind die Nordoberpfälzer in das Diakoniezentrum Rummelsberger bei Nürnberg angereist. Seit 125 Jahren prägt Rummelsberg die bayerische Diakonie- und Kirchenlandschaft. Fast jeder Teilnehmer hatte schon einmal zu Rummelsberg einen Kontakt. Der Busfahrer lag im Wichernkrankenhaus, die Frau aus Plößberg arbeitete im Brüderhaus, ein Diakon kommt aus Weiden, die Nichte ist im Berufsbildungswerk und ein anderer lebte als Kriegswaise im Raumerhaus. 1300 Diakone und Diakoninnen haben in Rummelsberg ihr geistliches Zentrum und ca. 5700 Mitarbeiterinnen arbeiten bei den Rummelsbergern. Unter der Leitung von Diakonievorstand Diakon Rühl, Frau Lindner aus Floß und der Leiterin der kirchlichen Sozialarbeit Frau Deutschländer erlebten die Senioren den idyllischen Ort Rummelsberg. Das ursprünglich bäuerliche Gelände überließ die Familie Rummel den ersten Diakonsbrüdern. Diese bauten ein geistliches Gemeinschaftshaus auf, errichteten eine Kirche und nahmen Hilfesuchende auf. Heute ist Rummelsberg ein Diakoniedorf und mit ihren Hilfsfelder in Bayern und in Übersee tätig. Die Ursprünge gehen auf Johann Hinrich Wichern und den ersten Aufbrüchen des CVJMs zurück. Wicherns Ansatz machte den jungen erweckten Männern Mut sich zusammenzutun und eine Dienst-, Lebens- und Sendungsgemeinschaft am Vorbild eines franziskanischen Drittordens zu entwickeln. So entstand die Landesdiakonenanstalt, in der man bis heute einen weltlichen und geistlichen Beruf erlernt. Heute ist dies in der Regel ein Bachelor in der sozialen Arbeit oder Pflegewissenschaften und ein Bachelor in der Theologie. Ihren Dienst verrichten die Diakoniker in allen Bereichen des öffentlichen Lebens, vornehmlich in der Kirche und Diakonie. Die Senioren waren von den Begegnungen mit den jungen Studierenden in Rummelsberg angetan, erkundeten zu Fuß das Diakoniedorf und stärkten sich bei Kaffee und Kuchen im Tagungszentrum. Ihren Abschluss fand die ½ Tagesreise in der selbsterbauten Brüderkirche mit ihren 7 Werken der Barmherzigkeit.
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September 4th, 2014 by admin

Thumsenreuth. Ehrengard Freifrau von Lindenfels ist tot. Nur knapp einen Monat nach ihrem 90. Geburtstag schloss sie am Dienstag für immer die Augen. Die aus einer preußischen Offiziersfamilie stammende Baronin kam auf der Flucht vor den Russen im Winter 1945 mit einem Pferdetreck aus Oberschlesien mit Mutter und Geschwistern ins zerstörte Berlin.
Die ausgebildete Gutssekretärin lernte bei einem Gutsherrentreffen in Thumsenreuth ihren späteren Ehemann Karl-Theodor Freiherrn von Lindenfels kennen. Aus der 1951 geschlossenen Ehe gingen fünf Kinder hervor.
Neben der Bewirtschaftung und den Erhalt von Land- und Forstbesitz rund um Schloss Thumsenreuth machte sich die Verstorbene auch durch ihre wertvolle kirchliche Mitarbeit, ihr zwölfjähriges Mandat im Kreistag, als Laienrichterin und Schöffin einen Namen.
An ihrem 90. Geburtstag würdigte Krummennaabs Bürgermeister Uli Roth die Lebensleistung von Freifrau von Lindenfels durch ihren Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde.
Die Trauerfeier in der Ägidienkirche Thumsenreuth beginnt am Samstag, 6. September, um 14.30 Uhr. Ihre letzte Ruhe findet die Verstorbene auf dem Familienfriedhof.
Glückwünsche im Schlossgarten
Familienangehörige und Festgäste gratulieren Baronin Ehrengard Freifrau von Lindenfels zum 90.
Thumsenreuth. (den) Mit einem großen Empfang im liebevoll dekorierten Schlossgarten feierte Baronin Ehrengard Freifrau von Lindenfels im Kreise zahlreicher Familienangehöriger und Festgäste 90. Geburtstag.
Bei strahlendem Sonnenschein hieß Sohn Bertold im Namen seiner Mutter die Besucher willkommen und dankte ihnen für ihre Teilnahme am Ehrentag von Ehrengard von Lindenfels. Er bat Gott um seinen Segen für diesen denkwürdigen Tag. Die Laudatio hielt Bürgermeister Uli Roth, der stellvertretend auch die Grüße und Glückwünsche von Landrat Wolfgang Lippert überbrachte.

Preußische Offiziersfamilie
Im Jahr 1924 erblickte Baronesse Ehrengard von Viebahn als Tochter eines Gutsbesitzers in Sachsen das Licht der Welt. Sie entstammt einer preußischen Offiziersfamilie: Großvater und Onkels waren Generäle. Als Kind erlebte sie die wirtschaftlichen Probleme der Weimarer Republik, als Jugendliche die Zeit des Dritten Reiches und des Zweiten Weltkriegs.
Nach der Schule besuchte sie eine Hauswirtschaftsschule, erlernte die landwirtschaftliche Führung und wurde im Außendienst von landwirtschaftlichen Großbetrieben eingesetzt. Außerdem war sie ein Jahr in Wittenberg im Luther-Haus als Sekretärin tätig. Dort genoss sie auch eine Zusatzausbildung in Bibelkunde. Mit 20 Jahren war Ehrengard von Lindenfels Gutssekretärin in Oberschlesien und erlebte im Winter 1945 die Flucht vor den Russen, mit einem Pferdetreck kam die Familie mit Mutter und den Geschwistern ins zerbombte Berlin. Beinahe wäre die Jubilarin evangelische Ordensschwester – eine Aidlinger Diakonisse – geworden. Aber als sie 1951 bei einem Gutsherrentreffen in Thumsenreuth weilte, lernte sie ihren späteren Ehemann, Freiherrn Karl-Theodor von Lindenfels, kennen und lieben. Noch im gleichen Jahr war Hochzeit. Aus dieser Ehe gingen fünf Kinder – zwei Söhne und drei Töchter – hervor. Die beiden Söhne behielten ihre Wurzeln in der Oberpfalz, Tochter Hildburg heiratete nach Paris, Christa nach Lüneburg und Marie-Luise nach Leverkusen.
Die gute land- und forstwirtschaftliche Ausbildung wurde ihr sehr schnell zum Vorteil: Mit viel Fingerspitzengefühl und Intelligenz bewirtschaftete sie zusammen mit ihrem Mann den Land- und Forstbesitz rund um Schloss Thumsenreuth und trug so auch über den Tod ihres Ehemannes im Jahr 1980 hinaus in hohem Maß zum Erhalt des Schlosses und seiner landwirtschaftlichen Aufgaben bei.
Kirchliche Arbeit geleistet
Seit ihrer Ankunft in Thumsenreuth leistete sie wertvolle und nicht mehr wegzudenkende kirchliche Mitarbeit. Sie gab gut 20 Jahre lang Unterricht für viele Mädchen und Buben anstelle von Kindergottesdiensten und hielt eine zeitlang sogar den evangelischen Kirchenchor aufrecht und übernahm eine Schulpflegschaft.
Viele Jahre gehörte Baronin Ehrengard von Lindenfels dem Vorstand der Diakonie an. Durch ihre Verwurzelung im christlichen Glauben war es ihr stets ein Anliegen, das Wort Gottes über Bibelstunden, die sie mit Leidenschaft und viel Herzblut leitete, weiter zu transportieren. Bei den „Tagen mit der Bibel“ in der Ägidienkirche sei es ihr immer wieder gelungen, namhafte Referenten zu verschiedenen Themen zu verpflichten.
„Bei ihrem politischen Wirken mit stets großem Engagement verdienen die Ehrenmitgliedschaft im CSUOrtsverein Krummennaab/Thumsenreuth und ihr zwölfjähriges Mandat im Kreistag eine besondere Würdigung“, sagte Bürgermeister Roth. „Auf sozialem Gebiet sollten die Tätigkeit als Laienrichterin in Weiden für vier Jahre und die drei Perioden als Schöffin in Regensburg nicht unerwähnt bleiben.“
In Würdigung ihrer Lebensleistung in den Bereichen des kirchlichen, politischen und sozialen Engagements bat Bürgermeister Uli Roth die Jubilarin um einen Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde. Auch der Familiensenior, der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Marktredwitz, Freiherr Hans-Achaz von Lindenfels, hielt eine bewegende Ansprache.
Voller Bewunderung
An ihrem Jubeltag bewirteten zu den Klängen des Evangelischen Posaunenchores Dr. Bertold Freiherr von Lindenfels und Ehefrau Dr. Elvira Freifrau von Lindenfels die vielen Gäste festlich. Die sichtlich erfreute und gerührte Jubilarin dankte ihren Gratulanten, die sie auf ihrem langen Weg durch Politik und in ihrer Tätigkeit für die evangelische Kirche begleitet haben. Die Gäste verabschiedeten sich mit den besten Wünschen und voller Bewunderung für die Lebensleistung dieser bemerkenswerten Frau.
Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de
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August 18th, 2014 by admin

Sommerfest in Sindersberger Altenheim entführt Senioren in die „Flower-Power“-Zeit
Weiden. „Eine Reise ins Glück“ sowie eine Wanderung durch die 60er- und 70er-Jahre waren die Höhepunkte des Sommerfestes des Sindersberger Altenheimes. Dabei blickten die Senioren auf Ereignissen aus dieser Zeit zurück und hörten Schlagern. Die Erinnerung an ihre „Flower-Power“-Zeit ließ die Bewohner sichtlich aufblühen.
100 farbenfroh gekleidet Senioren und Angehörige hatten unter dem knallig bunten Schwungtuch Platz genommen. Die Gerontotherapeutin und „Putzperle Huber“, Gerlinde Kledtke, hatte eine kurzweilige Revue zusammengestellt, die durch die musikalische Begleitung von Hans Joachim Grajer alle begeisterte. Eine Beatles-Einlage von Wilfried Sauer als „gereifter Pilzkopf“ Paul McCartney riss zu Beifallsstürmen hin. Und die Heimbeiratsvorsitzende Anneliese Hein berichtete von ihren Urlaubsreisen mit dem Roller und Zeltromantik.
Dadurch angeregt erzählten die Senioren noch viele Geschichten aus der damaligen Zeit. Leckeres vom Grill und dunkles Bier vom Fass servierten der Küchenleiter Günter Bockshorn und sein Team. Das Therapieteam und der neuen Pflegedienstleiter Konrad Nickl bediente die Gäste.
Quelle: Der neue Tag, Weiden 16.8.2014 www.oberpfalznetz.de
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August 4th, 2014 by admin
Sonja Rummler verkündet Wort Gottes und setzt Abendmahl ein –Zweijährige Ausbildung
Etzenricht. (war) Regionalbischof Hans-Martin Weiss und Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler führten Sonja Rummler offiziell als Prädikantin in der evangelischen Gemeinde ein. In dem Gottesdienst musizierte der Posaunenchor unter der Leitung von Fritz Wieder. Die beruflich in der Altenpflege tätige Etzenrichterin hat sich in einer zweijährigen Ausbildung auf die Aufgabe vorbereitet. Sie hat den Auftrag der Kirche, selbst Predigten zu schreiben und in der Gemeinde sowie auch im Dekanats-Bezirk das Abendmahl einzusetzen und zu feiern.
Erfahrung als Aushilfe
Traudl Klinger dankte im Namen des Kirchenvorstands für das Engagement. „Wir haben dich seit deinem Zuzug schätzen- und kennengelernt, zunächst als Lektorin und jetzt als Prädikantin. Wir wünschen dir, dass dich deine neue Aufgabe hier und im Dekanat erfüllt und Freude macht.“ Rummler sei durch ihre Aushilfstätigkeit in Wernberg-Köblitz bereits mitten drin in der Aufgabe, ergänzte Pauckstadt-Künkler im vollen Gemeindehaus. Er freue sich, dass die Gemeinde nun noch ein Stück aktiver sei und sich selbst helfen könne. Aus der Nachbargemeinde Rothenstadt schloss sich Vertrauensmann Reinhard Brunner den Worten an und überreichte einen Strauß Blumen. Lob und Anerkennung für den Einsatz Rummlers zollte auch Bürgermeister Martin Schregelmann. „Nach 15 Jahren in unserem Ort ist dieser Abschluss das Tüpfelchen auf das i. Danke für die Verbreitung des christlichen Glaubens. Ich wünsche dir ein volles Gotteshaus und mir, dass du die ganze Gemeine einbindest.“

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Diakonie-Kurs gibt Tipps und Informationen für Angehörige – Zahlreiche Aspekte angesprochen
Weiden. Was bedeutet es, wenn zu Hause ein Angehöriger zu pflegen ist? Antworten bekamen die 13 Teilnehmer eines Kurses des Diakonischen Werks. Die Frauen (und ein Mann) sind allesamt pflegende Angehörige. Den Kurs leiteten Angelika Zürcher (Sozialstation) und Dagmar Deutschländer (Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit). An zehn Nachmittagen erfuhren die Teilnehmer alles Wichtige
über die Pflege. So informierte zu Beginn Jan Titschkowski von der Barmer unter anderem über rechtliche Aspekte der Pflegeversicherung oder Geldleistungen. Danach ging es um Lagerungstechniken, Transfers und Pflege. Auch ein Besuch im Sanitätshaus Urban und Kemmler stand an, wo es um die Vielfalt von Pflegehilfsmitteln ging. Renate Buchfelder, gerontopsychiatrische Fachkraft im St.-Michaels-Zentrum half außerdem, die Hintergründe der Erkrankung „Demenz“ zu verstehen.
„Sterben ist auch Leben“ Diakon Karl Rühl, geschäftsführender Vorstand des Diakonischen
Werks, ermutigte – „weil Sterben auch Leben ist“ – zu einer offenen Auseinandersetzung mit dem Sterbeprozess. Mit den durch die Pflege erwachsenen Belastungen und mögliche Umgangsweisen mit eigenen Ängsten und Grenzen setzten sich die Teilnehmer ebenfalls ausgiebig auseinander. Sie machten sich gegenseitig Mut, entlastende Angebote wie Kurzzeitpflege, Tagespflege oder Verhinderungspflege auch in Anspruch zu nehmen. Der Kurs war für sie kostenlos. Er ist eine Leistung der Pflegeversicherung und wird von der zuständigen Kasse bezahlt.
Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de
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St.-Michaels-Zentrum feiert zehnjähriges Bestehen und Amtseinführung von Diakon Wolfgang Reuther
Weiden. (uz) Das St.-Michaels-Zentrum in der Leimbergerstraße feierte am Samstagnachmittag zehnjähriges Bestehen. Gleichzeitig wurde der neue Leiter, Diakon Wolfgang Reuther aus Postbauer-Heng, der seit Mai vor Ort wirkt, bei dieser Gelegenheit offiziell in sein Amt eingeführt.
„Wen Gott nicht kann leiden, denschickt er nach Weiden“, schmunzelteder neue Chef und zeigte sich –ganz im Gegensatz zu diesem Ausspruch– mit seinem neuen Aufgabengebiethochzufrieden. DiakonReuther wähnte sich schon in der Diaspora,als er die Stelle in Weiden angenommenhabe. Er habe dann aberschnell festgestellt, dass es hier einreges evangelisches Leben gebe.Besonders erfreut zeigte er sichüber die ökumenischen Projekte, vorallem über die enge Zusammenarbeitmit den katholischen Kollegen.Allen voran Regionaldekan GerhardPausch, aber auch Pfarrer AndreasUschold im Innenstadtbereich.Stadtpfarrer Pausch dankte dem Diakondafür, dass er die Leitung übernommenhabe und gratulierte zumzehnjährigen Bestehen des Zentrums.
Wichtige Aufgabe
In der Pfarreiengemeinschaft spielten die Seniorenheime eine große Rolle. „Wir sehen es als eine wichtige Aufgabe in der Seelsorge an, auch hier präsent zu sein.“ Die Vorsitzenden des Heimbeirats des Eleonore-Sindersberger-Altenheims, Anneliese Hein, und des St.-Michaels-Zentrums, Gertrud Seibold, unterstrichen die große Bedeutung des selbstbestimmten Wohnens. Insgesamt kümmerten sich in den beiden Einrichtungen 340 Mitarbeiter um die Senioren. Bei hochsommerlichen Temperaturen feierten die Bewohner mit ihren Betreuerinnen und Betreuern im Freien bei Kaffee und Kuchen. Moderiert wurde der Nachmittag von Diakon Karl Rühl, dem geschäftsführenden Vorstand des Diakonischen Werks.
In Anwesenheit von Dekan Dr. Wenrich Slenczka überbrachte Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher die Grüße von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und sprach von einer „sehr, sehr schweren Geburt.“ Aber nach zehn Jahren könne man sagen: „Das Kind hat sich prächtig entwickelt.“ Weiden sei froh über das Zentrum. Der demografische Wandel sei eine große Herausforderung für die Politik. Die älteren Menschen zögen aus vielerlei Gründen gerne in die Stadt. Und Weiden sei gefordert, möglichst viele Einrichtungen zu stellen. „In einem Zentrum wie diesem sind die Menschen gerne Zuhause. Das freut auch einen Bürgermeister.“

Ehrungen für Mitarbeiter
Mit Hans-Joachim Grajer am Klavier sorgte die Saxophon-Gruppe für die passende Musik. Geehrt wurden die langjährigen Mitarbeiter Teresa Gawlak, Anita Rodestock, Serap Bahali Görgülü, Jolanta Bruhnke, Gertraud Dietl, Johannes Höfer, Irene Janzen, Susanne Kamm, Miriam Ponitz, Cynthia Pusch, Kathrin Wild, Patrizia Keilhofer, Peter Fischer und Elke Richter. Blumen gab es für die Heimbewohner der ersten Stunde: Uta-Maria Stamm, Walter Graf, Peter Unger, Marianne Hahn, Waltraud Morgeneier, Werner Morgeneier, Gisela Rau, Edelgard Deml, Johann Schmid, Ingrid Höhn, Anna Pappenberger, Andreas
Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de
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Weiden. (rdo) Der Geburtstag liegt zwar schon einige Zeit zurück. Die positiven Nachwirkungen halten aber noch an. Bezirkstagsvizepräsident und Bürgermeister Lothar Höher hatte anlässlich seines 60. Geburtstages im Februar die zahlreichen Gäste seiner Feier in der Max-Reger-Halle gebeten, auf Geschenke zu verzichten und stattdessen für soziale Einrichtungen zu spenden: Stolze 10 000 Euro kamen so zusammen.
Auf dem Konto des Rotary-Hilfswerkes gingen 4500 Euro ein: 2000 Euro davon gehen zweckgebunden an das Frauenhaus Weiden. Lothar Höher bezeichnete das Frauenhaus als wichtige Einrichtung für Opfer von häuslicher Gewalt. Er hoffe, dass das Thema in der heutigen offenen Gesellschaft endlich wahrgenommen werde. In der Geschäftsstelle der Diakonie Weiden freuten sich Geschäftsführer Diakon Karl Rühl und die Leiterin des Frauenhauses, Marianne Kleber-Meierhöfer, über den Spendenscheck, mit dem die Einrichtung Zusatzangebote für die Kinder schaffen will. Die Kleinen würden besonders unter Trennung und Gewalt leiden und bedürfen deshalb besonderer Fürsorge. Das Frauenhaus ist seit drei Jahren immer ausgebucht, oft sogar überbelegt. Höher dankte den Spendern und verwies auf einen weiteren großen Betrag, der der Hilfsorganisation „Adventslicht“ zugutekommt, die unbürokratische Hilfe in der Region leiste.
Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de
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Gesprächsrunde über Verbesserungen – Demnächst Eintrittskarten für Kultur und Sport im Angebot
Weiden. (esc) Auch wenn der Laden gut läuft, kann es nicht schaden, Verbesserungen anzustreben und Neues auszuprobieren. Das dachte sich Josef Gebhardt. Deshalb lud der Vorsitzende der Weidener Tafel Vertreter von Beratungsstellen und der Stadt zu einem gemeinsamen Gespräch ein.

Seit März ist Gebhardt neuer Vorsitzender des Vereins. Inzwischen wurden schon viele Fragen und Themen an ihn herangetragen, die er in der Gesprächsrunde aufgreifen wollte. „Wir sind bereit, Änderungen herbeizuführen, wenn nötig“, betonte Gebhardt. Zur Diskussion stand unter anderem der Erlass der Korbspende von zwei Euro: Für manchen Betroffenen sei eben auch dieser geringe Betrag „sehr viel Geld“, wie Christian Hölzl vom Sozialamt weiß. Die Anzahl der Personen, für welche die Stadt sogenannte Befreiungsscheine ausstelle, sei außerdem verschwindend gering. „Wir prüfen das alles ganz genau nach.“ Der Erlass des Aufwands für diese Betroffenen sei in Ordnung.
„Kinder haben Vorrang“
Joghurt, Eier, Butter und Milch gehören zu den Lebensmitteln, die in der Regel an Familien mit Kindern ausgegeben werden. Viele Einzelpersonen hätten den Wunsch geäußert, dass auch ihre Personengruppe solche Produkte erhält. „Wenn wir die Menge hätten, dann würden wir natürlich auch an Alleinstehende diese Produkte abgeben“, sagte Sabine Herrmann, Leiterin des Ladens im Stockerhutweg. „Aber Kinder haben Vorrang.“ Ein Einwand von Astrid Baierl vom Frauenhaus: „Vor allem Alleinstehende sind oft schlechter gestellt und können sich noch weniger als Familien solche Lebensmittel leisten.“ Der Lösungsvorschlag vonseiten der Tafel sieht so aus: „Möglich wäre es, einmal im Monat diese Produkte an alle zu verkaufen.“
Rotationsprinzip prüfen
„Manchmal haben wir einen Überschuss an bestimmten Lebensmitteln, manchmal sind diese gleich weg“, berichtete Gebhardt. „Deswegen wechseln wir bei der Ausgabe auch immer durch, damit jeder die Chance hat, ein bestimmtes Produkt zu bekommen.“ Beirat Dr. Horst Fabriz betonte in diesem Zusammenhang, dass es der Tafel leider nicht gestattet sei, mit Spendengeldern Lebensmittel hinzuzukaufen. Der Verein wolle nun intern klären, ob man auch hier ein Prinzip der Rotation einführen könne.
Mit den Ausgabezeiten der Tafel (montags 13 bis 16 Uhr, mittwochs und freitags von 11 bis 14 Uhr) zeigten sich die Gesprächspartner einverstanden. Vollmachtsschreiben für diejenigen, die zu den Ausgaben keine Zeit haben, seien eine Möglichkeit, trotzdem bei der Tafel einzukaufen. Dagmar Deutschländer von der Diakonie Weiden mahnte im Zusammenhang mit dem bezugsberechtigten Personenkreis, auch die Wohngeldberechtigten im Blick zu behalten.
Dass die Hemmschwelle, bei dem Verein einzukaufen, bei den Betroffenen noch immer hoch ist, stellte Gleichstellungsbeauftragte Monika Langner fest. Dies bestätigten auch die Teilnehmer von den Beratungsstellen. Ein Vorschlag wäre, die „Neuen“ eine halbe Stunde vor Ausgabe einzuladen, ihnen das Einkaufs-System zu erklären und ihnen zu helfen. Sind Asylbewerber berechtigt, bei der Tafel Lebensmittel zu beziehen? Gebhardt: „Asylbewerber, die in einer Unterkunft wohnen, bekommen nichts. Diejenigen, die außerhalb wohnen, dürfen einkaufen.“ Dennoch
denkt die Tafel an diesen Personenkreis. „Sollten wir einmal einen Überfluss an Artikeln und etwas übrig haben, dann fahren wir diese auch in das Asylbewerberheim“, sagte Tafel-Fahrer Richard Strehl. „Wir haben zum Beispiel schon Schokolade dorthin geliefert.“ Etwas Neues plant die Tafel um Vorsitzenden Gebhardt auch: die „Kunst- und Kulturtafel“. „Wir wollen unseren Kunden Eintrittskarten für die Kunst-, Kultur- und Sportszene anbieten.“ Viele andere Städte hätten dies bereits im Angebot. Für ein zweites Fahrzeug, das sich der Verein zulegen möchte, sind noch Sponsoren gesucht.

Quelle: Der neue Tag, www.oberpfalznetz.de
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Verein Café Mitte fördert Begegnung mit Asylbewerbern: Erste Kontakte bei Tasse Kaffee
Weiden. (rdo) Sie wohnen nahe beieinander – und kennen sich doch nicht. Allzu oft trifft das auf das Zusammenleben von Einheimischen und Asylbewerbern zu. Dagegen wollte der Verein Café Mitte nun etwas unternehmen: Zusammen mit der Diakonischen Asylbewerber-Beratung veranstaltete er am Samstag ein Treffen unter der Überschrift „Hallo, wir sind Nachbarn“ am Stockerhutpark.

„Immer wieder bin ich Asylbewerbern begegnet, die leider viel zu wenig in die Weidener Gemeinschaft integriert sind. Es ist für die Menschen oft schwer, Kontakt herzustellen“, erläuterte Veit Wagner, Vorstandsmitglied von Café Mitte, den Hintergedanken. „Dann hatten wir die Idee, sie einmal zu uns einzuladen“, ergänzt Vorsitzende Karin Holl.
„Unvorstellbares erlebt“
Ziel sei, dass alle über den Tellerrand schauen, sagte Wagner. „Hier geht es um Menschen, die Dinge erlebt haben, die wir uns kaum vorstellen können. Jetzt leben sie in Sicherheit. Und doch herrscht da eine ständige Distanz und Berührungsangst.“ Deshalb dachte sich der Verein, interkulturelle Kontakte kann man am besten bei einer guten Tasse Kaffee knüpfen. Es ist ein Versuch, trotz aller Sprachbarrieren mit den Neuankömmlingen in Kontakt zu kommen.
Nadine Röckl-Wolfrum, die für die Diakonie seit einigen Monaten Betreuungsarbeit leistet, sowie andere Weidener hatten Asylbewerber in der Gemeinschaftsunterkunft angesprochen und eingeladen. Viele waren der Einladung gefolgt. Dorothee Rühl nutzte Spiele, um eine erste Kontaktaufnahme zu schaffen. „Es ist ein vollends gelungener Nachmittag“, bilanzierten Karin Holl und Uschi Riedlbauer vom Verein Café Mitte.
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