Category: Diakonie Weiden

Oktober 16th, 2013 by admin

Etzenricht. Im Evangelischen Gemeindehaus organisierte die Diakonie Weiden für ihre Mitarbeiter zwei Gesundheitstage. 2011 hat man für die 340 Beschäftigten ein Gesundheitsmanagement eingeführt.

14.10.13

Eine gesamtbetriebliche Lenkungsgruppe unter Begleitung des Diakonischen Werks Bayern hat bisher schon eine Mitarbeiterbefragung samt Auswertung und der Erstellung verschiedener Maßnahmen eingeleitet. Inhouseschulungen, Basistreffen, Gesundheitstage und einrichtungsbezogene Gesundheitszirkel wurden eingerichtet.

Der Gesundheitstag wurde vor allem mit kompetenten Referenten aus der Region gestaltet. Burnout-Prophylaxe, Autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Ernährungslehre, Rückenschulung, Thi Chi, Zumba und Spiritualität waren die Höhepunkte dieser Tage. Die Beteiligten haben in ihrer Auswertung die Angebote als bereichernd für ihr persönliches und betriebliches Erleben gewertet, teilte die Diakonie mit.

Diakon Karl Rühl freute sich über die motivierte Teilnahme der Beschäftigten. Der Vorstand bewertete das Gesundheitsmanagement als betrieblich sinnvoll und notwendig. Bewusst hat die Diakonie ihre eigenen Räume und somit den betrieblichen Alltag hinter sich gelassen. Als Glücksfall sieht Rühl die Wahl des Standortes an.

Quelle: Der neue Tag Weiden, 14.10.2013 www.oberpfalznetz.de

 

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August 21st, 2013 by admin

Diakonie-Kurs: Tipps und Informationen für Angehörige

21-8-13

Weiden. Was tun, wenn zu Hause ein Angehöriger zu pflegen ist? Antworten bekamen die 15 Teilnehmer, die den diesjährigen Kurs für pflegende Angehörige des Diakonischen Werks Weiden absolvierten – und diesen inzwischen mit Erfolg abgeschlossen haben.

Geleitet von Angelika Zürcher (Sozialstation) und Dagmar Deutschländer (Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit), sind Pflegekurse seit Jahren ein Angebot für Menschen, die daheim jemanden pflegen oder dies vorhaben. An zehn Nachmittagen erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die Pflegeversicherung und deren entlastende Angebote für diesen Bereich.

Den Start machte dabei Gertrud Späth von der AOK. Sie informierte über die Pflegeversicherung und ihre Leistungen. Danach übten die Teilnehmer praktisch am Bett rückengerechte Pflege inklusive einfacher Lagerungstechniken. Beim Besuch des Sanitätshauses Meisel erhielten sie außerdem einen Einblick in die Fülle praktischer Hilfsmittel in der Pflege. Mit Demenzerkrankung und deren Folgen für Erkrankte und Angehörige setzte sich der Kurs an einem Nachmittag anhand des Films „Eines Tages“ auseinander.

Zusammen mit Pfarrerin Edith Lang ließen die Teilnehmer sich auf die Thematik Leiden, Endlichkeit und Sterben ein. Im regen Austausch während der Gruppennachmittage stärkten sie sich außerdem gegenseitig bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe, ihren Angehörigen nah zu sein – und sich doch nicht zu überlasten. Stattdessen, erfuhren sie, ist es besser, neben den entlastenden Pflegehilfsmitteln auch die Angebote der Verhinderungs- und Tagespflege, Betreuungsleistungen bei Demenz oder die Kurzzeitpflege in Anspruch zu nehmen.

Für die Teilnehmer war der Kurs kostenlos; er ist eine Leistung im Rahmen der Pflegeversicherung und wird von der Pflegekasse bezahlt.

Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de

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August 20th, 2013 by admin

Kurzzeitpflege ausgezeichnet – Claudia Hermann Leiterin

Weiden. (esc) „Trotz der Doppelbelastung hat sich der Einsatz gelohnt“, sagt Claudia Hermann. Seit zwei Jahren leitet sie die Kurzzeitpflege der Diakonie in der Sebastianstraße. Nun hat sie auch ganz offiziell die Leitung der Diakonie Pflegestation übernommen: Mit einem Schnitt von 1,4 hat die gelernte Krankenschwester ihre Prüfung zur leitenden Pflegefachkraft abgeschlossen.

Diakon Karl Rühl ist sehr stolz auf seine Mitarbeiterin: „Sie hat für das Haus eine Bravourleistung geschafft.“ Zusätzlich zu ihrem hervorragenden Abschluss zeichnete nämlich der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) die stationäre Einrichtung mit 1,0 aus. Hier wurden die Kriterien Pflege und medizinische Versorgung, Umgang mit demenzkranken Bewohnern, soziale Betreuung und Alltagsgestaltung sowie Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene bewertet. Auch die Bewohner selbst bewerteten die Pflegeeinrichtung mit „sehr gut“.

20-8-13

„Unser Heim in Weiden ist auf die Kurzzeitpflege spezialisiert“, erklärt Rühl. Mit einem Pflegefachkraftanteil von 75 bis 80 Prozent liegt das Haus weit über der Mindestgrenze des Pflegefachkraftschlüssels. Gleichzeitig sei aber die Einrichtung in der Sebastianstraße das kleinste Heim in Bayern. „Es ist ein schwieriges Unternehmen, die Qualität ist entscheidend.“

„Die letzten vier Jahre war ich auf Weiterbildung – und das zusätzlich neben der Arbeit“, erzählt Claudia Hermann. Die gelernte Verkäuferin hat ihre Ausbildung als Krankenschwester in München absolviert und war anschließend im Klinikum Weiden und in Lindenlohe tätig. Nach dem Mutterschutz arbeitete sie in der ambulanten Pflege und bekam kurz darauf eine Nachtdienststelle bei der Diakonie. „Seit zwölf Jahren arbeite ich nun schon hier. Krankenschwester zu werden, war schon immer mein Traum.“

Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de

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Juli 17th, 2013 by admin

Generationen-Kunst: Vernissage im Sindersberger-Heim

Weiden. (esc) Die Resultate der Zusammenarbeit zwischen Elly-Heuss-Gymnasium und dem Eleonore-Sindersberger-Altenheim konnten die Bewohner der Einrichtung nun begutachten: Gemeinsam mit den Schülerinnen und den Kunsterziehern Dieter Funk und Udo Binder gestalteten die Heimbewohner Bilder der Künstlerin Georgia O’Keeffe.

Heimleiter Bernd Hensel bedankte sich bei der Schulleitung für die gute Zusammenarbeit: „Seit 2006 ist die Kooperation immer wieder möglich, vielen lieben Dank.“ Gemeinsam mit den Schülerinnen Luisa Gräser und Antonia Kurz berichtete Funk den Gästen über Leben und Wirken der amerikanischen Künstlerin. Ihre einzigartige, sehr detaillierte Malweise habe sie zur bedeutendsten Künstlerin des 20. Jahrhunderts gemacht. Zu Beginn ihrer Laufbahn habe sich die Malerin auf Blumen und die Natur konzentriert, zum Ende ihrer Karriere dann auf Wüsten und Knochen.

Beschäftigungstherapeutin Tina Meyer, die sich alljährlich um Thema und Ausstellung kümmert, ist laut Binder „die Muse, die küsst. Vielen Dank für die Organisation.“ Eine Sketcheinlage von Putzfee Frau Huber (Gerlinde Kledtke) sorgte bei den Gästen für gute Stimmung, am Klavier unterhielt Hans Grajer. Bürgermeister Lothar Höher lobte die tolle Atmosphäre und sagte: „Ohne Kunst wäre das Leben nicht schön.“

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Juli 17th, 2013 by admin

Lustig, lyrisch, lecker

Kurzzeitpflege der Diakonie feiert Sommerfest

Weiden. (esc) „Wir haben genau das richtige Wetter“, freute sich Claudia Hermann, Leiterin der Kurzzeitpflege des Diakonischen Werkes. Im Garten feierten die 21 Bewohner mit Gästen, Angehörigen, Mitarbeitern sowie freiwilligen Helfern ihr Sommerfest.

Die Vorschulkinder des Kindergartens St. Michael sangen den Damen und Herren einige Lieder vor. „D’Lustigen Konrader“ sorgten mit ihren Musikinstrumenten und Gesang für gute Unterhaltung. Selbst gemachte Kuchen und Torten ließen sich die Gäste zum Kaffee schmecken. Zum Abend hin gab es dann Feines vom Grill. „Wir konnten alle Bewohner mobilisieren und in den Garten bringen. Das ist für alle eine schöne Abwechslung“, so Claudia Hermann weiter.

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Juni 30th, 2013 by admin

 SOZIALES
Im Werkhof Cham startet eine Integrationsfirma mit 18 Arbeitsplätzen für Langzeitarbeitslose mit und ohne Behinderung.

LANDKREIS.
Gottes Segen rief Dekan Walter Kotschenreuther auf die Menschen und die neue Firma in Katzbach herab. Dort wurde am Freitagnachmittag die neue Integrationsfirma im Werkhof der Diakonie eingeweiht und das Wort von der neuen Hoffnung machte unter allen Festrednern die Runde.

Dekan Walter Kotschenreuther erinnerte sich an die Zeit, als Cham noch ein weißer Fleck in der Landschaft der mittlerweile neun Integrationsfirmen der Oberpfalz war, in denen derzeit 300 Menschen Arbeit gefunden haben.

Der, Landrat erinnerte sich auch noch an den Tag, als der Dekan ins Amt schneite und die Schattenseite der niedrigen Arbeitslosenquote referierte. Eine Quote von weniger als drei Prozent werde landläufig als Vollbeschäftigung angesehen, so der Landrat. Zu allem Unglück schließt sich das Bundessozialministerium dieser Ansicht an und streicht die Mittel für den Landkreis zusammen. Das Problem des Landrats: „Die restlichen zwei bis drei Prozent bringt man noch viel schwerer unter. Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Cham für Fachkräfte ein sehr kurzes Problem. Für Langzeitarbeitslose und Behinderte nicht.« Deswegen sei die neue Einrichtung ein Segen und ihre Einweihung ein Tag der Freude und der Hoffnung.

Karl Rühl, Vorstand der Diakonie Weiden, berichtete über das traditionelle Engagement der Diakonie für Arbeitslose und versprach: „Diese Einrichtung wird ein Pflänzchen sein, aber es wird nachhaltig wachsen.“

Markus Friedrich vom Diakonischen Werk in Weiden – einer der beiden Chamer Geschäftsführer – erzählte die Historie von Treffs, Projekten und Runden Tischen die bis zur Gründung des Werkhofes Cham 1012 geführt haben und nun zur Gründung der Integrationsfirma. Sie sei im März ins Handelsregister eingetragen worden und eine neue Rechtsform, speziell für die Integration auch Schwerbehinderter in den Arbeitsmarkt.

Oswald Probst, Leiter der Diakonie Cham-Regen, beschrieb den Sinn des Projektes: Sinnvolle Arbeit für Menschen, die schwer Fuß fassen auf dem Markt, günstige Einkaufsmöglichkeiten für alle und eine wunderbare Sache für den Umweltschutz.

Daran knüpfte die Chamer Bürgermeistern Karin Bucher in ihrer Begrüßung an. Die Leistungsgesellschaft stelle mit ihren Anforderungen immer mehr Menschen vor unlösbare Probleme. Sie sollten sportlich, flexibel, gut aussehend und leistungsfähig sein. Diesem Druck halten viele nicht mehr stand. „Hier kann die Integrationsfirma helfen“, so Bucher. Hinzu komme die Wegwerfgesellschaft, die alles rauswerfe, auch wenn es oft noch modern und brauchbar sei. „Diese beiden Aspekte von Leistungs- und Wegwerfgesellschaft zu verbinden ist gut.“

Hans Braun, Leiter der Chamer Agentur für Arbeit, listete die Zahlen auf: 1800 Arbeitslosen stehen derzeit 876 offene Stellen gegenüber, 284 davon seien neu gemeldet. Die Bilanz weise aber auch 269 Langzeitarbeitslose auf und 213 Schwerbehinderte. Deren Arbeitslosigkeit zu beenden sei viel schwerer. Deswegen sei die Gründung der neuen Firma großartig. Im Anschluss an die Segnung feierten alle mit den Mitarbeitern ein Sommerfest.

WHCham03Auf der Sitzecke der neuen Integrationsfirma im Werkhof Cham (von links): Bürgermeisterin Karin Bucher, Dekan Walter Kotschenreuther, Staatssekretär Markus Sackmann, Landrat Franz Löffler, Markus Friedrich (Diakonie Weiden) Oswald Probst (Leiter der Diakonie Cham-Regen), Karl Röhl (Vorstand der Diakonie Weiden). Hinten stehend: Hans Braun, Leiter der Chamer Agentur für Arbeit. Foto: Schiedermeier

 

 

 

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Einen Förderbescheid über 86 280 Euro überreichte Staatssekretär Markus Sackmann an Dekan Walter Kotschenreuther.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Juni 30th, 2013 by admin

Diakonie gründet Chams erste Integrationsfirma – Sackmann überreicht Förderbescheid

Cham. (ge)
Auf den ersten Blick ist von der grundlegenden Veränderung im Werkhof der Diakonie in Cham-Katzbach nichts zu merken. Gebrauchte Sofas, Regale, Bücher und Bekleidung warten in der Halle wie gewohnt auf neue Käufer. Doch hinter den Kulissen hat sich allerhand verändert: Der Werkhof firmiert nicht mehr als gemeinnütziges Projekt, sondern ist als normale GmbH seit März ins Handelsregister eingetragen. Ganz alltäglich ist diese GmbH aber beileibe nicht. „Es ist die erste Integrationsfirma im Landkreis“, stellte Dekan Walter Kotschenreuther gestern bei der Eröffnung erfreut fest. Sprich: Menschen mit und ohne Handicap arbeiten Hand in Hand.

Seit knapp zwei Jahren besteht das „Gebrauchtwarenkaufhaus“. Drei Beweggründe standen von Beginn an im Fokus, wie. Oswald Probst, Geschäftsführer der Diakonischen Werks Cham-Regen, betonte: ein „günstiger Einkauf für jedermann“, der Umweltschutzgedanke durch die Wiederverwertung gut erhaltener Ware sowie das Vermitteln von „sinnstiftender Arbeit“ gerade an Langzeitarbeitslose,. Nun wird diese dritte Säule sogar erweitert und Menschen mit Schwerbehinderung werden im Werkhof einen Arbeitsplatz finden. Die Gründung der Integrationsfirma ist maßgeblich der Initiative von Dekan Kotschenreuther zuzuschreiben.

Ihm war aufgefallen, dass es überall solche Firmen gibt, nur nicht im Landkreis Cham. Auf der Suche nach Geldgebern klopfte er sowohl bei der Fernsehlotterie an als auch bei Bezirkstagspräsident und Landrat Franz Löffler – und stieß beide Male auf offene Türen. „Uns ist es wichtig, die Menschen zu unterstützen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, betonte Löffler und kündigte an, vonseiten des Bezirks einem Zuschussantrag positiv gegenüberzustehen. Sozialstaatssekretär Sackmann hatte den Förderbescheid schon dabei: Mit 86280 Euro unterstützt der Freistaat den Start des Integrationsprojektes. Dieser Beginn scheint geglückt zu sein, wie Sackmann zufrieden feststellen konnte. 18 Mitarbeiter arbeiten im Werkhof, davon sind acht Arbeitsplätze von Menschen mit Handicap besetzt.

Auf den wachsenden Druck in der Leistungsgesellschaft ging Bürgermeisterin Karin Bucher ein. Den Werkhof sah sie hier als beispielhaften Gegenentwurf. „Er ist eine segensreiche Einrichtung“, stellte Bucher fest. Die Notwendigkeit einer Integrationsfirma unterstrich auch Hans Braun, Leiter der Agentur für Arbeit in Cham. Trotz niedriger Arbeitslosenquote stehen 269 Langzeitarbeitslose in seiner Statistik, davon 213 mit einer schweren Behinderung. Braun: „Ihre Einrichtung setzt genau hier an. Sie geben wertvolle Impulse und Hoffnung für die Betroffenen.“

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Die Gratulantenschar war groß: Bürgermeisterin Bucher, Dekan Kotschenreuther, Agenturchef Braun, MdL Sackmann, Landrat Löffler sowie die Diakonie-Vertreter Markus Friedrich, Oswald probst und Karl Rühl.

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Mai 26th, 2013 by admin

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen besichtigt die erfolgreiche Einrichtung in Cham. Ein besonderer Service ist die Möbel-Abholung.

CHAM.
Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in der Oberpfalz hat eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, bei der sie soziale Einrichtungen im Bezirk erkundet und diese mit dem Erlös aus einem „Benefizfrühstück“ unterstützt. Am Samstagvormittag waren 20 Damen aus der Oberpfalz, darunter MdB Marianne Schieder und die AsF-Bezirksvorsitzende Christine Trenner, nach Cham gekommen, wo sie von den Genossinnen Claudia Zimmermann und Anneliese Heitzer sowie vom SPD-Kreisvorsitzenden Edi Hochmuth bei der Bäckerei Hutterer willkommen geheißen wurden.

whcDie Frauen des AsF-Bezirks Oberpfalz sahen sich bei ihrem Besuch in Cham auf dem Werkhof um. Foto: chi

Politisch austauschen
Diese Frühstücke sind eine gute Gelegenheit, sich politisch und privat auszutauschen und die neuesten Entwicklungen zu besprechen. Trotzdem fanden die Frauen noch ein wenig Zeit, sich von Rosi Mertens den Werkhof vorstellen zu lassen. So erfuhren die Genossinnen, dass der Werkhof im Ziegeleiweg 10 in Cham-Katzbach (ehemalige Grill-Fabrik) als Beschäftigungsprojekt des Diakonischen Werkes Weiden vor zwei Jahren gegründet worden ist.

Im März wurde daraus ein Integrationsbetrieb, das heißt, dass zwei Vollzeitstellen für Schwerbehinderte eingerichtet wurden, aber auch, dass der Werkhof auch wirtschaftlich aktiv werden darf und etwa bei Wohnungsauflösungen nicht nur die Möbel mitnehmen, sondern auch Bearbeitungs- oder Entsorgungsgebühren verlangen darf. Als Beschäftigungsprojekt musste der Betrieb ohne Gewinn arbeiten. Trotzdem bleibt Sinn und Zweck, schwer vermittelbaren Arbeitslosen eine Beschäftigung zu geben und der Umwelt durch die Weitervermittlung brauchbarer Gegenstände zu helfen und sie für Bedürftige zu einem günstigen Preis anzubieten. Nach dem Frühstück, von dem die Hälfte des Preises als Spende für den Werkhof vorgesehen war, fuhren die Damen nach Katzbach, wo sie vom Leiter des Diakonischen Werks Cham und Regen, Oswald Probst, und dem Leiter des Werkhofs, Hans-Jürgen Michl, empfangen wurden.

Kunden aus dem ganzen Kreis
Probst erklärte, dass die Einrichtung sehr gut angenommen worden sei. Die Kunden kämen fast aus dem ganzen Landkreis. Ein besonderer Service des Werkhofs ist, dass er größere Möbel oder Geräte abholt oder liefert. Die Genossinnen lobten, dass die Waren schön präsentiert werden und top in Ordnung sind. Claudia Zimmermann überreichte als Anerkennung eine Spende von 250 Euro, was eine Werkhofmitarbeiterin zu Jubel veranlasste.

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Mai 17th, 2013 by admin

Kunsttherapie im Frauenhaus – Spende in Höhe von 1500 Euro vom „Inner Wheel Club“

Weiden. (dbo) Das Frauenhaus in Weiden bietet Schutz und Zuflucht für Opfer von häuslicher Gewalt. Häusliche Gewalt hat viele Facetten – sie beginnt bei Drohungen und geht hin bis zu Misshandlungen oder sogar Vergewaltigung. Gut ist es dann, wenn betroffene Frauen einen Zufluchtsort finden. Im Frauenhaus erhalten sie nicht nur Informationen über rechtliche und finanzielle Möglichkeiten und Hilfe bei der Organisation des neuen Alltags, sondern sie werden auch bei der Bewältigung der Erlebnisse unterstützt.

Das Frauenhaus bietet Platz für sieben Frauen und maximal zwölf Kinder. „Auch im vergangenen Jahr war unser Haus stark ausgelastet“, betont die Leiterin Kleber-Meierhöfer. „Die konkreten Zahlen, Anzahl der Frauen oder Verweildauer, variieren von Jahr zu Jahr nur wenig.“

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Jeder Täter war auch Opfer

Bedeutend ist dabei auch die Betreuung und Therapie der Kinder. „Jeder Täter war als Kind auch Opfer“, sagt Kinder- und Familienpflegerin Tina Braun. Man dürfe jedoch den Gegenzug nicht zulassen. „Wichtig im Kinder- und Kunsttherapiebereich ist es, individuell auf die einzelnen Persönlichkeiten zu reagieren.“ Und Kunsttherapie sei vor allem immer dann sinnvoll, wenn „Worte nicht mehr reichen“.

Außerdem sei das Ehrenamt im Frauenhaus ein wichtiger Bestandteil zur Unterstützung betroffener Frauen. Interessierte können sich gerne im Büro melden unter Telefonnummer 0961/38931-70.

Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses stellten nicht nur ihren Jahresbericht für 2012 vor, sie durften sich auch über eine Spende freuen. Der „Inner Wheel Club“ Weiden, vertreten durch Vorsitzende Ursula Vogelsang, Mitglied Christine Kreuzer und Ursula Fischer vom IW-Hilfswerk Weiden, übergab 1500 Euro zur Unterstützung der Kinder- und Kunsttherapie. Das Team des Frauenhauses bedankte sich mit einem selbstgemalten Bild. Für 2013 plant das Frauenhaus eine Ausstellung in Tirschenreuth und mehr Prävention, um junge Menschen mit dem Thema „Häusliche Gewalt“ bekannt zu machen.

Grundsätzlich ist das Frauenhaus auf Spenden angewiesen, da ein beträchtlicher Teil der Finanzierung aus Eigenmitteln bestritten werden muss. Spendenkonto: DW Weiden e.V., Ev. Kreditgenossenschaft, Konto 2608014, BLZ 52060410.

Quelle: Der neue Tag, www.oberpfalznetz.de

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April 22nd, 2013 by admin

Dekanats-Seniorentag in der Mehrzweckhalle – Vikar Kemnitzer spricht über „Brot für die Welt“

Floß. (le) Das 54. Aktionsjahr des Evangelischen Entwicklungsdienstes „Brot für die Welt“ steht unter dem Motto „Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“. Vikar Jan Kemnitzer stellte das Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen Deutschland beim ersten Dekanatsseniorentag in der Mehrzweckhalle vor mit 400 Teilnehmern. „Die Arbeit der Aktion wurzelt im Glauben“, sagte Kemnitzer. Es sei Hilfe zur Selbsthilfe, die mit der Aktion „Brot für die Welt“ 1959 begann.

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Der Vortragende streifte die verschiedenen Jahrzehnte mit ihren Programmen. „Jeder 6. bis 7. Mensch auf der Welt hungert.“ Das bedeute, dass über eine Milliarde Menschen dem Hunger preisgegeben sind. „Doch es wäre genug für alle da.“ Der Werbespot für ein Projekt der Aktion „Brot für die Welt“ in Guatemala hinterließ bei den Teilnehmern einen sehr nachhaltigen und tiefen Eindruck.

Demografischer Wandel

Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher sprach als Mitglied der Verwaltungsstelle der Diakonie Weiden all jenen seinen hohen Respekt aus, die sich in den Dienst des Nächsten stellen. „Es liegt an uns, zu helfen, was auch bedeutet, sich auf den demografischen Wandel vorzubereiten.“ Unverzichtbar sei deshalb die Seniorenarbeit, sie werde mustergültig in Gemeinden und Kirchen betrieben.

Freude und Dank über diese Großveranstaltung in den Mauern des Marktes brachte zweiter Bürgermeister Werner Bock, stellvertretend auch für den Seniorenbeauftragten der Kommune, Karl Kraus, zum Ausdruck. Solche Zusammenkünfte seien wichtig, sie fördern Kontakte und Bekanntschaften. Das geschehe auch im Flosser Klub 70 unter Leiterin Renate Lindner.

„Wir sind alle Diakonie“, sagte Dagmar Deutschländer in ihrem Grußwort. „Der ferne Nächste ist uns nah, ihm zur Seite zu stehen, ist Aufgabe jedes Einzelnen.“ „Für den Klub 70 der evangelischen Gemeinde St. Johannes Baptista stehen Gemeinsamkeit und Aktivität ganz oben an“, sagte Leiterin Renate Lindner. Einladend präsentiert sich das von Ernst Meierhöfer und Willi Lang aus Schlattein künstlerisch aus Holz gestaltete Willkommenstransparent „Grüß Gott, Klub 70“.

Tüchtige und fleißige Helfer boten einen perfekten Service. Der Klub spendete Kaffee und Kuchen. Das Unterhaltungsprogramm gestaltete „Putzperle“ Elke Kledtke mit Tina Meyer und mit Dagmar Deutschländer von der Diakonie. Der Sketch von der wundersamen Brotvermehrung strapazierte die Lachmuskeln des Publikums. Musik und Gesang wechselten sich vor der Kurzansprache von Diakon Karl Rühl ab, der in das Lied „Brich mit dem Hungrigen dein Brot“ einstimmte. Pfarrerin Lisa Weniger warf aus dem Erlös des im vergangenen Jahr aufgeführten Musicals für die Aktion „Brot für die Welt“ eine großzügige Spende in die Holzbox.

Dank in froher Runde

Nach dem Schlussgebet „Bleibe bei uns, Herr“, dem Segen und dem Lied „Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn“ hatte Diakon Rühl noch eine überaus dankbare Aufgabe zu erfüllen. Er sprach Leiterin Renate Lindner vom Klub 70 und allen Mitwirkenden seinen Dank für das Beisammensein in froher Runde aus.

Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de

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