Category: Allgemein
September 8th, 2015 by admin
Spendenübergabe für die Sindersberger-Arche – Hospizgedanken verwirklichen

Weiden. (otj) „200 Freunde gesucht“. Mit diesem Spruch wirbt die Diakonie Weiden um Unterstützer für das Projekt Sindersberger-Arche, das die bestehende Pflege im Eleonore-Sindersberger- Haus mit palliativen Anteilen und dem Hospizgedanken verknüpfen soll. Zwei Spender übergaben vor kurzem in den gerade entstehenden Räumen jeweils einen Scheck über 1000 bzw. 2000 Euro. Diakon Karl Rühl bedankte sich mit einem Arche-Taler bei Dr. Carmen Bock von der Paracelsus-Apotheke und Ulrich Keltsch vom Evangelischen Männerverein.
„In der Sindersberger-Arche mit 13 Plätzen wollen wir schwerstpflegebedürftige Menschen und jenen, die ihren letzten Weg gehen, Hilfe in allen Dimensionen zukommen lassen.“ Es solle ein palliatives Milieu geschaffen und die Kultur eines Hospizes realisiert werden. Speziell dafür sei das Konzept maßgeschneidert worden. „Besondere Lebensphasen brauchen eben auch besondere Räume“, so Rühl. Es werde einen Aufenthaltsraum geben, in dem mehrere Pflegebetten Platz hätten. Außerdem seien die anderen Räumlichkeiten so offen gestaltet, dass Menschen, die in einem Einzelzimmer liegen müssten, ebenso das Leben auf der Station mit verfolgen könnten.
Darüber freut sich auch die Vorsitzende der Bewohnervertretung, Anneliese Hein. „Es ist so wichtig, sich geborgen zu fühlen, wenn es mal so weit ist – auch für die Angehörigen“, bekräftigt die resolute 90-Jährige, die im Eleonore-Sindersberger-Heim wohnt. Diakon Rühl betonte außerdem, dass die Spenden nicht in den Bau der Station, sondern ins Innenleben investiert würden. „Beispielsweise in spezielle Pflegebetten oder entsprechende Schulungen für die Mitarbeiter“, sagte der Diakon. Man freue sich natürlich über so große Spendensummen, aber auch wer fünf Euro spende, könne helfen. „Und jeder Spender bekommt auch einen Arche-Taler aus Porzellan.“
Das Spendenkonto des Diakonischen Werks Weiden lautet:
DW Weiden e. V.
Konto: 2608014
Bankleitzahl: 52060410
Verwendungszweck: Sindersberger-Arche
Quelle der neue Tag Weiden
http://www.oberpfalznetz.de/onetz/4709961-118-guter-ort-fuer-den-letzten-weg,1,0.html
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August 12th, 2015 by admin
Mamma mia! Dieser „Italienische Abend“ lässt alle Rekorde schmelzen. Bei südländischen Temperaturen geben sich rund 5000 Besucher im Park dem Dolce Vita hin. Die Band „I Dolci Signori“ hat leichtes Spiel. lesen Sie mehr …..

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„Angesichts der demografischen Entwicklung müssten eigentlich Stellen abgebaut werden“, sagt Diakon Karl Rühl. Doch die Evangelische Landeskirche macht das Gegenteil. Sie stockt die Stellen in der Fläche auf.
Weiden (PS) „Die Kluft zwischen dem boomenden Arbeitsmarkt und Menschen, die zu kurz kommen, wie zum Beispiel Langzeitarbeitslose, wird vernachlässigt“, kritisiert Rühl die Politik. „Die Kirche dagegen greift diese Probleme auf.“ Vier Teilzeitstellen hat die Evangelische Landeskirche genehmigt, berichtet der Geschäftsführende Vorstand des Diakonischen Werkes: Drei in Weiden, eine in Fuchsmühl. In allen vier Fällen handelt es sich um bereits bestehende Dienste beziehungsweise Beratungsangebote, die stundenmäßig ausgeweitet werden.
Mehr Multiproblemlagen
Um 11,5 Stunden pro Woche aufgestockt wurde die sogenannte Kasa-Stelle (Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit) im Dekanat Weiden. Die Diplom-Sozialpädagogin Astrid Baierl übernimmt seit Januar die Betreuung neuer Klienten. „Wir können dadurch eine wöchentliche Außensprechstunde im Werkhof Tirschenreuth anbieten“, freut sich ihre Kollegin Dagmar Deutschländer, die bereits seit vielen Jahren als Vollzeitkraft auf diesem Gebiet tätig ist. Sie hat festgestellt: „Es treten immer mehr Multiproblemlagen auf.“ Beispiel gefällig? Eine Mutter sucht Rat, weil das Kind in der Schule schlecht ist. Dabei stellt sich heraus, dass der Mann keine Arbeit und die Familie Schulden hat. „Diese Vielfalt der Probleme erdrückt die Familien. Die wissen gar nicht, wo sie anfangen sollen.“ Die Sozialpädagoginnen helfen dabei, die Probleme zu ordnen, um sie nach und nach anzugehen. Sie vermitteln auch an Fachberatungsstellen weiter, helfen bei Behördengängen und Anträgen.
Seit 1. Mai betreut Angelika Kennedy im Auftrag der Evangelischen Landeskirche syrische Kontingentflüchtlinge. Haupteinsatzbereich ist dabei Fuchsmühl, weil dort derzeit die meisten syrischen Flüchtlinge untergebracht sind.
Von einer halben auf eine Vollzeitstelle ausgeweitet werden soll ab Sommer der Beratungsdienst im Weidener Asylbewerberheim. Zuständig dafür ist bisher Diplom-Sozialpädagogin Nadine Röckl-Wolfrum. Die Aufstockung hängt laut Rühl auch damit zusammen, dass künftig noch mehr Asylbewerber in Weiden erwartet werden.
Von einer Viertel- auf eine halbe Stelle ausgeweitet wird laut Karl Rühl außerdem noch in diesem Jahr die Proaktive Beratungsstelle für häusliche Gewalt. Nach einem Konzept des bayerischen Staatsministeriums ist diese Stelle am Frauenhaus angesiedelt. Die Fachkraft schaltet sich dann ein, wenn es bei Fällen von häuslicher Gewalt zu einem Polizeieinsatz kommt. Sie klärt ab, welche Hilfeleistungen die betroffene Frau zuallererst benötigt, soll aber auch die Schulung von Beamten zum Thema häusliche Gewalt übernehmen.
Steuergelder fließen zurück
„Die Landeskirche gibt damit Steuergelder in die Fläche zurück“, betont Rühl. Denn die vier Stellenaufstockungen werden zum Großteil von der Evangelischen Landeskirche finanziert.
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Die Palliativstation der Kliniken Nordoberpfalz AG, die voraussichtlich noch bis 2018 in Neustadt/WN untergebracht ist und dann nach Weiden umzieht, hat einen ausgezeichneten Ruf. Neben der stationären soll nun auch die ambulante Palliativ-Versorgung vorangetrieben werden. Doch viele Verbände schauen erst einmal zu.
Weiden. (vok) Seit Jahren laufen Bemühungen, die Versorgungssituation von unheilbar kranken, schwerstkranken und sterbenden Menschen zu verbessern. Dazu beitragen soll nun auch die spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Ziel ist es, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung des genannten Personenkreises zu erhalten und zu verbessern und ihm ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod, auch in vertrauter häuslicher Umgebung, zu ermöglichen.
Genossenschaft gegründet
Auf diesem Weg ist in der nördlichen Oberpfalz jetzt ein großer Schritt getan worden. Die Kliniken AG hat zusammen mit der Diakonie, den Maltesern und dem Förderverein für Schwerstkranke die vom Gesetzgeber geforderte gemeinnützige Genossenschaft als Träger für die Erbringung der Leistungen gegründet. Mit den Kassen muss nun eine Vergütungsvereinbarung getroffen werden. Der Pflegedirektor der Kliniken AG, Thomas Baldauf, stellte allerdings auch fest, dass es in der Region noch mehr Wohlfahrtsverbände gebe. Namentlich nannte er das BRK, die Caritas und die AWO. Es sei schade, dass sie die Entwicklung erst einmal von außen betrachten, sagte Baldauf.
Bei der Gründungsversammlung der „Spezialisierten ambulanten Palliativ Versorgung“ (SAPV) mit dabei: die neue Leiterin der Einrichtung, Dr. Margarete Picker, der pflegerische Leiter, Matthias Rössle, die Leiterin der Palliativstation, Dr. Susanne Kreutzer, und die pflegerische Leitung, Beate Spickenreuther, Diakonie-Chef Karl Rühl und Angelika Zürcher, von den Maltesern Baronin von Gemmingen, Falk Knies, Dr. Frank Becker und Rüdiger Erling, vom Förderverein Vorsitzende Waltraud Koller-Girke, Bernd Steghöfer und Dr. Ehrenfried Lachmann, Kliniken-Vorstand Josef Götz und Pflegedirektor Baldauf sowie Landrat Andreas Meier und Oberbürgermeister Kurt Seggewiß.
Das „Palliativ Care Team“ soll in erster Linie den Bedarf an SAPV-Leistungen in den Landkreisen Neustadt/WN und Tirschenreuth sowie´der Stadt Weiden abdecken. Sollte es möglich sein, kämen noch nicht versorgte Teilbereiche der Landkreise Amberg-Sulzbach, Schwandorf, Wunsiedel und Randbereiche von Bayreuth hinzu. Das „Palliativ Care Team“ rechnet mit 250 Patienten pro Jahr, Das sind 10 bis 12 Prozent aller Sterbenden in einem Umkreis von 50 bis 60 Kilometern.
Linderung von Schmerzen
Im Mittelpunkt der Versorgung, so heißt es in einer Pressemitteilung, stehen die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Patienten. Der Ansatz ziele prinzipiell nicht auf die Heilung, sondern auf eine größtmögliche Lebensqualität. Die Linderung von Schmerzen sei oberstes Ziel.
www.oberpfalznetz.de
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Berlin/Kathmandu/Nürnberg, 26.04.2015. Nach dem schweren Erdbeben in der Himalaya-Region brauchen die Opfer vor allem Medikamente, Decken, Nahrungsmittel und sauberes Wasser. Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe sind an den Hilfseinsätzen für die Menschen, vor allem in Nepal, beteiligt. „Die größte Herausforderung für die Helferinnen und Helfer ist nun die Betroffenen schnell zu erreichen. Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Es gab sowieso nur wenige asphaltierte Straßen und die Kommunikationssysteme sind überlastet. Nun wird der Einsatz zum Kampf gegen die Zeit“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.
Straßen zerstört – Täler abgeschnitten
Seit Samstagnachmittag erreichen und nähere Informationen. Jedoch ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich, eine umfassendes Bild der Katastrophe zu vermitteln. Langjährige Projektpartner der Diakonie Katastrophenhilfe im weltweiten kirchlichen Netzwerk ACT Alliance (Action by Churches together) haben Büros und Mitarbeiter in Nepal und starteten bereits am Samstag unmittelbar nach dem Beben erste Hilfsmaßnahmen. Das Notfallteam, das sich in Kathmandu aufhält, ist einsatzbereit und koordiniert die Hilfe vor Ort. Straßen sind zerstört, Kathmandu und 30 der 75 Distrikte im Westen und Zentrum Nepals sind von den Folgen des Erdbebens betroffen. Viele Menschen können aus Angst vor Nachbeben nicht in ihre Häuser zurückkehren. „Es wird Tage dauern bis alle Verletzten geborgen sind und alle betroffenen Regionen erreicht sind, um das gesamte Ausmaß der Katastrophe abzuschätzen“, sagt Martin Keßler. „Neben der schnellen Versorgung mit medizinischer Hilfe für die Verwundeten, geht es jetzt vor allem darum, schnell sichere Notunterkünfte aufzubauen und sauberes Wasser bereitzustellen.“ Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt zunächst 100.000 Euro für die Opfer des Erdbebens in Nepal bereit.
Die Diakonie Katastrophenhilfe ist Mitglied im Aktionsbündnis Katastrophenhilfe. Die großen Hilfsorganisationen Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und Unicef Deutschland arbeiten im Bündnis zusammen. Alle Organisationen verfügen über anerkannte langjährige Erfahrungen in der Katastrophenhilfe, die sich jetzt auch im Einsatz für die Opfer des Erdbebens in Nepal bewähren wird.
Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Opfer auf:
Spendenkonto 502 502 Evangelische Bank, BLZ 520 604 10
IBAN: DE6852 0604 1000 0050 2502, BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Nepal Erdbebenhilfe
Oder online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
Pressekontakt:
Anne Dreyer, Tel.: 030 65211 4430, Mobil: 0152 22701904 anne.dreyer@diakonie-katastrophenhilfe.de
Weitere Informationen:
Diakonie Katastrophenhilfe Bayern, Fritz Blanz, 0911 9354 265; Mail: blanz@diakonie-bayern.de
Web: www.diakonie-bayern.de
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„Rigoletto, „Aida“, „La Traviata“, „Don Carlos“ oder „Othello“ sind klingende Namen in der Welt der Oper und die herausragenden Werke von Giuseppe Verdi, der 1813 in Busseto geboren wurde und im Jahre 1901 in Mailand starb. Es war die Oper „Nabucco“, die ihm seinen ersten großen Erfolg bescherte. Der leidenschaftliche Patriotismus, der hier anklang, traf den Nerv der Zeit in der die politische Bewegung für einen italienischen Nationalstaat kämpfte. Zweihundert Jahre nach Giuseppe Verdis Geburt stößt man in seiner Heimat auf viele Spuren seines Lebens, die wir auf unserer Reise gemeinsam erkunden wollen.
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Büsum von der Nordsee Insel zum Festland
Ziel unserer Seniorenerholung ist Büsum – ein alter Fischereiort an der holsteinischen Nordseeküste. Bis vor ca. 400 Jahren war es noch eine Insel. Die immer wieder auf-tretenden schweren Sturmfluten bewegten so viel Land, dass die Insel schließlich an das Festland „heranwuchs“. Besonders berühmt ist Büsum durch den Krabbenfang geworden. Büsumer Krabben sind eine Spezialität, die auch weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Hier in Büsum kann man diese noch ganz frisch genießen. Mit ein bisschen Glück sogar direkt vom Kutter.Mittlerweile hat sich Büsum zum Kurort und Nordseeheilbad im Nationalpark Wattenmeer entwickelt. Neben den zur Zeit knapp 5000 Einwohnern beherbergt Büsum jedes Jahr viele tausend Gäste, die die Nordsee, das Watt und die vielen Freizeitangebote genießen.
Genießen Sie Ihren Urlaub hier an der Perle der Nordsee.
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Februar 6th, 2015 by admin

„Gewalt gegen Frauen ist fast alltäglich.“ Diese bedauerliche Feststellung machte Bürgermeister Hermann Ach bei der Eröffnung der Ausstellung „Häusliche Gewalt“ im Moosbacher Rathaus.
Das Frauenhaus Weiden hat die Wanderausstellung organisiert, die bis 27. Februar zu sehen ist. Der Rathauschef wies auf die vielen Gewalttaten gegen Frauen hin, die sich meistens im Verborgenen in Familien abspielen.

Das Frauenhaus Weiden biete den Opfern Hilfe, Zuflucht und Betreuung an. In Anlehnung an Dalai Lama sagte Ach, dass Gewalt der menschlichen Natur widerspreche. Stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger freute sich, dass die Ausstellung nun auch im östlichen Landkreis ermöglicht wurde. Sie erinnerte an frühere Diskussionen bei der Einrichtung des Frauenhauses, bei dem der Bedarf angezweifelt wurde. Zum Einzugsgebiet gehören die Stadt Weiden sowie die Landkreise Neustadt und Tirschenreuth. Heute stellen diese Kommunen die erforderlichen Mittel im Haushalt bereit.
Schreckliche Situation
„Denken wir uns in die schreckliche Situation der Frauen, die von einem Tag auf dem anderen ihr Leben völlig neu ordnen müssen um wieder Fuß zu fassen. Sie brauchen unsere Hilfe.“ Kirzinger appellierte an die Frauen, die Schau zu besuchen und wies auf die Möglichkeit der Beratung hin. Man müsse also nicht gleich im Frauenhaus bleiben. Sozialpädagogin Marianne Kleber-Meierhöfer stellte die Einrichtung vor und betonte die Trägerschaft der Diakonie Weiden. Ihr Haus habe täglich mit Opfern häuslicher Gewalt zu tun. „Frauen, die keinen anderen Ausweg sehen, sich von der Gewaltspirale zu befreien, kommen hierher. Oft mit ihren Kindern. Bei uns leben sie an einem geschützten Ort, ohne Angst haben zu müssen vor Übergriffen, Beschimpfungen und Erniedrigungen. Unabhängig vom Aufenthalt im Frauenhaus können sich Frauen bei uns beraten lassen um Auswege aus Gewaltsituationen zu finden.“ Kleber-Meierhöfer betonte, dass die Ausstellung Betroffenen Mut machen und zeigen soll, dass sie nicht alleine sind. Auch deren persönliches Umfeld solle angesprochen werden. Verwandte, Freunde, Nachbarn oder Arbeitskollegen sollten nicht wegschauen, sondern hellhörig werden, wenn sie Anzeichen häuslicher Gewalt wahrnehmen.
Pro Jahr 60 Frauen
Jährlich kommen etwa 60 Opfer mit fast ebenso vielen Kindern ins Weidener Frauenhaus, um Schutz und Zuflucht zu finden. „Es gibt viele Frauen, die den Weg ins Frauenhaus noch nicht gefunden haben“, bedauerte sie. Die Ausstellung soll einen Beitrag leisten, damit auch diesen Frauen geholfen werden kann.
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Oktober 16th, 2014 by admin
Arbeitslosigkeit, psychische Probleme, Existenznot. Im Landkreis stehen viele Menschen vor solchen Herausforderungen. Hilfe gibt die Diakonie. Um in der Kreisstadt präsenter zu sein, ist die Sozialpädagogin Dagmar Deutschländer künftig wöchentlich für Sprechstunden im Werkhof.

Tirschenreuth. (axs) Dieses neue Beratungsangebot wurde ermöglicht, weil die evangelische Landeskirche sich entschlossen hat, personell aufzustocken. „Ich freue mich sehr darüber“, sagt Dagmar Deutschländer, die jetzt eine feste Sprechzeit in der Kreisstadt anbietet.
Überkonfessionell
Deutschländer, die als Sozialpädagogin für das diakonische Werk des Dekanatsbezirks Weiden arbeitet, konnte bisher aufgrund der Größe des Betreuungsgebiets lediglich bei Bedarf Hausbesuche in Tirschenreuth machen. Ab sofort steht sie immer donnerstags von 13.30 bis 15 Uhr für Fragen aller Art zur Verfügung. Die Diakonie, eine Art evangelisches Gegenstück zur Caritas, steht dabei allen Menschen offen. „Wir sind eine überkonfessionelle Beratungstelle“, erklärt Deutschländer. Ihr Angebot ist thematisch breitgefächert. Es geht in den Gesprächen um Existenzsicherung, Grundsicherung, Arbeitslosigkeit oder psychische Probleme. „Oft werden im Verlauf der Beratung viele tiefgreifendere Schwierigkeiten aufgedeckt“, weiß die Sozialpädagogin. Sie ist bei den Beratungen zur Verschwiegenheit verpflichtet und vermittelt natürlich auch niemanden gegen seinen Willen weiter an andere Stellen. Oft sind es organisatorische Hürden, bei denen die Beratung helfen kann. „Etwa ein Drittel der Wohngeldanträge werden von den Berechtigten nicht ausgefüllt, aus Unwissenheit und Angst“, bedauert Deutschländer. Vor allem will sie den Betroffenen Mut machen, sich an offizielle Stellen zu wenden, denn Probleme wie Arbeitslosigkeit isolieren und bringen seelische Belastungen mit sich. Dabei gibt es laut Dagmar Deutschländer keinen Grund, sich seiner Situation zu schämen: „Vor Gott sind doch alle Menschen gleich, unabhängig von ihrer Leistung.“
Nach Vereinbarung
Die Sprechstunden in ihrem Büro im Werkhof sollen den Menschen helfen und Mut geben. Dabei hofft die Sozialpädagogin, dass die Maßnahme gut anläuft und auf Resonanz stößt. Besonders dankbar ist sie für die Unterbringung im Werkhof, da auf diesem Weg vielleicht der eine oder andere auch spontan den Weg in ihr Büro findet. Neben den festen Zeiten gibt es auch noch die Möglichkeit zu einer Besprechung nach Vereinbarung, donnerstags von 15 Uhr bis 16.30 Uhr. Anmeldungen sind über Telefon 0961/3893116 möglich. Alle Beratungen sind natürlich kostenfrei, betont Dagmar Deutschländer. Sie wird auch weiterhin Hausbesuche machen.
Quelle: Der neue Tag www.oberpflaznetz.de
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