Category: Diakonie Weiden
April 16th, 2012 by admin
Im Diakoniezentrum informierte Markus Friedrich, der Leiter des Arbeitsförderungszentrums, über das selbstständige Ausfüllen der Einkommenssteuererklärung. Die Kosten einer fachmännischen Beratung übertreffen oftmals die Höhe der möglichen Rückerstattung durch das Finanzamt, zumal bei niedrigen Verdiensten manchmal gar keine Einkommensteuer fällig wird. Friedrich zeigte die wichtigsten Formulare und versicherte, dass in den meisten Fällen die Einkommensteuererklärung selbst erstellt werden kann.

Dabei konnten die Teilnehmer durch die Beispiele gut nachvollziehen, wie man einen solchen Steuerbogen ausfüllt und was zu beachten ist. Sie konnten bei Unklarheiten gleich nachfragen. Nach gut zwei Stunden waren der Mantelbogen, die Anlage N und die neue Anlage „Vorsorgeaufwand“ besprochen.
Das Arbeitsförderungszentrum als „Beratungsstelle für arbeitslose Menschen“ berät von Arbeitslosigkeit betroffene Frauen und Männer kostenfrei und unabhängig bei psychosozialen oder rechtlichen Frage. Kontakttelefon: 0961-38931-17.
Quelle: Der neue Tag www.oberpfalznetz.de
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Januar 27th, 2012 by admin
Weiden. (eie) „Wir sind wieder in sicherem Fahrwasser“, hatte Dekan Dr. Wenrich Slenczka bei der Synode seines Amtsbezirkes im vergangenen Oktober gesagt. Gemeint war die positive Entwicklung des Diakonischen Werks (DW). Sein Lob galt damals besonders Diakon Karl Rühl. Dieser berichtete nun, drei Monate später, als Geschäftsführender Vorstand bei der Mitgliederversammlung des DW über Veränderungen und Aktivitäten seiner Organisation. Mit der neuen Satzung sei man alten strukturellen Problemen nachgekommen sowie den Vorgaben des Landesverbandes gefolgt, sagte Rühl.
Das DW Weiden werde in der Öffentlichkeit anerkannt und als gewichtiger Wohlfahrtsverband wahrgenommen. „Wir sind in der gesamten nördlichen Oberpfalz tätig“, so der Geschäftsführer. Viele Standorte Mit Beratungsstellen, Kurzzeitpflege und Sozialstation im Diakoniezentrum (Sebastianstraße), dem St. Michaelszentrum (Leimbergerstraße), dem Eleonore-Sindersberger-Altenheim (Friedrich-Ebert-Straße) sowie den Werkhöfen Pressather- und Bauscherstraße ist das DW in Weiden vertreten. In Speichersdorf führt man das Luise-Elsäßer-Haus und in Tirschenreuth, Vohenstrauß und Cham gibt es weitere Werkhöfe. „Zurzeit sind etwa 340 Menschen in der Diakonie Weiden beschäftigt“, berichtete Rühl.
Der Jahresumsatz betrage 11 Millionen Euro bei einer Eigenkapitalquote von 42 Prozent. Alle Einrichtungen seien voll ausgelastet. Stolz könne das DW auf die Prüfberichte (Note 1,4) und die Kundenzufriedenheit (1,1) sein. Der Geschäftsführer erläuterte zahlreiche Sanierungsmaßnahmen und Aktivitäten: unter anderem die Erneuerung der Außenanlagen sowie des Kinderspielplatzes im Frauenhaus, die Installation eines Blockheizkraftwerks im Diakoniezentrum sowie eine integrierte Tagespflege für alle Altenhilfeeinrichtungen. Rühl berichtete außerdem von den Modernisierungsmaßnahmen des Sindersberger-Altenheims (Bewertung 1,2), der für 2012 geplanten „Integrationsfirma“ sowie von Diakoniereisen, der Teilnahme an Projekten und der Mitarbeit in verschiedenen regionalen Gremien.
Weitere Informationen im Internet: www.diakonie-weiden.de
Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de
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Oktober 24th, 2011 by admin
KAB Weiden und Partner stellen „Weidener Sozialtage“ auf die Beine – Start am Dienstag
Weiden. (rdo) Arbeitslosigkeit, Leiharbeit, Überschuldung, Armut nicht nur im Alter, Vereinsamung. Dies alles prägt das Leben vieler Menschen auch in unserer Region. Am Dienstag beginnen die „Weidener Sozialtage“, mit denen die KAB und Partner den Blick für die sozialen Probleme schärfen wollen.
Verschiedene Aktionen machen auf die Auswirkungen vor allem der Wirtschafts- und Finanzkrise aufmerksam. Trotz Aufschwung erlebten immer mehr Menschen, wie sie an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, erklärte KAB-Kreisvorsitzender Hermann Stadler. Am Samstag stellten er und seine Mitstreiter das Programm der „Sozialtage“ vom 25. bis 29. Oktober im Stadtteilzentrum Stockerhut vor.
Die gerechte Ordnung der Gesellschaft ist der zentrale Auftrag der Politik. KAB-Diözesansekretär Markus Nickl
Neben der KAB, mit ihrer über 150-jährigen Geschichte einer der großen Sozialverbände Deutschlands, wirken die Caritas, das Katholische Bildungswerk und die Diakonie mit. „Die gerechte Ordnung der Gesellschaft ist der zentrale Auftrag der Politik“, erklärte KAB-Diözesansekretär Markus Nickl. Solidarität im Leben sei „die Zukunft, die wir meinen“. Und Sicherheit bei Rente, Krankheit, Unfall und Pflege das oberste Ziel der KAB. Bei den Sozialwahlen hätten die christlichen Verbände gut abgeschnitten.
Im Namen der Diakonie dankte Markus Friedrich als Leiter des Arbeitsförderungszentrums (AFZ) für die Einladung, sich an den „Sozialtagen“ beteiligen zu dürfen. Für Samstag lädt er alle Interessenten zum Tag der offenen Tür in den Werkhof ein. Im Namen des abwesenden Caritas-Kreisverbandsgeschäftsführers Bernhard Uhl verlas Nickl eine Stellungnahme. „Menschen, denen es am Lebensnotwendigen fehlt, muss geholfen werden. Deshalb unterhält die Caritas Kleiderkammern. Ähnlich der Tafel erhalten Menschen Unterstützung, welche am Rande der Gesellschaft stehen.“ Stellvertretende Kreisvorsitzende Christa Burzer erinnerte an das Projekt „Licht für Uganda“: Solarleuchten gegen die Finsternis.
Präses Armin J. Spießl wies auf die Verantwortung der Kirche und Sozialverbände hin, Politiker auf die Missstände in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Die Schere zwischen Arm und Reich dürfe sich nicht weiter öffnen. Jeder müsse das Recht auf einen gerechten Lohn erhalten. „Arbeit muss sich lohnen.“
Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de
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Oktober 24th, 2011 by admin
Evangelische Dekanatssynode zieht Bilanz – Dr. Wappmann: Gemeinsame Kirche kein Muss
Weiden. (eie) „Ich weiß nicht, ob Jesus eine Einheitskirche gewollt hat“, sagte Pfarrer Dr. Volker Wappmann in seiner Predigt zum Auftakt der Herbstsynode des Dekanats. Er sei sich zwar bewusst, dass Protestanten und Katholiken „irgendwie zusammengehören“. Dass dieser Umstand auch zu einer gemeinsamen Kirche führen müsse, verneinte der Prediger jedoch.

Er hält es lieber mit Romano Guardini und dem Psalm 150. Danach „möchte Gott mit vielen Stimmen gelobt werden.“ Wer nun im Konzert der Religionen welches Instrument spielen solle, mochte Dr. Wappmann nicht entscheiden. Das Instrument des Gotteslobes im Protestantismus ist für ihn jedoch eindeutig die Posaune. So bezeichnete der Prediger den Reformator Martin Luther als die „Posaune Gottes in einer Zeit, in welcher die Kirche abgewirtschaftet hatte“.
Martin Luther war eine Posaune Gottes in einer Zeit, in welcher die Kirche abgewirtschaftet hatte.
Pfarrer Dr. Volker Wappmann
Dr. Wappmanns Forderung, die Protestanten müssten mit den anderen Konfessionen „harmonisch zusammenspielen“, ist zumindest auf regionaler Ebene offenbar bereits längst alltägliche Praxis. Dies brachte der katholische Regionaldekan Gerhard Pausch in seinem Grußwort zum Ausdruck. Er sei „dankbar für das gute ökumenische Miteinander“ in der Region.
Diakonie erfolgreich
Im Nachklang des Papstbesuches erfuhr Martin Luther auch hier die Anerkennung der katholischen Kirche. Dessen „Triebfeder ist die Frage nach Gott gewesen“ zitierte Pausch Benedikt XVI. Dekan Dr. Wenrich Slenczka verwies in seinem Bericht auf eine Vielzahl lebendiger und erfolgreicher Aktivitäten. Ganz besonders freue er sich über die positive Entwicklung des Diakonischen Werks (DW). „Wir sind wieder in sicherem Fahrwasser“, sagte der Dekan. Er lobte ausdrücklich Diakon Karl Rühl, der seit Beginn dieses Jahres das DW leitet und jüngst zum Verwaltungsrat mit noch größerer Verantwortung avancierte. „Es hat sich seither viel verbessert“, so Dr. Slenczka. Sein Dank ging auch an alle, die im DW mitarbeiten. Der Dekan machte klar, dass trotz aller Strukturveränderungen in der Kirche, die christliche Identität unangetastet bleibe. „Wir sind getauft auf den Glauben an Jesus Christus. Das ist unsere Grundlage“, so Dr. Slenczka. Weder die Veränderungen noch der Erhalt von Strukturen dürften zum Selbstzweck werden. Moderiert von Käthe Pühl und Dr. Ehrenfried Lachmann, ging das Arbeitsprogramm der Synode über die Bühne. Synodalin Pühl trug auch den Finanzbericht vor. Das Gremium beschloss einstimmig, den Prozentsatz für die Verringerung der Grundzuweisung für ein Jahr auf fünf Prozent festzulegen.
Dekanatsmissionspfarrer Andreas Ruhs und Synodalin Renate Bärnklau berichteten über die Zusammenarbeit des Dekanats mit der Bibelschule Mwika in Tansania. Sie betonten die notwendige finanzielle Unterstützung der Gemeinden des Dekanats für die Ausbildung der Evangelisten und den Ausbau der Wasserversorgung bei den afrikanischen Partnern. Auch kleinere Einzelspenden seien willkommen.
Dank an Mitarbeiter
Pfarrer Stefan Merz wies darauf hin, dass auf www.weiden-evangelisch.de eine Fülle von Informationen über die Aktivitäten im Dekanat abrufbar seien. Dekan Dr. Slenczka dankte den Mitarbeitern in allen Bereichen für ihre Leistungen. Helmut Bremer von der Verwaltungsstelle Sulzbach-Rosenberg erhielt als Dank für 20-jährige Tätigkeit in der Kirche (und 40-jährige Arbeit im Öffentlichen Dienst) ein Buchgeschenk.
Quell: Der neue Tag Weiden
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Oktober 13th, 2011 by admin

Weidener Heime wollen „freiheitsentziehende Maßnahmen“ vermeiden
Weiden. (rg) Gitter am Gestell sollen verhindern, dass Senioren aus dem Bett fallen. Eigentlich. Stattdessen erhöht sich die Verletzungsgefahr gerade durch die Barriere: wenn die Pflegebedürftigen versuchen, über das Gitter zu klettern. Der Sinn von sogenannten „freiheitsentziehenden Maßnahmen“ in Pflegeheimen ist inzwischen höchst umstritten. Auch bei den Verantwortliche in Pflegeheimen selbst. Und so verpflichten sich die acht Weidener Einrichtungen, auf Gurte und Gitter künftig möglichst zu verzichten.
Dieses Bemühen dokumentieren Zertifikate, die OB Kurt Seggewiß und Bärbel Otto, Leiterin der städtischen Seniorenfachstelle, am Mittwoch im Rathaus überreichen. Der vorläufige Abschluss eines Projekts, das die Heimaufsicht der Stadt vor eineinhalb Jahren gestartet hatte. Ziel: „die Reduzierung körpernaher freiheitsentziehender Maßnahmen“. Sämtliche Pflegeheime, so freut sich Bärbel Otto, hätten sich beteiligt, um ein zeitgemäßes Maß „zwischen Fürsorge und Autonomie“ (Projekttitel) zu finden. Sie nahmen an Infoveranstaltungen teil, schulten das Personal
Weltweit zeigt keine Studie einen positiven Effekt von Fixierungen. Projektleiterin Bärbel Otto
Dafür gibt es Urkunden für das AWO-Seniorenheim Franz Zebisch und das Pflegeheim des Diakonischen Werkes. „Sonderzertifikate“ erhalten das AWO-Seniorenheim Hans Bauer, das BRK-Seniorenwohn- und -pflegeheim sowie das St.-Michaelszentrum. Denn sie schrieben sogar in ihrer Konzeption fest, auf Fixierungen gänzlich zu verzichten. Auch die restlichen Heime bemühten sich weiter um Zertifikate, versichert Bärbel Otto. Vereinzelt fehlten dazu noch Mitarbeiterschulungen. Im März 2010 hätten noch alle Einrichtungen auf Gitter und Gurte gesetzt, um eine Sturzgefahr zu bannen oder „herausfordernden Verhaltensweisen“ zu begegnen, blickt die Projektleiterin zurück. Eine Praxis, die den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht. Denn die besagten, dass die „freiheitsentziehenden Maßnahmen“ (FEM) die Risiken oftmals sogar noch erhöhen.
„Fixierte Menschen stürzen mindestens gleich häufig wie nicht fixierte“, zitiert Bärbel Otto aus Untersuchungen. Und sie stürzten schwerer. Fazit: „Weltweit zeigt keine Studie einen positiven Effekt von Fixierungen.“ „Sichere Pflege ohne FEM ist möglich“, behauptete Bärbel Otto gegenüber den Heimleitungen – „und wir haben damit offene Türen eingerannt“. Dafür dankt auch OB Kurt Seggewiß den Verantwortlichen. Er verweist auf Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“
HINTERGRUNG
Lieber Partner als Überwacher
Weiden. (rg) So ausufernd der Name, so klein, aber fein die Besetzung. Die einstige Heimaufsicht heißt jetzt „Fachstelle Pflege- und Behinderteneinrichtungen – Qualitätsentwicklung und Aufsicht“ – kurz: FQA – und besteht aus vier Mitgliedern: Evelyn Friedmann vom Gesundheitsamt, Sozialamtsleiter Christian Hölzl, Bärbel Otto, Leiterin der Seniorenfachstelle der Stadt, und Dr. Renate Kersten-Nickl. Dieses „multiprofessionelle Team“ prüft die Qualitätsstandards in den Pflegeeinrichtungen, versteht sich dabei aber „nicht als Überwachungsbehörde, sondern als Partner und Ratgeber“, wie Evelyn Friedmann betonte. Die aktuellen Prüfberichte sollten bereits seit 1. Oktober im Internet abrufbar sein (www.weiden.de/soziales/fqa/). Bärbel Otto bat allerdings für Verständnis, dass ein Unfall von Koordinator Hölzl dazwischenkam. Erst im Januar könnten die Berichte veröffentlicht werden.
Erfolg in Zahlen
Vor eineinhalb Jahren ergriff Bärbel Otto von der FQA (Heimaufsicht der Stadt) die Initiative: Die acht Pflegeheime der Stadt sollten fortan „freiheitsentziehende Maßnahmen“ (FEM) – das Fixieren von Bewohnern an Bett, Stuhl oder Tisch – vermeiden. Den Erfolg belegt die Leiterin des Projekts „Zwischen Fürsorge und Autonomie“ mit einer Studie: Im Juli 2010 fand sie demnach unter 632 Heimbewohnern in Weiden 123 vor, bei denen FEM angewandt wurden. Ein Jahr später waren es 629 Bewohner – und nur mehr 72 FEM.
Die „Fixierungsquote“ verringerte sich damit von 19,5 auf 11,4 Prozent. Nicht nur ein Rückgang um 41,5 Prozent – „auch in Dauer und Intensität“ hätten die Maßnahmen abgenommen, berichtet die Expertin. Wohlgemerkt: Stand der Studie ist Juli. Bärbel Otto zu den Verantwortlichen: „Das ist längst Geschichte. Sie sind natürlich schon wieder viel weiter.“ (rg)
Weitere Informationen im Internet:
www.stmas.bayern.de/pflege/pflegeausschuss/fem-leitfaden.pdf
www.redufix.de
www.leitlinie-fem.de/materalien/sonstiges/
Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de
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Oktober 11th, 2011 by admin

Diakonie-Zentrum setzt auf Blockheizkraftwerk – Gegenfinanzierung eingeplant
Weiden. (fku) Die Zukunft beginnt im Keller. Zumindest gilt das für das Diakonische Werk in der Sebastianstraße. Dort arbeiten nun zwei neue Blockheizkraftwerke, die das Gebäude mit Wärme versorgen und gleichzeitig Strom produzieren. Solche Formen alternativer Energiegewinnung „werden die Zukunft sein“, sagt Diakon Karl Rühl über die Investition.
100 000 Euro investiert
Grund dafür war ein ohnehin großer Sanierungsbedarf: Eine neue Heizanlage für das Gebäude, in dem unter anderem Senioren wohnen, musste her. Mit der neuen ließ die Diakonie dann gleich noch die Kraftwerke, einen Gasbrennwertkessel (ein hocheffizienter Heizkessel für Warmwasserheizungen) und einen Hygienespeicher einbauen. Alles in allem belaufen sich die Kosten auf 100 000 Euro. Auf den ersten Blick eine stolze Summe. Aber, so Florian Wagner von der Firma Vaillant, die die Technik zusammen mit der benachbarten Weidener Firma „Müller – Haustechnik“ lieferte: „Über die Stromkosten lässt sich die Investition über zehn Jahre gegenfinanzieren.“ „Jetzt muss sich nur noch in der Praxis erweisen, dass das stimmt“, so Rühl. Die weiteren Planungen machen aber deutlich, dass er nicht allzu pessimistisch ist. So sollen bald auch die anderen großen Pflege-Häuser der Diakonie, etwa das Sindersberger-Seniorenheim, ebenfalls Blockheizkraftwerke bekommen. Rühl betont zwar, dass sich solche Kraftwerke nur in Häusern wie Seniorenheimen lohnten, da hier das ganze Jahr über Warmwasser benötigt werde.
Modellcharakter
Dennoch sieht er auch einen gewissen Modellcharakter – gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen Energie-Diskussion in Weiden. In der Diakonie seien nämlich ohnehin alle Häuser verpflichtet, auf alternative Energien zu setzen. Von dieser Neuerung gehe „die Botschaft aus: Man kann alternative Energien nutzen und mit ihnen betriebswirtschaftlich arbeiten.“
Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de
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September 27th, 2011 by admin

Frauenhaus seit 15 Jahren Ort der Zuflucht – Erfolg: „Häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit“
Weiden. (uz) Die Diakonie Weiden feierte am Sonntag 15 Jahre Frauenhaus. In dieser Zeit hat die Einrichtung 962 Frauen und 999 Kinder aufgenommen. Weiteren 1300 Betroffenen habe man mit Rat und Tat zur Seite gestanden, sagte Leiterin Marianne Kleber-Meierhöfer beim Festakt im Kulturzentrum Hans- Bauer. „Frauen, die sich in ausweglosen Situationen befanden.“
Mit der Gründung habe man vor anderthalb Jahrzehnten eine Versorgungslücke geschlossen. Inzwischen gebe es keine Tabus mehr. Die Öffentlichkeitsarbeit habe Früchte getragen. „Wir arbeiten personell an der oberen Leistungsgrenze. Wir brauchen mehr Kapazitäten im Kinder- und Jugendbereich.“ Kleber-Meierhöfer: „Mit mehr personellen Ressourcen könnten wir mehr machen.“ SPD-Stadträtin Waltraud Koller-Girke, von erster Stunde an als Ehrenamtliche dabei, beleuchtete den Werdegang von der politischen Warte und plauderte aus ihrem persönlichen Erfahrungsschatz. Das Frauenhaus sei ein Hort der Geborgenheit und des Schutzes, sagte sie.
Häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit mehr.
Katharina Eberle, Ministerialrätin im Arbeits- und Sozialministerium
Festrednerin Katharina Eberle erinnerte an die öffentliche Meinung noch vor 25 Jahren, als betroffene Frauen eher geringgeschätzt worden seien. „Wir feiern hier 15 Jahre Schutz und Hilfe und dass häusliche Gewalt keine Privatangelegenheit mehr ist.“ Die Notwendigkeit von Frauenhäusern werde nicht mehr bestritten. Besonders erfreut sei sie, dass Weiden vor wenigen Monaten als erste Stadt überhaupt die Wanderausstellung zum Thema gebucht habe. Anders als Frauenhausleiterin Kleber-Meierhöfer zeigte sich die Ministerialrätin im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen schon erstaunt über die Scheu, die noch immer in der Öffentlichkeit herrsche.
Das Thema sei weiter aktuell. Darüber dürfe nicht hinweggetäuscht werden. Kinder ja. Aber Frauenschutz politisch zu verkaufen, sei halt schwer. 2010 habe das Frauenhaus in Weiden 54 Frauen und 41 Kinder, also 95 von Gewalt betroffene Biografien, betreut. Sie dankte vor allem den 21 Ehrenamtlichen. Ohne die Hauptberuflichen sei die Versorgung aber nicht machbar. „Meine Hochachtung vor Ihrer Arbeit.“ Oberbürgermeister Kurt Seggewiß sprach von einer wichtigen Einrichtung, die aus der Stadt nicht mehr wegzudenken sei. Er betonte Sicherheit, Hilfe und Zuflucht. „Hier wird ein wesentlicher Beitrag geleistet, Vorurteile abzubauen.“ Gemeinsam mit Sparkassen-Filial-Bereichsleiterin Katrin Karagounis überreichte er ans Frauenhaus 2000 Euro.
Diakon Karl Rühl begrüßte die Gäste. Ihren Dank sprachen Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher, Regionaldekan Gerhard Pausch, Dekan Dr. Wenrich Slenczka, MdL Annette Karl (SPD) und MdL Petra Dettenhöfer (CSU) aus. Nach der Ehrung der Ehrenamtlichen feierten die Gäste einen Festgottesdienst in St. Michael mit dem Gospelchor Hope & Joy.
Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de
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30 Jahre Seniorenkreis Neunkirchen: Jetzt die Kräfte bündeln – Andacht und Ehrungen
Neunkirchen. (rdo) In einer Andacht feierten die Mitglieder mit Ehrengästen das 30-jährige Jubiläum des Seniorenkreises Neunkirchen. Auch Ehrungen standen auf dem Programm. Pfarrer Andreas J. Ruhs beglückwünschte die Senioren in der evangelischen Kirche St. Dionysius, ermunterte sie dazu, die Kräfte zu bündeln und fit zu bleiben. Vorsitzender Martha Nagel dankte er für die Organisation.
„30 Jahre sind eine lange Zeit, aber im Rückblick verfliegen sie ganz schnell. Man erfährt im Seniorenkreis Freud und Leid.“ Jeden ersten Dienstag im Monat tauschten sich die Mitglieder aus. „Der Seniorenkreis unterstützt die vielfältigen Aufgaben in der Pfarrei“, lobte stellvertretender Dekan Dirk Grafe aus Wirbenz,. Er forderte die Senioren auf, den Zeitpunkt eines Beitritts nicht hinauszuzögern. „Viele erkennen viel zu spät, warum bin ich nicht schon früher eingetreten?“ Die Gemeinschaft gebe Halt und Heimat, „wenn die Familie weit weg wohnt“.
Stadträtin Waltraud Koller-Girke überbrachte die Grüße der Stadt. Nach Meinung von Diakonie-Vorstand Karl Rühl ist die Bewegung im gedanklichen, stimmungsmäßigen und körperlichen Sinn das Wichtigste. Grüße übermittelten die Pfarrerehepaare Sommermann und Paulsen. Hans-Joachim Grajer von der Evangelischen Kirchengemeinde freute sich nannte den Seniorenkreis ein „Netzwerk der Verbundenheit“.

Ehrungen
Ehrenurkunden erhielten für 30-jährige Mitgliedschaft Erna Binder und Emma Prölß, für 25 Jahre Kassenführung und 15 Jahre Mitarbeit Brigitte Kurz sowie für 15 Jahre Mitarbeit Vorsitzende Martha Nagel, Emmi Bärnklau, Uta Fenzl, Barbara Klier und Ingrid Karwath. (rdo)
Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de
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Weiden. (rdo) An der Spitze der Pflegedienstleitung der Diakonie in der Sebastianstraße vollzog sich zum 1. Juli ein Wechsel. Dorothee Rösel wechselt auf eigenen Wunsch zur Diakonie nach Dettelsau. Geschäftsführer Karl Rühl bedauerte diese Entscheidung, wünschte ihr aber alles Gute für den weiteren beruflichen Werdegang. Als neue Pflegedienstleiterin begrüßte er Claudia Hermann. Sie ist bei der Diakonie keine Unbekannte. Bereits seit 13 Jahren ist sie in der Kurzzeitpflege der Diakonie tätig und freut sich auf ihre neue Aufgabe als Leiterin des Pflegedienstes.

Quelle: Der neue Tag, 02.07.2011 www.oberpfalznetz.de
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Oktober 20th, 2010 by admin
Kliniken Nordoberpfalz AG informiert über Pflegeberufe
Weiden. (mte) Das waren noch Zeiten, erinnert sich Josef Götz und erzählt der Gattin des Ministerpräsidenten Karin Seehofer von sieben Bewerbungen, die auf eine Ausbildungsstelle im Pflegebereich kamen. Früher. „Mittlerweile sind es 1,5 Bewerbungen“, stellt der Vorsitzende der Kliniken AG besorgt fest. Der Pflegetag der Kliniken Nordoberpfalz AG soll dem entgegenwirken. Am Freitag, 28. Oktober, findet er zum zweiten Mal in der Klinikums-Caféteria, Gabelsbergerstraße, statt.
Von 9 bis 14.30 Uhr können sich hier Schüler, berufliche Neu- oder Wiedereinsteiger sowie Interessierte an Umschulungen rund um den Pflegeberuf an Aktionsständen informieren. Was sind beispielsweise die Voraussetzungen für die einzelnen Ausbildungsrichtungen? Welche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es? Und wie geht es im Krankenhausalltag zu?

„Patienten“ reanimieren Die letzte Frage beantworten Führungen durch das Klinikum. In einzelnen Bereichen dürfen Besucher sich gar selbst ausprobieren, einen Gips anlegen, einen „Patienten“ reanimieren oder OP-Instrumente untersuchen und die Kinderintensivmedizin erkunden. Zudem bietet der Pflegeberuf, egal ob Kinderkrankenpfleger, Operationstechnischer Assistent oder Pflegefachhelfer, einen nahezu krisensicheren Arbeitsplatz. Denn immer mehr Deutsche werden immer älter. Wohl auch deshalb lautet das Motto des Pflegetags „Zukunft braucht Pflege – Nutze deine Chancen“.
Den zweiten Pflegetag der Kliniken Nordoberpfalz AG organisieren die Pflegedirektion mit der pflegerischen Zentrumsleitung am Klinikum Weiden sowie das Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit. Vorgestellt werden verschiedene Ausbildungsrichtungen innerhalb des Pflegeberufs. Auch die Leitungen der Berufsfachschulen für Kranken- und Kinderkrankenpflege, Krankenpflegehilfe und Operationstechnische Assistenten sowie Ansprechpartner der Vergabestelle für das Freiwillige Soziale Jahr des Roten Kreuzes Regensburg und der Bundesfreiwilligendienst sind vertreten. (mte)
Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de
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