Category: Kurzzeitpglegeheim

März 12th, 2016 by admin

Margareta Seidl feiert 102. Geburtstag

Weiden. (frb) Von Sulzbach-Rosenberg nach München, weiter nach Grafenwöhr und schließlich nach Weiden: Margareta Seidl hat in ihrem Leben bereits in mehreren Orten gewohnt. Und dabei viel erlebt. Kein Wunder: Sie feierte am Donnerstag ihren 102. Geburtstag im Pflegeheim der Diakonie.

Geboren wurde Margareta Seidl, mit Mädchennamen Ringer, 1914 in Sulzbach-Rosenberg. „Damals noch Sulzbach“, betont sie beim Besuch von Bürgermeister Jens Meyer. Dort wuchs sie als Brauereitochter zusammen mit ihren drei Geschwistern auf. Für ihre Ausbildung ging sie nach München und arbeitete dort im Büro einer Anwaltskanzlei. Allerdings holte sie ihre Mutter aufgrund des Hitlerputsches wieder zurück in die Heimat.

Bei einer Vorstellung auf der Luisenburg lernte sie ihren späteren Ehemann und Bäckermeister Wilhelm kennen. Im Oktober 1936 gab sie ihm das Ja-Wort und zog zu ihm nach Grafenwöhr. Die drei Söhne Wilhelm, Hermann und Alfons machten ihr Glück perfekt. Allerdings dauerte es nicht lange an: Ihr Mann musste in den Krieg ziehen und kam nicht mehr zurück. „Seitdem ist er als vermisst gemeldet“, erklärt die Jubilarin.

1955 zog sie mit ihren Kindern schließlich nach Ullersricht. Bis zu einem stolzen Alter von 100 Jahren lebte sie dort noch in ihrer eigenen Wohnung. „Ich wollte nie ins Altersheim gehen, aber ich bin jetzt in der Diakonie sehr gut aufgehoben“, meint sie.

Bürgermeister Jens Meyer überbringt ihr dort in Vertretung für OB Kurt Seggewiß die besten Glückwünsche. „Es ist wirklich eine Gnade Gottes, so ein hohes Alter zu erreichen“, betont Meyer beim Besuch. Den Bürgermeister selbst hat die Jubilarin zuvor noch nicht getroffen, aber bereits öfters in der Zeitung gesehen. Zu ihrem 101. Geburtstag habe sie sich noch mit dem OB über Fußball unterhalten, erinnert sich die Jubilarin.

Apropos Fußball: Margareta Seidl ist bekennender Bayern-München- Fan. Am liebsten würde sie jedes Spiel des Vereins verfolgen. „Oft kommen die Spiele erst abends, und da muss meine Bettnachbarin schlafen“, erklärt sie etwas wehmütig.  Aber dennoch mit einem Lächeln im Gesicht.

fmf

Quelle: Der neue Tag Weiden www.o-netz.de

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Januar 13th, 2016 by admin

Viele interessante Vorträge bei SPD-Senioren – Rückblick auf Jubiläumsjahr – Neues Versammlungslokal

Weiden. (rdo) Aktuelle Politik, gesellschaftliche Themen und kulturelle sowie unterhaltsame Termine: All das stand 2015 auf der Agenda der SPDArbeitsgemeinschaft 60plus. Und auch auf einen ganz besonderen Termin blickten die Senioren in der Jahreshauptversammlung zurück: das
20-jährige Gründungsjubiläum.

Insgesamt 25 Veranstaltungen hatte die Arbeitsgemeinschaft organisiert, jeweils bis zu 50 Besucher kamen. Im Januar 2015 hatte Ursula Kinner den Vorsitz von Alois Wolfram übernommen. Nun begrüßte sie erstmals am neuen Versammlungsort im „Café Mitte“ im Stadtteilzentrum Stockerhut die Genossen, nachdem zum Jahreswechsel das „Bräustüberl“ den Betrieb eingestellt hatte.

Gut gefüllte Busse

Ausflugsfahrten hatten nach Pilsen, zum Landestheater Oberpfalz mit dem Stück „Die Kurpfuscherin“ in Leuchtenberg, zur Megal-Gasverdichterstation nach Waidhaus und zum Zoiglnachmittag nach Neustadt geführt. Die Busse waren stets gut gefüllt. Weitere Besuche galten dem
Stadtmuseum, dem Stadtrat, der Porzellanfabrik Seltmann in Erbendorf und der Europa-Berufsschule. Sommerfest, Grillfest, Preisschafkopf-, Faschings- und Weihnachtsveranstaltungen brachten den SPD-Senioren Unterhaltung. Die politischen Frühschoppen befassten
sich mit den Themen Mindestlohn und Zeitarbeit. Pilzberater Norbert Griesbacher informierte über die Schwammerln. Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher referierte über die Bedeutung des Bezirkstags, und Bürgermeisterin Margit Kirzinger stellte ihren Markt Waidhaus vor. Major Eric Schröter stellte den Bundeswehrstandort Weiden vor. Aus der aktuellen Stadtratsarbeit berichtete Alois Schinabeck. Das Konzept der Kurzzeitpflege erläuterte Karl Rühl von der Diakonie.

Besuch der FOS/BOS

Für den Jahresrückblick in Bildern erhielt Günter Hollweck ein Präsent. Nächste Termine sind am 13. Januar die Besichtigung der Ausstellung „NS-Zeit in Weiden“ und am 20. Januar der Besuch der FOS/BOS.

Quelle der neue Tag http://www.onetz.de/weiden-in-der-oberpfalz/politik/von-zeitarbeit-bis-kurzzeitpflege-spd-senioren-im-jubilaeumsjahr-sehr-aktiv-d1184009.html

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August 20th, 2013 by admin

Kurzzeitpflege ausgezeichnet – Claudia Hermann Leiterin

Weiden. (esc) „Trotz der Doppelbelastung hat sich der Einsatz gelohnt“, sagt Claudia Hermann. Seit zwei Jahren leitet sie die Kurzzeitpflege der Diakonie in der Sebastianstraße. Nun hat sie auch ganz offiziell die Leitung der Diakonie Pflegestation übernommen: Mit einem Schnitt von 1,4 hat die gelernte Krankenschwester ihre Prüfung zur leitenden Pflegefachkraft abgeschlossen.

Diakon Karl Rühl ist sehr stolz auf seine Mitarbeiterin: „Sie hat für das Haus eine Bravourleistung geschafft.“ Zusätzlich zu ihrem hervorragenden Abschluss zeichnete nämlich der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) die stationäre Einrichtung mit 1,0 aus. Hier wurden die Kriterien Pflege und medizinische Versorgung, Umgang mit demenzkranken Bewohnern, soziale Betreuung und Alltagsgestaltung sowie Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene bewertet. Auch die Bewohner selbst bewerteten die Pflegeeinrichtung mit „sehr gut“.

20-8-13

„Unser Heim in Weiden ist auf die Kurzzeitpflege spezialisiert“, erklärt Rühl. Mit einem Pflegefachkraftanteil von 75 bis 80 Prozent liegt das Haus weit über der Mindestgrenze des Pflegefachkraftschlüssels. Gleichzeitig sei aber die Einrichtung in der Sebastianstraße das kleinste Heim in Bayern. „Es ist ein schwieriges Unternehmen, die Qualität ist entscheidend.“

„Die letzten vier Jahre war ich auf Weiterbildung – und das zusätzlich neben der Arbeit“, erzählt Claudia Hermann. Die gelernte Verkäuferin hat ihre Ausbildung als Krankenschwester in München absolviert und war anschließend im Klinikum Weiden und in Lindenlohe tätig. Nach dem Mutterschutz arbeitete sie in der ambulanten Pflege und bekam kurz darauf eine Nachtdienststelle bei der Diakonie. „Seit zwölf Jahren arbeite ich nun schon hier. Krankenschwester zu werden, war schon immer mein Traum.“

Quelle: Der neue Tag, Weiden www.oberpfalznetz.de

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Juli 17th, 2013 by admin

Lustig, lyrisch, lecker

Kurzzeitpflege der Diakonie feiert Sommerfest

Weiden. (esc) „Wir haben genau das richtige Wetter“, freute sich Claudia Hermann, Leiterin der Kurzzeitpflege des Diakonischen Werkes. Im Garten feierten die 21 Bewohner mit Gästen, Angehörigen, Mitarbeitern sowie freiwilligen Helfern ihr Sommerfest.

Die Vorschulkinder des Kindergartens St. Michael sangen den Damen und Herren einige Lieder vor. „D’Lustigen Konrader“ sorgten mit ihren Musikinstrumenten und Gesang für gute Unterhaltung. Selbst gemachte Kuchen und Torten ließen sich die Gäste zum Kaffee schmecken. Zum Abend hin gab es dann Feines vom Grill. „Wir konnten alle Bewohner mobilisieren und in den Garten bringen. Das ist für alle eine schöne Abwechslung“, so Claudia Hermann weiter.

17072013

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