Category: Dekanatsbezirk Weiden

Juli 3rd, 2018 by admin

Zwei Jahre wurde geplant, drei Jahre gebaut. Mit einem großen Fest wird im „Eleonore Sindersberger“ Einweihung gefeiert. Dabei fehlt es nicht an Prominenz.

Weiden. (sbü) Zwei Anlässe und eine gemeinsame Feier: Die Einweihungsfeier für das umgebaute und erweiterte Seniorenwohnheim Eleonore Sindersberger wird mit dem Fest der Kirchengemeinde St. Michael zusammengelegt. Das eigens für die Feierlichkeiten errichtete Festzelt reichte bei Weitem nicht aus, um allen Besuchern Platz zu bieten.

Das umfangreiche Programm begann mit einem gemeinsamen Fest-und Familiengottesdienst. Aus Nürnberg war Diakoniepräsident Pfarrer Michael Bammessel gekommen, um die Festpredigt zu halten. Immer wieder war in der Predigt von Vertrauen die Rede. Viele Menschen hätten Angst vor einer stationären Pflege, stellte Bammessel fest, meinte aber: „Diese Angst halte ich für falsch.“ Vielmehr sollten die Menschen „darauf vertrauen, dass man auch an diesem Ort gut leben kann“.

Unter Hinweis auf die Sindersberger-Arche und das dortige palliative Milieu ergänzte der Diakoniepräsident: „Man kann hier auch Abschied nehmen.“ Laut Bammessel hat dieses Modell Pilotcharakter für ganz Bayern, denn „wir können nicht überall Hospizeschaffen“.

Eröffnet wurde die Feier durch Dekan Wenrich Slenczka. Er bat, „das ,Eleonore Sindersberger’ neu anzunehmen“. Es bringe Geborgenheit,„auch weil Christus mit im Boot ist“. Für Slenczka ist es „wunderbar, wenn man im Alter etwas Neues beginnen darf“. Diakonie-Vorstand Diakon Karl Rühl führte anschließend durch das Programm und begleitete auch Lieder mit der E-Gitarre.

In einem Kurzvortrag über die Namensgeberin Eleonore Sindersberger stellte sich Stadtrat Rainer Sindersberger zunächst als „Mitglied der ärmeren Sindersberger-Linie“ vor. Die Ahnenforschung habe ergeben, dass sich schon im Jahre1518, also zu Lebzeiten Martin Luthers, eine katholische und eine evangelische Sindersberger-Linie gebildet hätten. Später, imJahre1965, überschrieben die Schwestern Babette und Eleonore Sindersberger das große Areal an der Friedrich-Ebert-Straße der evangelischen Kirche.

Viel Lob für das erweiterte Seniorenheim und ihre Bauherren kam von den Grußwortrednern. „Diakon Rühl war als Bauleiter sensationell“, sagte Bürgermeister Lothar Höher als Vertreter des Verwaltungsrats der Diakonie. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß hob hervor, dass Pflege im erweiterten Heim jetzt noch exakter „je nach Grad der körperlichen Einschränkung erfolgen kann“. Für Landtagsabgeordnete Annette Karl kann mit den neuen Räumen „grandios den Ängsten vor einem Heimaufenthalt entgegengewirkt werden“. Pfarrer Markus Schmid von St. Josefbedankte sich für „ein gutes Miteinander beider Kirchen“. Immer wieder wurde in den Ansprachen zu Spenden für die Arche aufgerufen. Eine Gewinnverlosung soll Anreiz geben. Religiöse Spielszenen und Lieder trugen Dorothee Rühl, Religionspädagogin Evelyn Krähe und Geronto-Fachkraft Gerlinde Kledtke vor.

Heimbeiratsvorsitzende Anneliese Hein rezitierte ein selbst verfasstes Gedicht. Musikalisch wurde die Feierstunde begleitet von Kirchenmusikdirektor Hanns-Friedrich Kaiser und dem Bläserkreis St. Michael. Marktstände, Führungen und Aufführungen bis in den späten Nachmittag rundeten den Tag ab.

Quelle: Der neue Tag, Printausgabe vom 03.07.2018

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Juni 5th, 2017 by admin

Dankeschön mit roten Rosen

Für ihre langjährige Tätigkeit bei der Diakonie überreichte Diakon Karl Rühl (links) den Mitarbeitern eine Urkunde und eine rote Rose. Im Anschluss lud er sie, Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher (rechts) und Mitarbeitervertreter Hans-Joachim Grajer (Siebter von links) zum Festessen ein. Bild: R. Kreuzer

Sie stellen mit ihrem Handeln tagtäglich andere in den Mittelpunkt. An diesem Abend aber gehört die Aufmerksamkeit ihnen, den Mitarbeitern der Diakonie.

(kzr) Es gibt ihn nicht jedes Jahr, diesen Ehrenabend. Deshalb kamen nun 38 Mitarbeiter der Diakonie im modernen Wohn- und Therapiezentrum zusammen, um sich für ihre langjährige Tätigkeit als Pflegekraft, Hauswirtschafterin, in der Verwaltung, als Sozialpädagogin oder als Erzieherin danken zu lassen.

Die Feierstunde in der Hauskapelle eröffnete Pfarrerin Edith Lang mit einer Andacht. Diese stand unter der Kirchentagslosung „Du siehst mich an“. Angesehen sein, wahrgenommen werden. Diese Sehnsucht sei groß. Der geschäftsführende Vorstand des Diakonischen Werkes Weiden e.V., Diakon Karl Rühl, erinnerte in seinem Grußwort daran, dass die 14 Diakonie-Werke 350 Mitarbeiter beschäftigen. „Heuer konnten wir die Zahl um weiter zehn Mitarbeiter erhöhen.“ Das qualifizierte Mitarbeiterteam bietet, orientiert an den individuellen Bedürfnissen der Bewohner, kompetente Hilfen an. „Wir leisten verantwortungsvolle Pflege und schaffen ein Netz lebendiger Beziehungen“, sagte Rühl.

Lothar Höher ist Verwaltungsrat und Bezirksvizepräsident. Er dankte dem Diakonischen Werk als feste Burg in dieser Stadt. Hans-Joachim Grajer vertrat die Mitarbeiter: „Die Beschäftigten schätzen es, wenn sie wahrgenommen werden. Geselligkeit ist wichtig.“ Für die Bewohner würden jede Woche verschiedene Aktivitäten und Beschäftigungen angeboten, die zu einem positiveren Allgemeinbefinden führen.

Danke für 480 Jahre Arbeit bei der Diakonie

Mit Urkunden ehrte Diakon Karl Rühl die langjährigen Mitarbeiter der Diakonie Weiden. In der Summe sind sie 480 Jahre dabei.

Für 2015 erhielten die Auszeichnung für 20 Jahre Silvia Bauer, Martina Braun, Waltraud Hentschel, Agneta Stock. 10 Jahre sind dabei Maria Babst, Marina Buchner, Renate Dötsch, Lilia Eisenach, Lydia Fleischhauer, Christine Gerlach, Claudia Hahn, Ursula Rupprecht, Buguslawa Schöps, Elisabeth Stolz, Arzu Topal, Florian Wüst, Melanie Zange und Thea Zanner.

2016 waren Astrid Baierl und Martina Haller 20 Jahre bei der Diakonie. 10 Jahre sind dabei: Anita Burak, Maria Engelbrecht, Ahmet Findik, Brigitte Greiner, Elisabeth Kasseckert, Daniel Schmidt, Natalia Stel-Aygörmez, Angelika Storch und Irmgard Unru.

Heuer ist Barbara Meissner bereits 40 Jahre im Dienst. 20 Jahre ist Claudia Nolde-Scheuerer dabei. 10 Jahre arbeiten mit: Sonja Fässler, Andreas Frank, Renate Herrmann, Christin Kunz, Lydia Spöth, Lilli Taller, Rodica Winter. (kzr)

Quelle: https://www.onetz.de/weiden-in-der-oberpfalz/vermischtes/diakonie-ehrt-38-langjaehrige-mitarbeiter-dankeschoen-mit-roten-rosen-d1757076.html

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März 16th, 2017 by admin

Kleiderladen der Diakonie ist gut gefragt

Mit dem Umzug des Werkhofes stand die Diakonie vor einem enormen Platzproblem. Regeln sollte das die Zusammenarbeit mit der Caritas. Das erste Zwischenergebnis: Passt.

Zuerst war es nur ein Probelauf bis Herbst, doch das Konzept geht auf. Der ökumenische Kleiderladen öffnete, bereits vor dem Umzug des Werkhofs, Anfang August letzten Jahres an den neuen Standort in der Hochwart-Straße 21.

„Die neuen Räumlichkeiten in der Franz-Heldmann-Straße sind deutlich kleiner als in der ehemaligen Porzellanfabrik. Deshalb mussten wir uns etwas neues ausdenken“, erklärt Markus Friedrich, Geschäftsführer der Diakonie in Weiden, die Entscheidung den Textilbereich zu verlegen. Nach einigem Überlegen wurde gemeinsam mit der Caritas der ökumenische Kleiderladen eröffnet. „Bei der Caritas war die Größe der Kleiderlager ohnehin nicht mehr ausreichend, da kam diese Idee ganz gelegen“, weiß Thomas Bauer.

Tatsächlich war das Geschäft zu Beginn fast ausschließlich mit Beständen der Caritas bestückt worden, die vor allem im Sommer 2015 für die Asylbewerber eine große Menge an Spenden erhalten hatte. Friedrich gibt zwar zu, dass die Lösung mit zwei Standorten nicht optimal ist, ist aber erfreut, dass dadurch auch wieder neue Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen werden konnten.

In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit waren in dem Laden zwei Stellen für das gemeinnützige Beschäftigungsprojekt oder für die Leistung von Sozialstunden entstanden. „Unser primäres Ziel ist es, Personen unterzubringen, die im normalen Arbeitsleben Probleme hätten, sei es wegen einer Behinderung oder aus anderen Gründen. Es soll eine Möglichkeit sein, das Berufsleben kennenzulernen und wird oft auch als Zwischenstufe vor dem Einstieg in eine vollwertige Arbeitsstelle genutzt. Deshalb bleiben die Leute meistens nur für ein halbes Jahr bei uns.“, erklärt Friedrich.

Die Beschäftigten nehmen die Kleiderspenden entgegen, sortieren sie und kümmern sich, zum Teil auch komplett selbstständig, um die Beratung und den Verkauf. Dabei können sie Schlüsselkompetenzen für die Arbeitsrealität trainieren. Neben den Arbeitsmöglichkeiten sind natürlich auch der ökologische und der soziale Aspekt sehr wichtig. „Es werden so viele Textilien gekauft und dann nie getragen. Wir sind sehr froh, wenn solche Kleidungsstücke dann gespendet werden anstatt im Müll zu landen“, merkt Bauer an. Im Laden werden nur komplett mangelfreie Waren verkauft. Die Preisspanne ist dabei relativ breit und beginnt bereits bei 50 Cent für Kinderkleidung.

Nach sieben Monaten fällt das erste Fazit ganz gut aus. „Wir wollen ja keinen großartigen Gewinn erzielen, sondern in erster Linie die Kosten decken. Und das gelingt uns“, so Friedrich. Auch wenn nicht sicher ist, wie lange das Projekt so weiter laufen kann, die aktuelle Lage ist durchaus positiv zu betrachten. Geöffnet hat der Kleiderladen für alle Second-Hand-Liebhaber jeden Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr und Samstags von 9 bis 12 Uhr.

Quelle: https://www.onetz.de/tirschenreuth/vermischtes/kleiderladen-der-diakonie-ist-gut-gefragt-second-hand-fuer-jedermann-d1737732.html

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Dezember 28th, 2016 by admin

Fest mit Freunden

Gemeinsam statt einsam: Diakonie und Caritas luden für Heiligabend wieder zur ökumenischen Weihnachtsfeier für allein lebende Menschen. Unter der Moderation von Caritas-Kreisgeschäftsführer Bernhard Uhl versammelten sich mehr als 80 Gäste in der Personalcafeteria des Klinikums. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Caritas-Kreisverbandes, Tobias Konze, führte Pfarrerin Edith Lang die Anwesenden zum eigentlichen Anlass dieses Abends: der Weihnachtsgeschichte. Anschließend tischten knapp 20 ehrenamtliche Helferinnen das vom ebenfalls ehrenamtlich tätigen Krankenhauskoch Maximilian Heuer zubereitete dreigängige Weihnachtsessen auf. Mit Texten zur Weihnachtszeit und einem weiteren Lied ging die Feier in ein lockeres Beisammensein über. OB Kurt Seggewiß überbrachte Grüße der Stadt und bedankte sich bei den Veranstaltern und Helfern (von denen ein Großteil auf dem Foto zu sehen ist). Hans Spindler begleitete die Feier wieder musikalisch auf seinem Keyboard. Markus Friedrich vom Diakonischen Werk bot zum Abschluss einen organisierten Fahrdienst an. Bild: hfz

Quelle: https://www.onetz.de/weiden-in-der-oberpfalz/vermischtes/weihnachtsfeier-fuer-alleinlebende-von-caritas-und-diakonie-fest-mit-freunden-d1720374.html

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Juli 31st, 2016 by admin

Ökumenische Kleiderkammer

 

Über ein volles Haus freuten sich die ehrenamtlichen Mitglieder der Diakonie und Caritas bei der Segnung des ökumenischen Kleiderladens in der Hochwartstraße. Susanne Thoma und Konrad Weis, ehrenamtliche Mitglieder, begleiteten die Feier mit Querflöte und Gitarre. Das Gemeinschaftsprojekt, betrieben von der Diakonie unter Federführung von Markus Friedrich und der Caritas, vertreten durch Kreisgeschäftsführer Jürgen Kundrat, ist ab 1. August geöffnet. Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr können sich Bedürftige hier mit Kleidungsstücken aller Art versorgen. Das Geschäft soll nun probeweise für drei Monate laufen, danach wird über die weitere Zukunft entschieden. An dieser Stelle sprach Kundrat seinen besonderen Dank an Arthur Tretter aus, der den Organisationen die Räumlichkeiten, abgesehen von zu tragenden Nebenkosten, mietfrei zur Verfügung stellt.

Der Kleiderladen könne als Fortführung der Caritas-Kleiderkammer und des Werkhofs gesehen werden, sagte Markus Friedrich. Seit Langem sei dies das „ungeliebte Kind“ der Organisationen gewesen und habe wenig öffentliche Aufmerksamkeit bekommen. Dies soll sich nun ändern. Obwohl ausgegliedert, bleibt der Laden ein Teil des Werkhofs und wird durch das Arbeitsförderungszentrum der Diakonie unterstützt.

Besonders wichtig jedoch ist allen Beteiligten, dass das Angebot an Kleidern jedem zur Verfügung steht, der es wahrnehmen möchte, nicht nur Menschen mit Sozialhilfeausweis. „Wir wollen, dass jeder, der Hilfe braucht, diese auch bekommt“, betonte Friedrich. Betrieben wird das Geschäft hauptsächlich durch ehrenamtliche Helferinnen der beiden Wohlfahrtsverbände, jedoch konnte mit dem Jobcenter eine Stelle im Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ geschaffen werden.

Friedrich zeigte sich von dieser Entwicklung begeistert. Seit 1985 gibt es die Beratungsstelle der Diakonie im Landkreis, seit 2005 wird in der ehemaligen „SMCS“-Porzellanfabrik Hilfe bei der Arbeitssuche durch das Jobcenter, die Arbeitsagentur und die evangelische Landeskirche angeboten. Nach einem gemeinsamen Gebet und der Segnung der Räumlichkeiten durch Pfarrer Ralph Knoblauch von der evangelischen Gemeinde und Stadtpfarrer und Dekan Georg Flierl lobte Bürgermeister Franz Stahl das gemeinnützige Konzept und das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder: „Ohne Sie wäre das sicher nicht möglich gewesen.“ Er betonte aber auch, die Kooperation für ein menschlicheres Miteinander sei „noch lange nicht am Ende angelangt“. Auch der Weidener Diakon Karl Rühl sprach dem Projekt seine besten Wünsche aus.

Wer gut erhaltene, saubere Kleidung spenden möchte, kann dies direkt vor Ort, in der Hochwartstraße 21 tun.

Quelle: https://www.onetz.de/tirschenreuth/vermischtes/diakonie-und-caritas-eroeffnen-laden-mit-gut-erhaltenen-sachen-drei-monate-probelauf-in-oekumenische-kleiderkammer-d1687004.html

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Juni 7th, 2016 by admin

archekonzert

 

Die Lions helfen – das hat sich inzwischen herumgesprochen. Nach dem Wasserspielplatz im Schätzlerbad, der eher für die jüngere Generation gedacht ist, heißt das neue Projekt „Sindersberger-Arche“. Dafür spielt am Sonntag das Salonorchester Babári im Autohaus.

Weiden. (gag) Die „Sindersberger-Arche“ ist die neue Palliativ- und Hospiz-Station im Eleonore-Sindersberger-Altenheim, die für Menschen in der letzten Phase ihres Lebens beste Versorgung und Geborgenheit bietet: spezielle Pflegebetten, Lichtdecke, geschultes Personal, dazu warme Farben, große Fenster, heimelige Atmosphäre. „Wir finanzieren die ,Arche‘ auch mit Spenden, weil die Pflegeversicherung noch nicht offen dafür ist“, erklärte Diakon Karl Rühl, geschäftsführender Vorstand des Diakonischen Werks Weiden.

Vom Staatstheater

Um Spenden ging es denn auch, als der Lions-Club zu einem Nachmittag wie in einem „Wiener Kaffeehaus“ einlud – an einem ungewöhnlichen Ort. Das Autohaus Widmann hatte sich für diese Veranstaltung herausgeputzt. Das Salonorchester Ferenc Babári, aus Mitgliedern des Staatstheaters Nürnberg, unterhielt das Publikum an elegant gedeckten Tischen mit beschwingter Salonmusik der Jahrhundertwende. Verschmitzt und geistreich begrüßte Anneliese Hein, Vorsitzende der Bewohner-Vertretung im Sindersberger-Seniorenheim, das Publikum: „Herzlich willkommen in dieser wunderschönen Garage.“ Zehn Damen und Herren bewohnten inzwischen die „Arche“ und fühlten sich dort allesamt wohl.

Bei Kaffee, Kuchen oder einem Glas Sekt lauschten die Gäste im voll besetzten Autohaus den nostalgischen Klängen. Bei dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms oder dem Lied „Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt“ aus dem „Land des Lächelns“ von Franz Lehár sprang sofort der Funke über. Flotte ungarische Melodien bezauberten die Gäste, die bald den Takt mitwippten. Viele erinnerten sich bei „Komm Zigan“ aus der Operette „Gräfin Mariza“ oder „Heut geh ich ins Maxim“ aus der „Lustigen Witwe“ von Franz Lehár an die Operettenverfilmungen mit Marika Rökk oder Johannes Heesters. Ein beschwingtes Potpourri aus Walzern, Csárdás oder den „Geschichten aus dem Wienerwald“ von Johann Strauß unterhielt aufs Beste.

Ferenc Babári, dessen elegante Bewegungen den Ungarn verrieten, ließ seine Geige durch alle Oktaven jubeln, während er immer wieder den Gang durch die Tischreihen antrat. Seine Kollegen Alexandru Duma (2. Violine), Rainer Bartke (Cello), Joachim Sevenitz (Kontrabass) und Noorman Widjaja (Klavier) begleiteten ihn dazu von der Bühne. Gefühlvolle Soli, auch des Cellos von Rainer Bartke, bezauberten das Publikum, das mitunter gern mitgetanzt hätte.

Unglaubliches Tempo und höchste Töne entlockte Babári seiner Geige beim zwitschernden Solo zu „Die Lerche“, das ihm frenetischen Applaus und „Bravo“-Rufe einbrachte. Dass Zugabe eingefordert wurde, war klar. Mit charmantem Lächeln zauberte das Quintett noch den Hit „Die Julischka aus Budapest “ aus ihrem breiten Repertoire. Dabei sangen manche vergnügt mit „…die hat ein Herz von Paprika, das keinem Ruhe lässt“ – in Erinnerung an den Marika-Rökk-Film. Lions-Präsident Anton Forster dankte den Musikern, den Helfern des Autohauses Widmann und den Kuchenbäckerinnen.

Quelle: Der neue Tag Weiden
https://www.onetz.de/weiden-in-der-oberpfalz/vermischtes/lions-konzert-fuer-sindersberger-arche-mit-salonorchster-babari-vor-ausverkauftem-haus-ungarischer-pfeffer-d1673608.html

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Mai 2nd, 2016 by admin

Integrationsfirma der Diakonie mit neuem Angebot

Einmal Rasenmähen gefällig? Oder soll jemand fürs Briefkastenleeren oder Blumengießen einspringen? Solche Dienstleistungen bietet ab sofort die Integrationsfirma der Diakonie in Weiden an.

Seit gut zwei Jahren gibt es bei der Diakonie die Integrationsfirma mit Schwerbehinderten, die in den Geschäftsbereichen Sozialkaufhaus und Dienstleistungen arbeiten. Untergebracht im Werkhof, umfasste der Betrieb bisher bis zu drei Mitarbeiter. Sie erledigten Transport- und Umzugsaufträge im Kundenauftrag und für das Sozialkaufhaus. Mit Genehmigung der Behörden wird ab sofort das Dienstleistungsangebot der Integrationsfirma um den Bereich „haushaltsnahe Dienstleistungen“ erweitert.

Markus Friedrich, Geschäftsführer der „Ostbayerischen Dienstleistungsagentur gGmbH“, wie sich die gemeinnützige Integrationsfirma nennt, stellt zusammen mit Projektleiter Stefan Drabsch den erweiterten Geschäftsbereich vor. Aufträge werden ab sofort für „einfache Tätigkeiten, für die kein besonderes Fachwissen und Qualifikationen erforderlich sind, bevorzugt von Privathaushalten und kleinen Unternehmen entgegengenommen“. Als Beispiele neben den Umzugs- und Transporthilfen nannten Friedrich und Drabsch „Haushaltshilfen, Vertretungen wegen Urlaub und Krankheit für Hausordnung, Briefkastenleeren, Blumengießen und ähnlichen Arbeiten“ . Auch Grün- oder Grabpflege, Hol-, Bring- und Begleitdienste sowie Einkaufshilfen sind möglich.

Bei der Erweiterung der Integrationsfirma handle es sich um sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Weil sie kostendeckend arbeiten müsse, würden vom Auftraggeber neben den Fahrtkosten pro Stunde 17 Euro für einfache Tätigkeiten und 25 Euro für „körperlich anspruchsvolle Einsätze“ plus je 7 Prozent ermäßigte Mehrwertsteuer abgerechnet. Auftraggeber könnten somit sicher sein, dass es sich „um legale sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit Absicherung im Schadensfall handelt“. Auftraggeber erhielten ein Angebot mit Pauschalsätzen, die im Regelfall auch von voll leistungsfähigen Arbeitnehmern für eine bestimmte Arbeit benötigt würden.

Wert legen Friedrich und Drabsch auf die Feststellung, „dass Schwerbehinderte auf behinderungsgerechten Arbeitsplätzen keinerlei Leistungseinschränkungen haben“. Die Diakonie weist in ihrer Informationsschrift darauf hin, dass die Integrationsfirma für Schwerbehinderte von „Arbeitsverwaltung, der Europäischen Union, Integrationsamt, Bezirk Oberpfalz sowie der evangelisch-lutherischen Landeskirche unterstützt“ werde. Und: „Als gemeinnützige Einrichtung arbeiten wir nicht gewinnorientiert.“ Interessenten und mögliche Auftraggeber melden sich unter Nummer 0961/63 193 894.

Quelle: https://www.onetz.de/weiden-in-der-oberpfalz/vermischtes/hilfe-im-haushalt-integrationsfirma-der-diakonie-mit-neuem-angebot-d1664673.html

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März 12th, 2016 by admin

Margareta Seidl feiert 102. Geburtstag

Weiden. (frb) Von Sulzbach-Rosenberg nach München, weiter nach Grafenwöhr und schließlich nach Weiden: Margareta Seidl hat in ihrem Leben bereits in mehreren Orten gewohnt. Und dabei viel erlebt. Kein Wunder: Sie feierte am Donnerstag ihren 102. Geburtstag im Pflegeheim der Diakonie.

Geboren wurde Margareta Seidl, mit Mädchennamen Ringer, 1914 in Sulzbach-Rosenberg. „Damals noch Sulzbach“, betont sie beim Besuch von Bürgermeister Jens Meyer. Dort wuchs sie als Brauereitochter zusammen mit ihren drei Geschwistern auf. Für ihre Ausbildung ging sie nach München und arbeitete dort im Büro einer Anwaltskanzlei. Allerdings holte sie ihre Mutter aufgrund des Hitlerputsches wieder zurück in die Heimat.

Bei einer Vorstellung auf der Luisenburg lernte sie ihren späteren Ehemann und Bäckermeister Wilhelm kennen. Im Oktober 1936 gab sie ihm das Ja-Wort und zog zu ihm nach Grafenwöhr. Die drei Söhne Wilhelm, Hermann und Alfons machten ihr Glück perfekt. Allerdings dauerte es nicht lange an: Ihr Mann musste in den Krieg ziehen und kam nicht mehr zurück. „Seitdem ist er als vermisst gemeldet“, erklärt die Jubilarin.

1955 zog sie mit ihren Kindern schließlich nach Ullersricht. Bis zu einem stolzen Alter von 100 Jahren lebte sie dort noch in ihrer eigenen Wohnung. „Ich wollte nie ins Altersheim gehen, aber ich bin jetzt in der Diakonie sehr gut aufgehoben“, meint sie.

Bürgermeister Jens Meyer überbringt ihr dort in Vertretung für OB Kurt Seggewiß die besten Glückwünsche. „Es ist wirklich eine Gnade Gottes, so ein hohes Alter zu erreichen“, betont Meyer beim Besuch. Den Bürgermeister selbst hat die Jubilarin zuvor noch nicht getroffen, aber bereits öfters in der Zeitung gesehen. Zu ihrem 101. Geburtstag habe sie sich noch mit dem OB über Fußball unterhalten, erinnert sich die Jubilarin.

Apropos Fußball: Margareta Seidl ist bekennender Bayern-München- Fan. Am liebsten würde sie jedes Spiel des Vereins verfolgen. „Oft kommen die Spiele erst abends, und da muss meine Bettnachbarin schlafen“, erklärt sie etwas wehmütig.  Aber dennoch mit einem Lächeln im Gesicht.

fmf

Quelle: Der neue Tag Weiden www.o-netz.de

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Februar 25th, 2016 by admin

Polizei und Diakonie starten Kooperation für Frauen in Not

Weiden. (ps) Die Thematik ist alt, der Ansatz neu. Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, bleiben in den meisten Fällen bei ihrem Mann. „Eine Stresssituation zu verlassen, ist nicht einfach, vor allem für Mütter“, weiß Diakon Karl Rühl. Doch unabhängig davon sei es wichtig, diesen Frauen Hilfe zu bieten. Das soll im Raum Weiden-Neustadt-Tischenreuth jetzt noch intensiver geschehen. Polizeipräsident Gerold Mahlmeister und Diakon Rühl bekräftigten dies am Dienstag mit ihrer Unterschrift. Sie unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung zum proaktiven Beratungsansatz zwischen dem Diakonischen Werk Weiden und dem Polizeipräsidium Oberpfalz.

Polizei hinterlässt Lücke

„Der Polizist muss nach einem Vorfall oft gehen und weiß, er hinterlässt eine Lücke, die sozialberaterisch geschlossen werden müsste“, sagt Rühl. Die neue Kooperationsvereinbarung – angeregt durch das Bayerische Sozialministerium – sieht nun folgendes vor: „Unsere Polizeibeamten fragen die betroffenen Frauen, ob sie mit der Weitergabe ihres Namens einverstanden sind“, erklärt Mahlmeister. Wenn die Frauen zustimmen, wird Martina Pain-Liebl informiert. Die Sozialpädagogin ist bei der Diakonie eigens für diesen Bereich zuständig. 12 Stunden pro Woche sind dafür vorgesehen. Aufgabe von Martina Pain-Liebl ist es, die Frau innerhalb von drei Tagen zu kontaktieren und ihr die verschiedenen Beratungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Die Kooperation mit der Diakonie lag nahe, so Rühl, weil sie in Weiden bereits das Frauenhaus betreibt. „Unsere Fachkräfte bieten selbst ambulante Beratung, und die Leiterin Marianne Kleber-Meierhöfer hat viele Kontakte zu anderen Beratungsstellen.“ Mit diesem Hilfsangebot soll die Spirale der Gewalt so früh wie möglich durchbrochen werden, macht Polizeipräsident Mahlmeister klar. Wichtig sei das nicht zuletzt für die oft mitbetroffenen Kinder. Immerhin 262 Fälle von häuslicher Gewalt notierte die Polizei in der Nordoberpfalz 2015, ein Jahr zuvor waren es 282. Oberpfalzweit ist die Zahl 2015 sogar gestiegen. „Wir wollen beim ersten Aufschlag Hilfe anbieten.“ Dabei ließe sich manches auch straffrei gestalten. Ein weiterer Vorteil, laut Martina Pain-Liebl: „Bei uns und in vielen Beratungsstellen sind Frauen die ersten Ansprechpartner.“ Sie unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht.

Trotz positiver Erfahrungen in Regensburg, Amberg und Schwandorf räumt der Polizeipräsident ein: „Wenn 10 Prozent das Angebot annehmen, sind wir zufrieden.“ Auch Kleber-Meierhöfer weiß: „Die meisten Frauen hoffen, dass alles wieder gut wird.“ Dass die Kooperation in der Nordoberpfalz später startet als im Süden, liegt laut Rühl zum einen an der schlechten Finanzlage der hiesigen Kommunen: „Keiner hat sich gesperrt, aber es ist auch niemand wild darauf, zusätzliche Leistungen zu übernehmen.“ Zum anderen wird das Projekt erst seit 2015 vom Sozialministerium gefördert – mit 80 Prozent der Kosten. Jeweils 10 Prozent übernehmen die Kommunen und der Träger. (Angemerkt)

ivst

Quelle Der neue Tag www.o-netz.de

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Januar 13th, 2016 by admin

Viele interessante Vorträge bei SPD-Senioren – Rückblick auf Jubiläumsjahr – Neues Versammlungslokal

Weiden. (rdo) Aktuelle Politik, gesellschaftliche Themen und kulturelle sowie unterhaltsame Termine: All das stand 2015 auf der Agenda der SPDArbeitsgemeinschaft 60plus. Und auch auf einen ganz besonderen Termin blickten die Senioren in der Jahreshauptversammlung zurück: das
20-jährige Gründungsjubiläum.

Insgesamt 25 Veranstaltungen hatte die Arbeitsgemeinschaft organisiert, jeweils bis zu 50 Besucher kamen. Im Januar 2015 hatte Ursula Kinner den Vorsitz von Alois Wolfram übernommen. Nun begrüßte sie erstmals am neuen Versammlungsort im „Café Mitte“ im Stadtteilzentrum Stockerhut die Genossen, nachdem zum Jahreswechsel das „Bräustüberl“ den Betrieb eingestellt hatte.

Gut gefüllte Busse

Ausflugsfahrten hatten nach Pilsen, zum Landestheater Oberpfalz mit dem Stück „Die Kurpfuscherin“ in Leuchtenberg, zur Megal-Gasverdichterstation nach Waidhaus und zum Zoiglnachmittag nach Neustadt geführt. Die Busse waren stets gut gefüllt. Weitere Besuche galten dem
Stadtmuseum, dem Stadtrat, der Porzellanfabrik Seltmann in Erbendorf und der Europa-Berufsschule. Sommerfest, Grillfest, Preisschafkopf-, Faschings- und Weihnachtsveranstaltungen brachten den SPD-Senioren Unterhaltung. Die politischen Frühschoppen befassten
sich mit den Themen Mindestlohn und Zeitarbeit. Pilzberater Norbert Griesbacher informierte über die Schwammerln. Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher referierte über die Bedeutung des Bezirkstags, und Bürgermeisterin Margit Kirzinger stellte ihren Markt Waidhaus vor. Major Eric Schröter stellte den Bundeswehrstandort Weiden vor. Aus der aktuellen Stadtratsarbeit berichtete Alois Schinabeck. Das Konzept der Kurzzeitpflege erläuterte Karl Rühl von der Diakonie.

Besuch der FOS/BOS

Für den Jahresrückblick in Bildern erhielt Günter Hollweck ein Präsent. Nächste Termine sind am 13. Januar die Besichtigung der Ausstellung „NS-Zeit in Weiden“ und am 20. Januar der Besuch der FOS/BOS.

Quelle der neue Tag http://www.onetz.de/weiden-in-der-oberpfalz/politik/von-zeitarbeit-bis-kurzzeitpflege-spd-senioren-im-jubilaeumsjahr-sehr-aktiv-d1184009.html

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