Bei Stapellauf der „Arche“ angeschoben

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Apr 262016
 

spendearche

Weiden. (gag) Im Eleonore-Sindersberger-Altenheim wird etwas sehr Schönes verwirklicht: Die „Arche“ soll schwerstpflegebedürftigen Menschen ein warmes, helles letztes Zuhause geben. Dafür wurde im zweiten Stock eine eigene Palliativ und Hospizstation gebaut, modern und gemütlich ausgestaltet. Über einen frischgrünen Flur gelangt man in einen Aufenthaltsraum mit Küche, mit großen Fenstern für einen sonnigen Aufenthalt und mit einem warmen Vinylboden in dunkler Holzoptik. Die Türen sind extrabreit, liegende Patienten können herausgeschoben werden in die Gemeinschaft. Das Beste aber ist die Lichtdecke mit biologischem Licht direkt über den Essplätzen. Darunter können Menschen, die nicht mehr ins Freie können, eine „Lichtdusche“ mit VitaminD3 nehmen, was bekanntlich gegen Muskelschmerzen, Knochenabbau und Depressionen hilft.

Die Frauen des etwa 80 Mitglieder starken Evangelischen Frauenbundes, Ortsverein Weiden, haben für dieses Projekt „Arche“ die stolze Summe von 5000 Euro bereitgestellt. Der Betrag stammt aus den Rücklagen des geerbten und inzwischen verkauften Hauses Luitpoldstraße 7. Mit strahlenden Gesichtern übergaben Vorsitzende Christa Bock und Stellvertreterin Sieglinde Flittner den symbolischen Scheck an die Diakonie und das Eleonore- Sindersberger-Altenheim, vertreten durch die Heimbeiratsvorsitzende Anneliese Hein, Diakon Karl Rühl, Diakon Wolfgang Reuther und Pflegedienstleiter Konrad Nickl.

Einen weiteren großzügigen Scheck über 1000 Euro übergab Pfarrer i.R. Hermann Bock in Begleitung seiner Frau Anneliese. Anlässlich seines Geburtstages hatte er seine Gäste gebeten, anstelle von Geschenken die „Arche“ mit einer Spende zu unterstützen. Diakon Rühl, geschäftsführender Vorstand der Diakonie, dankte für die Hilfe. „Damit kann ein wichtiges Projekt mitfinanziert werden.“ Denn nicht nur die Ausstattung der Station, auch spezielle Schwerstpflegebetten oder die Palliativausbildung, die durch das normale Pflegegeld nicht abgedeckt werden, können damit bezahlt werden.

Quelle: Der neue Tag, Weiden 26.04.2016

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Mrz 122016
 

Margareta Seidl feiert 102. Geburtstag

Weiden. (frb) Von Sulzbach-Rosenberg nach München, weiter nach Grafenwöhr und schließlich nach Weiden: Margareta Seidl hat in ihrem Leben bereits in mehreren Orten gewohnt. Und dabei viel erlebt. Kein Wunder: Sie feierte am Donnerstag ihren 102. Geburtstag im Pflegeheim der Diakonie.

Geboren wurde Margareta Seidl, mit Mädchennamen Ringer, 1914 in Sulzbach-Rosenberg. „Damals noch Sulzbach“, betont sie beim Besuch von Bürgermeister Jens Meyer. Dort wuchs sie als Brauereitochter zusammen mit ihren drei Geschwistern auf. Für ihre Ausbildung ging sie nach München und arbeitete dort im Büro einer Anwaltskanzlei. Allerdings holte sie ihre Mutter aufgrund des Hitlerputsches wieder zurück in die Heimat.

Bei einer Vorstellung auf der Luisenburg lernte sie ihren späteren Ehemann und Bäckermeister Wilhelm kennen. Im Oktober 1936 gab sie ihm das Ja-Wort und zog zu ihm nach Grafenwöhr. Die drei Söhne Wilhelm, Hermann und Alfons machten ihr Glück perfekt. Allerdings dauerte es nicht lange an: Ihr Mann musste in den Krieg ziehen und kam nicht mehr zurück. „Seitdem ist er als vermisst gemeldet“, erklärt die Jubilarin.

1955 zog sie mit ihren Kindern schließlich nach Ullersricht. Bis zu einem stolzen Alter von 100 Jahren lebte sie dort noch in ihrer eigenen Wohnung. „Ich wollte nie ins Altersheim gehen, aber ich bin jetzt in der Diakonie sehr gut aufgehoben“, meint sie.

Bürgermeister Jens Meyer überbringt ihr dort in Vertretung für OB Kurt Seggewiß die besten Glückwünsche. „Es ist wirklich eine Gnade Gottes, so ein hohes Alter zu erreichen“, betont Meyer beim Besuch. Den Bürgermeister selbst hat die Jubilarin zuvor noch nicht getroffen, aber bereits öfters in der Zeitung gesehen. Zu ihrem 101. Geburtstag habe sie sich noch mit dem OB über Fußball unterhalten, erinnert sich die Jubilarin.

Apropos Fußball: Margareta Seidl ist bekennender Bayern-München- Fan. Am liebsten würde sie jedes Spiel des Vereins verfolgen. „Oft kommen die Spiele erst abends, und da muss meine Bettnachbarin schlafen“, erklärt sie etwas wehmütig.  Aber dennoch mit einem Lächeln im Gesicht.

fmf

Quelle: Der neue Tag Weiden www.o-netz.de

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Von Zeitarbeit bis Kurzzeitpflege

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Jan 132016
 

Viele interessante Vorträge bei SPD-Senioren – Rückblick auf Jubiläumsjahr – Neues Versammlungslokal

Weiden. (rdo) Aktuelle Politik, gesellschaftliche Themen und kulturelle sowie unterhaltsame Termine: All das stand 2015 auf der Agenda der SPDArbeitsgemeinschaft 60plus. Und auch auf einen ganz besonderen Termin blickten die Senioren in der Jahreshauptversammlung zurück: das
20-jährige Gründungsjubiläum.

Insgesamt 25 Veranstaltungen hatte die Arbeitsgemeinschaft organisiert, jeweils bis zu 50 Besucher kamen. Im Januar 2015 hatte Ursula Kinner den Vorsitz von Alois Wolfram übernommen. Nun begrüßte sie erstmals am neuen Versammlungsort im „Café Mitte“ im Stadtteilzentrum Stockerhut die Genossen, nachdem zum Jahreswechsel das „Bräustüberl“ den Betrieb eingestellt hatte.

Gut gefüllte Busse

Ausflugsfahrten hatten nach Pilsen, zum Landestheater Oberpfalz mit dem Stück „Die Kurpfuscherin“ in Leuchtenberg, zur Megal-Gasverdichterstation nach Waidhaus und zum Zoiglnachmittag nach Neustadt geführt. Die Busse waren stets gut gefüllt. Weitere Besuche galten dem
Stadtmuseum, dem Stadtrat, der Porzellanfabrik Seltmann in Erbendorf und der Europa-Berufsschule. Sommerfest, Grillfest, Preisschafkopf-, Faschings- und Weihnachtsveranstaltungen brachten den SPD-Senioren Unterhaltung. Die politischen Frühschoppen befassten
sich mit den Themen Mindestlohn und Zeitarbeit. Pilzberater Norbert Griesbacher informierte über die Schwammerln. Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher referierte über die Bedeutung des Bezirkstags, und Bürgermeisterin Margit Kirzinger stellte ihren Markt Waidhaus vor. Major Eric Schröter stellte den Bundeswehrstandort Weiden vor. Aus der aktuellen Stadtratsarbeit berichtete Alois Schinabeck. Das Konzept der Kurzzeitpflege erläuterte Karl Rühl von der Diakonie.

Besuch der FOS/BOS

Für den Jahresrückblick in Bildern erhielt Günter Hollweck ein Präsent. Nächste Termine sind am 13. Januar die Besichtigung der Ausstellung „NS-Zeit in Weiden“ und am 20. Januar der Besuch der FOS/BOS.

Quelle der neue Tag http://www.onetz.de/weiden-in-der-oberpfalz/politik/von-zeitarbeit-bis-kurzzeitpflege-spd-senioren-im-jubilaeumsjahr-sehr-aktiv-d1184009.html

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Dez 042015
 

Ladies-Circle spendet Erlös aus Benefizkonzert für Pilotprojekt der Diakonie

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Den Erlös aus einem Benefizkonzert spendet der Ladies-Circle an das Projekt „Sindersberger Arche“. Präsidentin Silvia Peipp und ihre Stellvertreterin Christina Krautter (Vierte und Dritte von links) übergaben zusammen mit Dr. Carmen Bock (Zweite von rechts) 4000 Euro an Pflegedienstleiter Konrad Nickl, Anneliese Hein, Stationsleiterin Erika Kleber sowie die Diakone Wolfgang Reuther und Karl Rühl (von links). Von dem Geld wird ein mobiles Pflegebett angeschafft. Bild: Reichl

Weiden. Freudige Gesichter im Eleonore-Sinderberger-Zentrum: Ladies-Circle-Präsidentin Silvia Peipp hat an die Diakone Karl Rühl und Wolfgang Reuther einen Spendenscheck in Höhe von 4000 Euro übergeben.

Der Betrag stammt aus dem Erlös des dritten Benefizkonzertes des Ladies Circle 66 Weiden Anfang November mit dem Salonorchester Neustadt unter der Leitung von Heribert Bauer. „Wir haben uns für die Arche ausgesprochen, weil viele von uns durch Eltern oder Großeltern mit den Themen schwere Krankheit oder gar Lebensende konfrontiert sind“, erläuterte Vize-Präsidentin Christina Krautter.

„Das ist ein toller Betrag für uns“, dankte geschäftsführender Vorstand Rühl. „Da könnten wir ruhig klatschen“, ergänzte Anneliese Hein, Vorsitzende der Bewohner-Vertretung des Heims. Sie hatte beim Konzert auch das Pilotprojekt vorgestellt. In der Arche, einer neuen Station, sollen schwerkranke und pflegebedürftige Menschen unter anderem in einem großzügig gestalteten Tagesraum an der Gemeinschaft besser teilhaben können. Die Station befindet sich derzeit im Bau und fällt, wenn sie im Februar in Betrieb geht, unter das Pflegegesetz, informierte Einrichtungsleiter Reuther.

Nicht alle Dinge würden finanziert. Für mobile und bewegliche Pflegebetten, die auch als Rollstuhl genutzt werden können, Lichtduschen und auch bestimmte Fortbildungsmaßnahmen für das Personal werde Unterstützung gebraucht.

„Ich finde den Namen Arche gut gewählt“, sagte Hein. „Man ist geborgen und fühlt sich gut aufgehoben – bis zum Ende.“

Quelle: Der neue Tag Weiden http://www.oberpfalznetz.de/onetz/4821213-118-geborgen-in-der-arche,1,0.html

 

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Nov 152015
 

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Weiden. Auf die Haustechnik-Firma Müller kann die Diakonie Weiden bauen: Inhaber Reinhard List unterstützte sie mit einer 1200-Euro-Spende. Das Geld wird der Arbeit im Frauenhaus und der Weihnachtsfeier für Alleinstehende zugutekommen. Die Diakonie schafft von dem Betrag einen Wäschetrockner im Frauenhaus an, der zweite Teil der Spende soll als finanzielle Unterstützung für Essen, Getränke und Geschenke bei der Feier verwendet werden. Diakon Karl Rühl, Geschäftsführer der Diakonie, war sichtlich erfreut über die Spende. Er bedankte sich im Sinne derer, denen der Betrag zugutekommen wird.

Quelle: Der neue Tag Weiden, Ausgabe vom 29.11.2015

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Okt 212015
 

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Sindersberger-Altenheim feiert Herbstfest

Weiden. Grau und nass zeigte sich das Wetter zum Herbstfest des Eleonore-Sindersberger-Seniorenheimes. Im Saal strahlten die Farben dafür umso mehr. Fantasievoll und kreativ hatten die Bewohner zusammen mit den Beschäftigungstherapeuten die Dekoration mit unzähligen Drachen und Waldfrüchten vorbereitet. Heimleiter Diakon Wolfgang Reuther eröffnete die Feier und servierte mit seinem Team Kaffee, Kuchen und Wein. Dann übernahm Putzperle Huber (Gerlinde Kledtke) das Regiment. Sie erzählte von einer Partnerschaftsanzeige und wollte nun den Kandidaten der „Sindersbergerfamilie“ vorstellen. Dieser wurde vom Postboten, Pflegedienstleiter Konrad Nickl, als Paket überreicht. Der „Traummann“ erwies sich als Vogelscheuche und veranlasste Frau Huber, wieder auf ihren Chef zurückzugreifen. Und es bleib keine Gelegenheit zu einer Lachpause: Denn Maria Bossle übernahm die musikalische Begleitung. Sie stammt aus der bekannten „Lahm-Musikerfamilie“ und ist den Senioren in ihrer humorvollen und hintergründigen Art bestens bekannt. Erinnerung und Rührung weckte Therapieassistentin Sonja Gollwitzer mit ihren Waldgedanken und der selbst verfassten Geschichte „Herbstspaziergang“.

Quelle: Der neue Tag http://www.oberpfalznetz.de/onetz/4767845-118-bunt-und-sehr-lustig,1,0.html

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Pflegetruck in Weiden

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Sep 282015
 

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Weiden. (esm) Der Pflegetruck hat auf seiner Bayerntour in Weiden Halt gemacht. Die Aktion soll die Wichtigkeit menschlicher Pflege vermitteln. Für die Veranstalter der Diakonie und Caritas ist das ein bedeutender Schritt: „Es fehlt vor allem an Zeit, Geld und Personal.“ Um für dieses Thema zu sensibilisieren, erwartete die Besucher ein Geldverteilungsspiel, eine überdimensionale Sanduhr sowie der Alterssimulator GERT. Mit Gewichten, Kopfhörern und einer Brille altern die Gäste um 50 Jahre. Mit welchen Belastungen und Problemen Senioren zu kämpfen haben, bekamen die Besucher am eigenen Leib zu spüren. Blutzucker- und Blutdruckmessungen boten einen Einblick in den Pflegeberuf. Die Pflegeschule Erbendorf bot Bastelangebote für Senioren an, um Beschäftigungsalternativen aufzuzeigen. „Auch alte Menschen brauchen Zuwendung und Beschäftigung“, betonte Irmgard Reitzing. Am Samstag informiert der Truck erneut von 10 bis 14Uhr am Alten Rathaus.

Quelle: Der neue Tag Ausgabe vom 26.09.2015 http://www.oberpfalznetz.de/onetz/4740638-118-pflegetruck-in-weiden,1,0.html

 

 

 

 

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Und plötzlich krachen die Knie

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Sep 242015
 

Für eine menschliche Pflege fordert der Pflegetruck mehr Zeit, Geld und Mitarbeiter

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Gemeinsam mit ihren Kollegen erwarten Diakon-Vorstand Karl Rühl (Vierter von rechts) und Caritas- Vorstand Bernhard Uhl (Dritter von rechts) den Pflegetruck in Weiden. Mit der Aktion soll das Thema Pflege ins Gespräch gebracht werden. Bild: Götz

Für eine menschliche Pflege fordert der Pflegetruck mehr Zeit, Geld und Mitarbeiter

Weiden. (esm) Auf einmal schmerzt der Rücken und jede Bewegung wird zur Qual. Innerhalb weniger Minuten ist es ein unlösbares Problem, sich allein anzuziehen. Unvorstellbar? Nicht im Pflegetruck, der am 25. und 26. September bei seiner Bayerntour einen Zwischenstopp in Weiden einlegt.

„Dazu haben wir uns den Alterssimulator ausgedacht, um die körperlichen Probleme im Alter zu verdeutlichen“, erläuterte Diakon Karl Rühl die Idee. Der Vorstand ist der Meinung, dieses Gefühl müsse man am eigenen Leib erfahren, um es zu verstehen. Vor allem die Hilflosigkeit sei für viele Senioren eine große Belastung. Noch schlimmer sei es aber, wenn niemand Zeit für einen habe. Und wie knapp die im Pflegeberuf bemessen ist, verdeutlicht eine überdimensionale Sanduhr im Truck. Die Veranstaltung verspricht aber auch gute Laune und Stimmung. Bevor der Truck eröffnet, empfängt die Band „Strompostkollektiv“ um zehn Uhr die Besucher. Abwechselnd mit den „Konradin Harmonists“ begleiten sie die Veranstaltung musikalisch. „Außerdem singen Bewohner der Senioreneinrichtungen Volkslieder und Schlager“, verriet der diakonische Leiter. Mit bekannten Liedern wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ wolle man die vergangene Zeit in die heutige bringen.

Um den christlichen Aspekt hervorzuheben, sprechen die Dekane Slencka und Lukas ein Mittagsgebet in der Michaelskirche. Speziell für junge Menschen stehen moderne Computerterminals bereit, um sich über den Pflegeberuf zu informieren oder Stellenbörsen durchzustöbern. Bei Fragen stehen ihnen Mitarbeiter der Diakonie und Caritas zur Seite. Für Caritas-Vorstand Bernhard Uhl ist der Nachwuchs besonders wichtig: „Sie sind die Zukunft der Pflege und müssen deshalb an das Thema herangeführt werden“.

Die Aktion soll aber auch die drei großen Schwachpunkte im Pflegebereich ansprechen. .„Vor allem brauchen wir mehr Zeit, Geld und Personal“, sagte Diakon Karl Rühl eindringlich. Zwar wurden die Beiträge für die Pflegeversicherung erhöht, dies reiche nach Ansicht der Diakonie und Caritas aber nicht aus. So werden menschliche Leistungen vernachlässigt und selten refinanziert, obwohl sie in der Pflege wichtig seien. „Aber unter diesen Bedingungen ist das nicht möglich“, kritisierte der Geschäftsführer scharf.

Quelle Der neue Tag Weiden http://www.oberpfalznetz.de/onetz/4737466-118-und-ploetzlich-krachen-die-knie,1,0.html

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Sep 082015
 

Spendenübergabe für die Sindersberger-Arche – Hospizgedanken verwirklichen

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Weiden. (otj) „200 Freunde gesucht“.  Mit diesem Spruch wirbt die Diakonie Weiden um Unterstützer für das Projekt Sindersberger-Arche, das die bestehende Pflege im Eleonore-Sindersberger- Haus mit palliativen Anteilen und dem Hospizgedanken verknüpfen soll. Zwei Spender übergaben vor kurzem in den gerade entstehenden Räumen jeweils einen Scheck über 1000 bzw. 2000 Euro. Diakon Karl Rühl bedankte sich mit einem Arche-Taler bei Dr. Carmen Bock von der Paracelsus-Apotheke und Ulrich Keltsch vom Evangelischen Männerverein.

„In der Sindersberger-Arche mit 13 Plätzen wollen wir schwerstpflegebedürftige Menschen und jenen, die ihren letzten Weg gehen, Hilfe in allen Dimensionen zukommen lassen.“ Es solle ein palliatives Milieu geschaffen und die Kultur eines Hospizes realisiert werden. Speziell dafür sei das Konzept maßgeschneidert worden. „Besondere Lebensphasen brauchen eben auch besondere Räume“, so Rühl. Es werde einen Aufenthaltsraum geben, in dem mehrere Pflegebetten Platz hätten. Außerdem seien die anderen Räumlichkeiten so offen gestaltet, dass Menschen, die in einem Einzelzimmer liegen müssten, ebenso das Leben auf der Station mit verfolgen könnten.

Darüber freut sich auch die Vorsitzende der Bewohnervertretung, Anneliese Hein. „Es ist so wichtig, sich geborgen zu fühlen, wenn es mal so weit ist – auch für die Angehörigen“, bekräftigt die resolute 90-Jährige, die im Eleonore-Sindersberger-Heim wohnt. Diakon Rühl betonte außerdem, dass die Spenden nicht in den Bau der Station, sondern ins Innenleben investiert würden. „Beispielsweise in spezielle Pflegebetten oder entsprechende Schulungen für die Mitarbeiter“, sagte der Diakon. Man freue sich natürlich über so große Spendensummen, aber auch wer fünf Euro spende, könne helfen. „Und jeder Spender bekommt auch einen Arche-Taler aus Porzellan.“

Das Spendenkonto des Diakonischen Werks Weiden lautet:

DW Weiden e. V.
Konto: 2608014
Bankleitzahl: 52060410
Verwendungszweck: Sindersberger-Arche

Quelle der neue Tag Weiden
http://www.oberpfalznetz.de/onetz/4709961-118-guter-ort-fuer-den-letzten-weg,1,0.html

 

 

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